Gespräche mit Jesus - Morgenwache 75

  • Gespräche mit Jesus - Morgenwache 75
gebraucht
Bestell-Nr.: BN6456
Autor/in: Autorenkollektiv
Titel: Gespräche mit Jesus - Morgenwache 75
Preis: 2,90 €
Format: 16,5 x 10,5 cm
Seiten: 88
Gewicht: 74 g
Verlag: Aussaat Verlag
Erschienen: 1975
Einband: Taschenbuch
Sprache: Deutsch
Zustand: leichte Gebrauchsspuren
Gottes Menschen sind nicht ohne Anfechtung Matthäus 11, 1-6
Gebot In Vers 1 ist mit dem Wort „Gebot" nicht eins der 10 Gebote und auch nicht die Gesamtheit der 10 Gebote gemeint. Hier bezieht sich dies Wort eindeutig auf das, was Jesus gerade vorher in Matth. 10 gesagt hatte. „Gebot" meint hier den Auftrag, die frohe Botschaft vom Kommen des Reiches Gottes
in Jesus weiterzusagen. Der Missionsbefehl ist nicht nur freundlicher Tip für Missionsfreunde, sondern Gebot für alle Christen!
Johannes ist die griechische Form des hebräischen Namens „Jochanan" = der Herr ist gnädig. Die Kurzform von Johannes lautet Jona. Im Neuen Testament kommen vor allem drei Personen vor, die diesen Namen tragen:
Johannes Markus, einer der vier Evangelisten (vgl. Apg. 12, 12); Johannes,
der Apostel und Schreiber des Johannesevangeliums; Johannes der Täufer.
In diesem Abschnitt ist von dem dritten, also von Johannes, dem Täufer, die Rede.
Selig Wie bei den Seligpreisungen der Bergpredigt (Matth. 5, 3 ff.) steht hier im Urtext ein ganz „weltlicher" Ausdruck: Glücklich! Gemeint ist also nicht eine ewige Seligkeit nach dem Tode, sondern ein glückliches und erfülltes Leben hier auf Erden.
1. Johannes bekam seinen Zunamen „der Täufer", weil er mit seiner Bußpredigt die Taufe im Jordan verband (vgl. Matth. 3). Die Taufe wies darauf hin, daß wir alle neues Leben aus Gott nötig haben. Durch
Johannes hat auch Jesus sich taufen lassen, obwohl er das doch eigentlich nicht nötig hatte (vgl. Matth. 3, 13 ff.). Später wurde Johannes wegen seiner offenen und eindeutigen Predigtweise von König Herodes ins Gefängnis geworfen und ermordet (Matth. 14, 3 ff.). Von dieser Gefängniszeit handelt unser Abschnitt.
2. Während in Matth. 10 die Jünger gerade zum ersten Mal losgeschickt werden, die frohe Botschaft von Jesus weiterzusagen, erleben wir in Matth. 11 einen Mann, der dies schon seit langem getan hat. Seit langem hat er in Jesus den Messias gesehen. Seit langem hat er die Menschen auf ihn hingewiesen. Seit langem ist er sozusagen der Wegbereiter Jesu.
Während die Jünger nun frisch und mutig losziehen, fragt dieser Wegbereiter, ob das alles überhaupt richtig sei, ob Mission hier denn angebracht sei. Johannes ist der angefochtene Missionar. Matthäus stellt also in seinem Evangelium bewußt neben die mit frischer Freude losziehenden jungen Missionare diesen älteren Johannes, der in der Anfechtung lebt. Mission bringt bei aller Freude immer auch Not und Anfechtung mit sich.
1. Gottes Menschen sind nicht ohne Anfechtung. Was war der Johannes doch für eine imponierende Persönlichkeit! Selbst dem König sagte er unerschrocken die Wahrheit. Wie hatte er doch ganz allein gegen alle Pharisäer standgehalten! Und
jetzt? Jetzt ist auch diese Säule im Reich Gottes von Zweifeln geplagt. Da sitzt er im Gefängnis und wird die quälenden Fragen nicht mehr los, ob Jesus wirklich der Heiland dieser Welt sei. Wie tröstlich für uns „Kleine", daß auch die „Großen" nicht von Anfechtung verschont blieben!
2. Gottes Menschen wissen, wem sie ihre Not bringen können. Johannes frißt seine Fragen nicht in sich hinein. Er wendet sich an Jesus! Nur bei Jesus und durch Jesus können unsere Zweifel und Fragen gelöst werden.
3. Gottes Menschen werden an die Schrift verwiesen. Jesus antwortet dem Täufer mit einem Bibelzitat. Vers 5 stammt aus Jesaja 35, 5 f. und 61, 1. Können denn Bibelworte in Zweifeln helfen? Ja, sagt Jesus. Aber ist das nicht gerade die Not des Johannes, daß diese großartigen Bibelworte bisher kaum in Erfüllung gegangen sind? Sieht man nicht zu wenig von der Verwirklichung? Darum macht Jesus einen Zusatz zu dem Bibelzitat: Selig ist, wer sich nicht an mir ärgert. D. h.: Glücklich wird, wer Jesus so annimmt, wie Jesus nun einmal ist - mit seiner Niedrigkeit und seinem Kreuz.

 

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