Dem Herrn nachfolgen - Männer, die zu David kamen, Bremicker, E.A

  • Dem Herrn nachfolgen - Männer, die zu David kamen, Bremicker, E.A

neu
Bestell-Nr.: BN1315
Autor/in:    E.A. Bremicker
Titel:    Dem Herrn nachfolgen, Männer die zu David kamen
Preis:    3,60 €
ISBN:    9783905336993 (früher: 3905336995)
Format:    18,5 x 12 cm
Seiten:    92
Gewicht:    105 g
Verlag:    Beröa Verlag
Erschienen:    2000
Einband:    Paperback
Sprache:    Deutsch
Zustand:    neu
Herausforderung zu konsequenter Hingabe und Nachfolge anhand von 1. Chronika 12, 96 Seiten, Taschenbuch,
Es gab immer gläubige Menschen, die Entscheidungen von zentraler Wichtigkeit trafen, die ihr Leben veränderten. 1. Chronika 12 berichtet von solchen, die die grosse Herausforderung annahmen, sich zu David zu halten, ihm zu folgen, ihm zu dienen und für ihn zu kämpfen. Diese Männer waren bereit, die Verwerfung mit ihm zu teilen.

Ernst August Bremicker
Dem Herrn nachfolgen – Männer, die zu David kamen
Leseprobe
... David war der König, der durch Verwerfung und Kampf zum Königtum kam. Bei Salomo war das anders. Er war der Friedenskönig und weist uns deshalb auf den Herrn Jesus hin, wie Er einmal in der Zukunft sein tausendjähriges Friedensreich auf dieser Erde gründen und in Gerechtigkeit und Frieden herrschen wird. Doch David zeigt uns das, was zeitlich davor liegt. Der Herr Jesus ist der Sieger von Golgatha, der jetzt noch in dieser Welt verworfen ist und abgelehnt wird, der aber einmal die Herrschaft über alle Werke der Hände Gottes antreten wird. Der Hebräer-Brief sagt uns, dass dem Herrn Jesus jetzt schon alles unterworfen ist, dass wir es aber noch nicht öffentlich sehen (Hebräer 2,8). Die Zeit, in der David noch nicht König ist, entspricht der heutigen Zeit. Doch gab es damals Menschen, die sich zu David hin orientierten. Zuerst waren es wenige, die bereit waren, seine Verwerfung zu teilen, dann wurden es immer mehr. Sie anerkannten seine Autorität in ihrem Leben und folgten ihm nach. Ihr Handeln ist deshalb richtungweisend für uns 

Ein Gang durch 1. Chronika 12

Das vor uns liegende Kapitel 1. Chronika 12 zeigt uns Menschen aus dem Volk Gottes alter Tage, die zentrale Entscheidungen trafen, Entscheidungen, die ihr Leben veränderten. Sie nahmen die grosse Herausforderung an, sich zu David hin zu orientieren, ihm zu folgen, ihm zu dienen und für ihn zu kämpfen. Genau darum geht es auch - in Verbindung mit dem Herrn Jesus - in unserem Leben, und deshalb lohnt es sich, dieses Kapitel in seiner praktischen Anwendung zu uns reden zu lassen.
David ist in diesem Kapitel ein Bild des Herrn Jesus, dem wir uns ganz zur Verfügung stellen und mit Herzensentschluss weihen dürfen. Am Ende des Kapitels lesen wir mehrfach, dass diese Menschen mit ungeteiltem Herzen zu David kamen, und als Folge davon war Freude in Israel.
I Als Barnabas auf einer seiner Reisen nach Antiochien kam, fand er dort Christen, in denen die Gnade Gottes ein Werk getan hatte. Darüber freute er sich. Gleichzeitig ermahnte er die jungen Christen dort, «mit Herzensentschluss bei dem Herrn zu verharren»
(Apg. 11,23). Um diese Entscheidung des Herzens geht
 
 
es. Beim Herrn zu verharren, d.h. zu Ihm hin orientiert zu leben, ist in erster Linie eine Willensentscheidung. Gott zwingt uns nicht. Aber Nachfolge und Hingabe kann niemals auf den Kopf und den Verstand beschränkt bleiben. Es ist nicht einfach ein Entschluss, sondern es ist vor allem ein Herzensentschluss. Unsere Empfindungen, unser Inneres, müssen beteiligt sein. Die Liebe zu unserem Herrn muss die Triebfeder zu allem Handeln sein.
 
