Hoffnungslichter in der Volkskirche, Burghard Affeld

  • Hoffnungslichter in der Volkskirche, Burghard Affeld
gebraucht
Bestell-Nr.: BN5892
Autor/in: Burghard Affeld
Titel: Hoffnungslichter in der Volkskirche
Preis: 4,65 €
ISBN: 9783775127080 (früher: 3775127089)
Format: 11 x 18 cm
Seiten: 322
Gewicht: 240 g
Verlag: Hänssler
Erschienen: 1998
Einband: Taschenbuch
Sprache: Deutsch
ZustaVorwort
Luther kam in seiner ganzen Bibelübersetzung ohne das undeutliche Wort »Kirche« aus; er sprach vielmehr immer von »Gemeinde«.Die »Gemeinde« gibt es nur in zwei Formen: Einmal als konkret sich um das Wort Gottes sammelnde Schar von Menschen, zum anderen als Gesamtheit der weltweit an Christus Glaubenden. Alle anderen wie Volkskirche, Oberkirchenratsgremien, Dekanatsbezirke sind Hilfsgrößen, die der Gemeinde zu dienen haben. Nicht umgekehrt!
Weltweit haben sich in den letzten Jahrzehnten die großen Kirchenkörper einem fast grenzenlosen Lehrpluralismus ebenso geöffnet wie einem unglaublichen Wirrwarr ethischer Parolen.
 
Alle Versuche, die Kirche zu ihren eigenen Grundlagen zurückzurufen, müssen als gescheitert angesehen werden. Dass es trotzdem hier und dort noch biblisch identifizierbare Gemeinden gab, ist ein Wunder Gottes. Schließlich hat Jesus selbst gefragt: »Doch wenn der Menschensohn kommen wird, meinst du, er werde Glauben finden auf Erden?«
Die Gemeinde ist Gottes Werkzeug, um Glauben zu wecken und zu stärken. Gemeinden, die darin ihre heilige Aufgabe sahen, waren bisher - wenn auch manchmal nur wie Exoten - im Meer des volkskirchlichen Pluralismus geduldet.
Heute jedoch führen die knapper werdenden kirchlichen Finanzen dazu, dass solche Gemeinden durch Strukturveränderungsmaßnahmen immer mehr »ausgehebelt« werden. Aber auch angesichts knapper werdender Finanzmittel ist der Preis zu hoch, dass solche Gemeinden durch Zwangsfusionen ihre Identität verlieren, damit die bisher schleichende Pluralisierung nun zum offenkundigen Programm werden kann.
In solch einer kritischen Phase der Volkskirche liegt es nahe, die immer intoleranter werdende Kirche zu verlassen oder Freiwilligkeitsgemeinden besonderer landeskirchlicher Bildung aufzubauen.
Das vorliegende Buch bedenkt die Krise und die in ihr möglichen Schritte nach vorne. Es spricht für die Sorgfalt des Verfassers, dass er aus verschiedensten Gründen vor voreiligen Entscheidungen warnt, aber auf der anderen Seite auch lethargisches Hinnehmen der Situation ausschließt.
Das Buch kann nur recht verstanden werden, wenn man es ansieht wie einen Spiegel, den sich der Verfasser selbst vorhält, den er als landeskirchlicher Pfarrer seiner eigenen Kirche vorhält und den er als Vorsitzender der Konferenz Bekennender Gemeinschaften den Bekenntnistreuen vorhält.
Burghard Affeld zaubert keine »praktikable Lösung« wie ein Kaninchen aus dem Zylinder. Vielmehr lädt er ein zu nicht leichtem und doch immer wieder anschaulichen Mitdenken. Es soll dazu helfen, dass Verantwortliche der »Gemeinde Jesu« je an ihrem Ort entscheiden: »Was sollte getan werden? Was kann getan werden? Was wollen wir tun?«
Rolf Scheffbuch, Prälat a. D., Korntal bei Stuttgart
 
Einleitung
Wir müssen versuchen, unsere Situation als Christen in Kirche und Welt mit beiden Augen zu erkennen. Mit dem einen Auge die Notstände sehen, die katastrophale geistliche Aushöhlung der Volkskirche erkennen und die Irrlehre als Drahtzieherin des Bösen durchschauen lernen. Mit dem anderen Auge aber dürfen wir nicht übersehen, welche Chancen und Möglichkeiten uns Gott noch innerhalb unserer volkskirchlichen Situation gewährt.
Auf den geistlichen Trümmern blüht noch so vieles, Kleines, Zartes. Manch Schwaches droht zu verwelken. Suchen wir die schwachen und ausgezehrten Brüder und Schwestern in der Volkskirche! Verstehen wir ihre Depression und Aggression.
 
Wir müssen den schmalen Weg gehen zwischen Pessimismus und Optimismus, zwischen Schönfärberei und Schwarzmalerei. Dabei haben wir selber der Versuchung zu widerstehen, einfache Patentlösungen anzubieten oder dem Schwarzweißdenken verhaftet zu bleiben.
Aber auch wenn wir mit zwei Augen sehen, sieht jeder doch nur einen Teilausschnitt. Deshalb sind wir aufeinander angewiesen. Wir müssen uns gegenseitig helfen, immer wieder beide Blicke zu schärfen. Lernen wir, uns im Sinne des Paulus untereinander zu ermahnen. Gegenseitiges Ausrichten und Aufrichten, Zurechtbringen und Trösten, Korrigieren und Mutmachen ist das, was wir uns gegenseitig schuldig sind und was jeder von uns braucht. Das ist in unseren Gemeinden neu zu lernen. Dazu möchte ich mit diesem Buch einen kleinen Anstoß geben.
Wie Schafe unter Wölfe, so sind wir von Jesus in diese
 
nd: leichte Gebrauchsspuren
 

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