Die Versammlung, Stanley McCallum

  • Die Versammlung, Stanley McCallum
gebraucht
Bestell-Nr.: BN6801
Autor/in: Stanley McCallum
Titel: Die Versammlung - Wortbetrachtungen und Vorträge in Zusammenkünften in Berlin, Weidenau und Wuppertal im Juni 1957
Preis: 35,90 €
Format: 18 x 12 cm
Seiten: 191
Gewicht: 200 g
Verlag: A. Wellershaus
Erschienen: 1958
Einband: Leinen
Sprache: Deutsch
Zustand: leichte Gebrauchsspuren
 
I.Die Versammlung in der Apostelgeschichte Drei-Tage-Versammlungen mit S. McCallum am 8., 9, und 10. 6. 1957 in Berlin, Weidenau und Wuppertal
Die Bildung der Versammlung 1. Wortbetrachtung Apg. 1, 10-18; 2,1-4.44-47
S. McC.: Die Haushaltung, in der wir jetzt sind, ist besonders durch den Gedanken der Versammlung gekennzeichnet. Die Versammlung ist der große Gegenstand der göttlichen Beachtung in der gegenwärtigen Zeit, und es ist wichtig, daß wir alle die Größe davon in den göttlichen Gedanken verstehen sollen. Sie sollte nicht nur der große Gegenstand der göttlichen Beachtung sein, sondern sie sollte auch der große Gegenstand unserer Beachtung sein. Jede andere Haushaltung wurde stets in der einen oder anderen Weise von Gott aufgerichtet, aber es gibt keine Haushaltung, die so aufgerichtet und bedient worden ist wie diese. Diese Haushaltung wird vom Himmel aus bedient, deswegen sehen wir auch in der Apostelgeschichte, wieviel aus dem Himmel gemacht wird. Das ist sehr wichtig. Alle anderen Haushaltungen sind durch eine begrenzte Zeit gekennzeichnet gewesen; sogar das Tausendjährige Reich wird durch eine beschränkte Zeit gekennzeichnet. Aber der Tag des Geistes, die Haushaltung der Versammlung wird nicht durch eine Begrenzung der Zeit gekennzeichnet. Wie die Geschwister sich erinnern, wird in den Vorbildern von dem Fest der Wochen, das ist das Pfingstfest, überhaupt nicht angegeben, in welcher Zeit es sein sollte. Bei den anderen Festen wird das an
gegeben. Das Fest der Wochen ist ein Hinweis auf unsere gegenwärtige Haushaltung, und wenn wir den Nutzen von der gegenwärtigen Haushaltung bekommen und sehen wollen, wie die Versammlung darin ist, dann müssen wir bereit sein, unter den Einfluß und unter die Anweisungen des Himmels zu kommen. Die Versammlung hat keine Organisation auf der Erde; es gibt keinen Hinweis auf eine verwaltende Körperschaft in bezug auf die Versammlung auf der Erde. Deswegen ist es so nötig, daß wir einmal sehen, wie die Versammlung gebildet wurde. Sie wurde durch das gebildet, was von Christo im Himmel und vom Geist auf Erden kam. Ich mache diese Ausführungen am Anfang etwas länger, damit die Geschwister sehen, welche Linie wir verfolgen wollen. Das erste Kapitel der Apostelgeschichte gibt uns noch nicht die Versammlung, aber es gibt uns den Kern der Versammlung und lenkt unsere Aufmerksamkeit auf das wunderbare Ergebnis des Dienstes des Herrn Jesu. Die Versammlung wurde nicht eher gebildet, als bis der Heilige Geist in Kapitel 2 herniederkam. Das erste Kapitel wird hereingebracht, um zu zeigen, daß wir nicht mit einer Zeit verbunden sind, in der man alles sieht, mit der Zeit des Schauens. Das ist sehr wichtig, wenn wir verstehen wollen, wie die Versammlung gebildet wird. So heißt es in Apostelgeschichte 1, 9: „Und eine Wolke nahm ihn von ihren Augen hinweg", und in Vers 10 heißt es: „Und wie sie unverwandt gen Himmel schauten. .." Die nächste Bewegung erfolgte jetzt aus dem Himmel, und diese bezog sich auf die Bildung der Versammlung, so daß die Versammlung in diesem Sinne kein Teil in der Welt hat; sie wird vom Himmel aus geleitet und wird auch vom Himmel aus aufrechterhalten. Der Herr Jesus ist zur Rechten Gottes, und der Heilige Geist ist hienieden in der Versammlung. Der Heilige Geist ist nicht in der Welt, Er ist in der Versammlung, und durch Sein Herniederkommen in Apostelgeschichte 2 wurde die Versammlung gebildet.
Aber wir müssen uns einen Augenblick mit diesem Abschnitt in Kapitel 1 beschäftigen und das Ergebnis des Dienstes des Herrn Jesu und die Personen, die die Versammlung ausmachen, sehen. Besonders sehen wir die himmlische Seite in der Erhebung im Obersaal ausgedrückt. Damit wird der Zweck verfolgt, uns in unseren Gefühlen über alles, was natürlich, und alles, was mit der Welt verbunden ist, zu erheben. Weltlichkeit und auch nationale Gefühle wirken alle gegen den Gedanken der Versammlung. Wird dem Gesagten auch gefolgt?
R. Z.: So können wir wohl die Grundsätze der Versammlung im ersten Kapitel durch die Auferstehung und die Himmelfahrt Christi verstehen?
S. McC.: Die Auferstehung des Herrn Jesu und die Zwischenzeit von vierzig Tagen zwischen Seiner Auferstehung und Seiner Himmelfahrt sollen uns an das gewöhnen, was geistlich ist. Wir können die Versammlung vom natürlichen Boden aus nicht verstehen.
Bem.: Die jünger entsprachen dem, als sie unverwandt gen Himmel schauten. Nur so konnten sie Belehrung bekommen.
S. McC.: Ja, richtig. Der Herr Jesus, der ihre Herzen so berührt und gefesselt hatte, war jetzt gen Himmel gefahren. Bedenkt einmal, wie doch ihre Herzen dieser herrlichen Person entgegengeschlagen hatten. Er war der Tröster, der Sachwalter hienieden gewesen. Er hatte alle ihre Interessen betreut, und nun war Er in den Himmel gegangen. Wohin konnten ihre Augen sonst gerichtet sein als dahin, wo Er hingegangen war? Und das stellt an uns die Frage, wohin unsere Augen gerichtet sind. Wenn Christus wirklich der Gegenstand unserer Zuneigungen ist, dann sind auch unsere Augen da, wo Er ist.
Bem.: Wie wundervoll ist die Antwort des Herrn auf ihr Verlangen. Er sandte zwei Männer zu ihnen, um zu ihnen zu reden und sie zu trösten.
S. McC.: Ja. Es ist interessant zu sehen, daß diese beiden Männer in weißen Kleidern bei ihnen standen. Wir werden hierdurch im Blick auf die Versammlung daran erinnert, daß Reinheit notwendig ist. Wir haben in diesen beiden Männern ein Zeugnis von dem, was getrennt von der Welt steht. Man findet weiße Kleider nicht in der Welt.
O. H.: Wo euer Schatz ist, da wird euer Herz sein.
S. McC.: Ja, das ist gut.

 

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