David - ein Bild des Herrn Jesus
Um unser Kapitel richtig zu verstehen, müssen wir zuerst sehen, welche Rolle David spielt. Der ganze Bericht steht und füllt mit seiner Person. Geschichtlich betrachtet ist David hier noch der von König Saul Verworfene und Abgelehnte, der sich noch auf der Flucht befindet. Wir finden ihn sowohl im Land Israel auf den Bergfesten als auch ausserhalb des Landes im Exil in Ziklag. Doch die Zeit seines Königtums steht kurz bevor. Wir finden ihn auch in Hebron, wo man ihn zum König über ganz Israel machen will.
Das alles deutet auf den Herrn Jesus hin. David ist ein herrliches Bild von Ihm. Es gibt im Alten Testament eine ganze Reihe von herausragenden Bildern auf unseren Herrn hin, wie z.B. Isaak, Joseph, Mose, Aaron, Josua, Salomo und andere. Sie alle stellen uns immer eine ganz bestimmte Seite des Lebens des Herrn Jesus vor. Bei Isaak z.B. sehen wir seine Hingabe und Ergebenheit in den Willen Gottes. Joseph spricht uns davon, dass der Weg unseres Herrn ein Weg
war, der durch tiefe Leiden zu höchster Herrlichkeit führte. Mose ist ein Bild des Herrn, der unser Führer durch diese Welt ist. In Aaron haben wir ein treffendes Bild des Herrn in seinem Priestertum. Josua dagegen stellt uns den Herrn als Den vor, der jetzt im Geist bei uns ist und uns in den Besitz und in die Freude unserer himmlischen Segnungen bringt.
David war der König, der durch Verwerfung und Kampf zum Königtum kam. Bei Salomo war das anders. Er war der Friedenskönig und weist uns deshalb auf den Herrn Jesus hin, wie Er einmal in der Zukunft sein tausendjähriges Friedensreich auf dieser Erde gründen und in Gerechtigkeit und Frieden herrschen wird. Doch David zeigt uns das, was zeitlich davor liegt. Der Herr Jesus ist der Sieger von Golgatha, der jetzt noch in dieser Welt verworfen ist und abgelehnt wird, der aber einmal die Herrschaft über alle Werke der Hände Gottes antreten wird. Der Hebräer-Brief sagt uns, dass dem Herrn Jesus jetzt schon alles unterworfen ist, dass wir es aber noch nicht öffentlich sehen (Hebr. 2,8). Die Zeit, in der David noch nicht König ist, entspricht genau dieser Zeit. Doch gab es damals Menschen, die sich zu David hin orientierten. Zuerst waren es wenige, die bereit waren, seine Verwerfung zu teilen, dann wurden es immer mehr. Sie anerkannten seine Autorität in ihrem Leben und folgten ihm nach. Ihr Handeln ist deshalb richtungweisend für uns.
Doch sehen wir uns David ein wenig näher an. Dabei möchte ich vier Dinge besonders herausstellen, die uns auf den Herrn Jesus hinweisen:
 
1) David war der Geliebte seines Vaters Isai. Das ist die Bedeutung seines Namens.' Wir erkennen das, wenn wir seine Geschichte, so wie sie uns am Anfang des ersten Buches Samuel berichtet wird, näher verfolgen. David machte seinem Vater besondere Freude und zog deshalb auch sein besonderes Wohlgefallen auf sich. Darin ist er ein Bild des wahren «Geliebten des Vaters», des «Sohnes seiner Liebe» (Kol. 1,13), des Herrn Jesus.
Mit welchem Wohlgefallen sieht Gott, der Vater, auf seinen Sohn. Darüber hinaus war und ist es das Wohlgefallen der ganzen Fülle der Gottheit, in Ihm, dem Menschen Jesus Christus, zu wohnen (Kol. 1,19; 2,9). Als Er auf dieser Erde war, öffnete sich zweimal der Himmel über Ihm, und Gott bezeugte sein ganzes Wohlgefallen an Ihm: «Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe» (Matth. 3,17; 17,5).
 
2) David war der Mann nach dem Herzen Gottes. Das wird sowohl im Alten als auch im Neuen Testament bestätigt (1. Sam. 13,14; Apg. 3,22). So war auch der Herr Jesus nicht nur als Sohn von seinem Vater geliebt, sondern auch als Mensch nach dem Herzen Gottes. Doch Er ist mit niemand anders zu vergleichen. Die Söhne Korahs drücken es so aus: «Du bist schöner als die Menschensöhne, Holdseligkeit ist ausgegossen über deine Lippen» (Ps. 45,2). Der Herr Jesus ist einzigartig und unvergleichlich. Und so wie David damals die Herzen der Männer Israels für sich gewinnen konnte, so übt Er auf uns eine Anziehungskraft aus, der wir uns eigentlich nicht widersetzen können.
 
3) David war der Mann vom Terebinthental. Sein historischer Sieg über den Philisterhelden Goliath war in ganz Israel bekannt geworden (1. Sam. 17). David hatte das scheinbar Unmögliche möglich gemacht. Wo alles nach einer Niederlage des Volkes aussah, sorgte er in der Kraft Gottes für einen glanzvollen Sieg. Das weist uns auf den grössten Sieg hin, der je auf dieser Erde errungen wurde: auf den Sieg des Herrn Jesus von Golgatha. Dort hat Er durch den Tod dem die Macht genommen, der die Macht des Todes hat (Hebr. 2,14). Obwohl Satan am Kreuz scheinbar einen Triumph errungen hat, sieht die Wirklichkeit ganz anders aus. Satan ist nicht der Sieger, sondern er ist der Verlierer. Der Herr Jesus ist der Mann von Golgatha, der grosse Überwinder und Sieger über Satan. Wer sich damals zu David hin orientierte, stand in Wirklichkeit auf der Seite des Siegers, auch wenn es ganz anders aussah. Wer sich heute zum Herrn Jesus hin orientiert, steht auch auf der Seite des Siegers.
 
4) Trotz - oder vielleicht gerade wegen seines Sieges über Goliath - war David der vom Volk und vor allem von König Saul Geächtete. Er war vogelfrei und wurde verfolgt. Er selbst sagt, dass man ihn «wie ein Rebhuhn über die Berge» gejagt hat (1. Sam. 26,20). Einmal abgesehen von der prophetischen Bedeutung in Bezug auf den Überrest aus Israel künftiger Tage können wir das direkt auf uns anwenden. Auch wir dürfen uns zu einem Herrn bekennen, der jetzt noch der Verworfene ist, den man in dieser Welt nicht will. «Wir wollen nicht, dass dieser über uns herrsche» (Luk. 19,14), so riefen die Menschen damals, als
 

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