Wenn Eltern leiden, Ger de Koning

  • Wenn Eltern leiden, Ger de Koning

gebraucht
Bestell-Nr:     G304504
Autor:       Ger de Koning
Titel:     Wenn Eltern leiden, Kinder gehen eigene Wege
Preis:     2,95 €
ISBN:     3935955049

Ger de Koning
Wenn Eltern leiden
... Kinder gehen eigene Wege

Kinder entwickeln sich anders, als Eltern es gewollt hatten. Sie haben andere moralische Vorstellungen. Woran liegt das? Wer hat die Schuld? - Die äußeren Umstände? - Die Eltern? Die Kinder? Hatte Gott nicht Verheißungen für Eltern gegeben, die ihre Kinder in den Wegen des Herrn erziehen wollten? Was tun Eltern, wenn Kinder anders geraten, als erhofft? Gibt es Hilfe für Eltern, die durch die Wege ihrer Kinder großes Leid erfahren?

Ger de Koning geht auf gefühlvolle Weise auf alle diese Fragen ein und zeigt, dass die Bibel darauf durchaus eine Antwort hat.

Verlag:     Daniel
Jahr:     2002
Einband:     Taschenbuch
Seitenzahl:     48
Format:     18x11cm
Zustand:     wie neu
Gewicht:     60 g

Leseprobe: 

Inhaltsverzeichnis
Vorwort ..................................................................................... 5
EINLEITUNG .............................................................................. 6
Balsam ....................................................................................... 6
KAPITEL 1 – WENN KINDER EIGENE WEGE GEHEN,
... LIEGT DANN DIE SCHULD BEI DEN ÄUßEREN
UMSTÄNDEN? ........................................................................ 7
Geschichte der Erziehung ............................................................ 7
Methoden der Erziehung ............................................................ 8
KAPITEL 2 – WENN KINDER EIGENE WEGE GEHEN,
... LIEGT DANN DIE SCHULD BEI DEN ELTERN? ........... 9
Erziehen mit Überzeugung ......................................................... 10
Die Schuldfrage .......................................................................... 10
Das Herz der Väter zu den Kindern .......................................... 11
Seinem Wege gemäß .................................................................... 12
Die Eheleute .............................................................................. 13
Ein passiver Vater ..................................................................... 14
Eine frustrierte Mutter ............................................................... 15
Rebellischer Teenager ................................................................... 15
Loslassen .................................................................................... 16
Loslassen und an Gott geben ....................................................... 19
David als Vater ......................................................................... 20
Was geht in unseren Kindern vor sich? ........................................ 21
KAPITEL 3 – WENN KINDER EIGENE WEGE GEHEN,
... LIEGT DANN DIE SCHULD BEI DEN KINDERN? ........ 22
Kinder sind kein lebloses Mobiliar ............................................... 22
Das Kind hat eine eigene Verantwortung .................................... 23
Wählen und Verantwortung ....................................................... 24
Ein Schock für Eltern ................................................................ 25
KAPITEL 4 – WENN KINDER EIGENE WEGE GEHEN,
... WAS IST DANN MIT DEN VERHEIßUNGEN GOTTES? 26
Ein noch größerer Schock ........................................................... 26
Eine allgemeine Regel und Ausnahmen ....................................... 27
Licht im dunklen Tal ................................................................. 28
KAPITEL 5 – WENN KINDER EIGENE WEGE GEHEN,
... WIE SOLLEN ELTERN DANN REAGIEREN? .................29
Der Weg zurück ........................................................................29
Wenn Eltern leiden ... ...............................................................30
Es gibt noch andere Kinder ........................................................32
Unrealistische Erwartungen .......................................................33
Mein Kind ist mein Stolz ...........................................................34
Was Gott für mich ist, darf ich für mein Kind sein ....................35
Wie habe ich Gott kennen gelernt? .............................................36
KAPITEL 6 – WENN KINDER EIGENE WEGE GEHEN,
... WELCHE HILFE GIBT ES DANN FÜR DIE ELTERN? ...37
Bringe deine Verzweiflung zu Gott .............................................37
Mitleid ......................................................................................38
Gnade .......................................................................................38
Ein Vater und ein Sohn ............................................................39
Noch ein Vater und ein Sohn ....................................................41
Hilfe von Mitgeschwistern ..........................................................42
Sind wir zur Hilfe bereit und fähig? ..........................................43
Der Weg zur Wiederherstellung .................................................44
Von Kindheit an .......................................................................44
Unglauben .................................................................................45
Glaube ......................................................................................45
Gebet und Fasten .......................................................................46
Gute Elternschaft bedeutet Lernen .............................................47
Zum Schluss ..............................................................................47
Vorwort
Dieses Buch enthält den überarbeiteten Text eines Vortrags, den ich vor einigen Jahren (1998) in Deutschland halten durfte. Er war Teil einer Vortragsreihe zu dem Thema: „Ehe und Familie nach Gottes Plan.“ Der erste Vortrag behandelte das Thema: „Die christliche Ehe“, der zweite: „Wie wir als Eltern mit unseren Kinder umgehen“, und der dritte: „Leid der Eltern – was ist, wenn Kinder eigene Wege gehen?“ Der seelsorgerische Inhalt dieses
dritten Vortrags weckte den Wunsch, ihn in gedruckter Form herauszugeben. Ich bin dankbar, dass Geschwister die Arbeit des Abschreibens und Bearbeitens auf sich genommen haben. Nachdem ich den Vortrag durchgesehen hatte, erschien es mir sinnvoll, noch eine Anzahl Notizen
hineinzuarbeiten, die ich im Hinblick auf diesen Vortrag gemacht hatte, die aber während des Vortrags nicht zur Sprache gekommen waren.
Es ist meine Bitte zum Herrn, dass Er dieses Buch zur Verherrlichung seines Namens und zum Segen gebrauchen möchte für jeden, der unter der Last von Kindern gebeugt ist, die eigene Wege gehen, seien es eigene Kinder oder die Kinder von anderen.
Noch einen Hinweis für den Fall, dass ein Kind, das einen eigenen Weg geht, dieses Büchlein in die Hände bekommt:
Es ist für Eltern geschrieben, nicht für dich. In diesem Büchlein ist nichts mit der Absicht geschrieben, den Weg,den du gehst, gutzuheißen. Für dich gilt: Bekehre dich zu Gott, bekenne Ihm deine Sünden und versöhne dich mit deinen Eltern.
Middelburg, Holland, im September 2001

Einleitung
Es fällt mir nicht leicht, über das Thema „Was ist, wenn Kinder eigene Wege gehen?“ mit euch nachzudenken. Es ist kein schönes Thema. Vielmehr betrifft es eine Not, die wir gern miteinander teilen wollen. Und diese Not ist immer häufiger anzutreffen. Aber das Wort Gottes
gibt uns Hilfen dazu. Wo diese Not die eigene Familie betrifft oder wo wir Familien mit dieser Not kennen, ist es mir ein Anliegen, mit Gottes Hilfe das zu tun, was wir im Buch Jeremia finden: „Ich bin zerschlagen wegen der Zerschmetterung der Tochter meines Volkes; ich gehe trauernd einher, Entsetzen hat mich ergriffen. Ist kein Balsam in Gilead?“ (8,21.22).
Balsam
Mit Balsam heilt man Wunden und erleichtert man Schmerzen. So möchte ich gern Balsam geben auf so manche Wunde von Eltern, deren Kinder eigene Wege gehen. Das ist mir in letzter Zeit sehr wichtig geworden. Aus vielen Gesprächen habe ich einen Eindruck gewonnen,
wie viel Leid es deswegen gibt. Und das Wort Gottes hält sehr viel Balsam bereit für Eltern, die zerschmettert sind, Balsam, wodurch Wunden geheilt werden können und wodurch nach Niedergeschlagenheit wieder Freude bewirkt wird. Durch das Wort Gottes kann wieder Hoffnung
und Zuversicht entstehen. Das Wort Gottes ist auch in dieser Hinsicht reich. Unser Gott bleibt ein gütiger und treuer Gott, auch wenn wir versagt haben und unsere Familien zerbrochen sind. Gott sagt auch heute zu dir und zu mir: „Ich will mit dir weitergehen und dir meine Freude wiedergeben.“

Kapitel 1 – Wenn Kinder eigene Wege gehen, ... liegt dann die Schuld bei den äußeren Umständen?
Soviel vorweg: So einfach lässt sich die Schuldfrage bzw. die Ursachenfrage natürlich nicht lösen. Das wäre wahrlich zu billig, wenn wir zu dem Schluss kämen: Dass unsere Kinder eigene Wege gehen, war gar nicht anders möglich. Der Zustand unserer Gesellschaft ist dafür allein
verantwortlich, und wir als christliche Eltern und unsere Kinder sind diesen Einflüssen gegenüber machtlos. Deshalb musste alles so kommen mit unseren Kindern. Nein, das wäre genau dasselbe, als würde man sagen, dass Gott die Ursache für den Sündenfall ist. Machte Er nicht einen Baum, der so schön war, dass Eva der Versuchung erliegen musste, davon zu essen? Gleichwohl sollten wir uns bewusst sein, dass wir in einer besonders schweren Zeit
leben, in der die Erziehung unter besonders ungünstigen Vorzeichen steht. 

Geschichte der Erziehung
Einige äußere Umstände, die Einfluss auf die Entwicklung des Kindes haben, sind das Milieu, in dem es aufwächst und worin ihm die Erziehung zuteil wird. Ich beschränke mich auf einige Hinweise auf die Erziehung. Im Allgemeinen können wir sagen, dass die Kindererziehung bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts in dem Sinn recht einfach war, dass die Tradition eine wesentliche Rolle spielte. Eltern hatten nicht so viele Schwierigkeiten wie heute,
ihre Kinder zu erziehen, denn die Tradition schrieb vor, wie das zu geschehen hatte. Wenn Kinder falsche Wege gingen, waren Eltern geneigt, die Schuld den Kindern zu zuschreiben und nicht sich selbst. Dann kamen zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Verhaltenswissenschaftler und die Pädagogen und boten ihre Hilfe bei Erziehungsproblemen an. Diese Wissenschaftler meinten die Ursache zu den Problemen gefunden zu haben, wenn Kinder eigene

Wege gingen. Die Schuld wurde nun vor allem bei den Eltern und Vorfahren gesucht und aus Verhaltensmustern der Vorfahren abgeleitet. Schade, dass die Wissenschaftler nur wenige Generationen zurückgingen und nicht bis zu der „Generation“, bei der sie tatsächlich Aufschluss über
die Ursache auch dieser Probleme erhalten hätten, nämlich zu der ersten Generation, der Generation Adams. Dort liegt die wahre Ursache. Dass Kinder verkehrte Wege gehen können, liegt daran, dass wir als Eltern unseren Kinder eine Natur mitgegeben haben, die sie befähigt,
verkehrte, gottlose Wege gehen zu können. Methoden der Erziehung Die Pädagogen boten nun ihre Methoden zur Kindererziehung
an. Mit diesen scheinbar „wissenschaftlichen“ Methoden war allerdings eine große Unsicherheit verbunden. Die Pädagogen sagten: Ein Kind mit diesen
Problemen musst du so behandeln. Aber wenige Monate oder Jahre später waren gerade diese „pädagogischen Lösungen“, die damals den Anschein hatten, gut zu sein, völlig überholt. Denn andere Pädagogen hatten andere „wissenschaftliche“ Erkenntnisse. Und so kann man heute
unter einer Vielzahl unterschiedlicher pädagogischer Konzepte wählen. Wenn Menschen uns sagen, wie wir unsere
Kinder erziehen müssen, geraten wir in Unsicherheit. Die Tradition war zwar nicht alles. Da gab es manche Eltern, die zu streng waren, und andere, die zu tolerant waren. Aber die Tradition hatte jedenfalls (und ich verherrliche keineswegs die Tradition) den Vorteil: sie war deutlich. Die Kinder wussten, woran sie waren.

Die Eltern wussten, warum sie so oder so handelten; sie handelten aus Überzeugung. Kinder brauchen im positiven Sinn „selbstsichere“ Eltern. Wenn Eltern nicht mehr wissen, warum sie etwas tun, können sie nicht von ihren Kindern erwarten, dass sie ihnen in dieser Unsicherheit folgen. Diese Unsicherheit bei der Erziehung ist eine der Ursachen, dass unsere Kinder verkehrte Wege gehen. 

Diese quälende Frage vermehrt gerade noch das Leid der betroffenen Eltern. Da ist einerseits die Not über die Tatsache, dass die eigenen Kinder falsche Wege gehen. Und dann kommen noch diese Zweifel und Selbstanklagen dazu: Liegt es an uns, haben wir bei der Erziehung versagt, haben wir alles falsch gemacht? Diese Fragen sind sicherlich berechtigt. Sie dürfen jedoch nicht zum Zermürben und zur Resignation führen, sondern zu einer ehrlichen Auseinandersetzung vor dem Herrn und wo möglich zu einer echten Buße und Bereinigung. Fragen wir also, welche Fehler gläubige Eltern möglicherweise gemacht haben könnten. 

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