Aufbruch der Hebräer, Gerhard Konzelmann

  • Aufbruch der Hebräer, Gerhard Konzelmann
gebraucht
Bestell-Nr: BN6117
Autor/in: Gerhard Konzelmann
Titel: Aufbruch der Hebräer - der Ursprung des biblischen Volkes
Preis: 3,90 €
ISBN: 9783420047558 (früher: 342004755X)
Format: 14 x 22 cm
Seiten: 223
Gewicht: 510 g
Verlag: Desch
Erschienen: 1976
Einband: Hardcover
Sprache: Deutsch
Zustand: leichte Gebrauchsspuren
Kurzinfo:
mit 26 Abbildungen und 6 Übersichtskarten
Inhalt
Das Archiv des letzten Fürsten von Israel 7
Die Hebräer und ihr Gott sind zu Hause angekommen 
Der Tempelbau 17
Das Vorbild des Tempels ist erhalten
Die Königin von Saba ist neugierig
Die Ideologen nehmen König Salomo nicht ernst
Vor Salomo lebte Gott im Zelt
Das Land Kanaan
Abraham kommt aus der Fremde
In der neuen Heimat wohnen schon Götter
Ein Grab als erster Grunderwerb des biblischen Volkes 
Die Sprache der Hebräer
Teile der Sippe wandern nach Ägypten aus
Unterdrückung formt das Volk
Moses, der Prophet des Gottes im Zelt
Gott als entscheidende Waffe
Die Bundeslade gehört zur Kriegsausrüstung
Die Landnahme
Die Hebräer schlagen das alte Kanaan in Trümmer 
Die Philister sind in der Technik weit voraus
Wir wollen sein wie alle Völker
Samuel macht den Falschen zum König
Jerusalem wird Hauptstadt 
Die Stadt Davids sieht heute aus wie einst
Die Prophezeiung des Samuel wird Wirklichkeit 
Erste Pläne für den Tempelbau 107
Zwietracht als Krankheit des biblischen Volkes
Die Anhänger des Allmächtigen Gottes werden verfolgt 
Der Untergang Israels kündet sich an
Assyrien löscht Israel aus
Die Hebräer holen sich selbst den Henker ins Land 
Juda ist allein
Juda rettet sich zunächst
Der Tempel wird Symbol des Staates
Nebukadnezar macht ein Ende mit Juda
Exil in Babylon
Nur die Hälfte kehrt aus dem Exil zurück
Verzicht auf politische Macht 
Der jüdische Glaube findet seine definitive Form
Auseinandersetzung mit dem Optimismus der Griechen 
Die Illusion: Jerusalem als Zentrum der Welt
Die fremden Götter siegen wieder
Makkabi gibt Gott und den Hebräern wieder eine Heimat 
Rom ordnet die Welt neu
Klassenkampf der Sadduzäer und Pharisäer
Am Sabbat kämpfen die wahren Gläubigen nicht
Ein König, der kein Jude ist
Herodes, der König der Proletarier
Dem König Herodes ist der Eintritt zum Tempel verwehrt 
Herodes, Ehrenpräsident der Olympischen Spiele 
Der Tempel wird Ruinenfeld
Der Revolutionsrat tagt in Jerusalem
Der Tempel brennt
Das Ende in Masada - 96o Hebräer gegen 15000 Römer  
Die Verteidiger sind gläubige Juden
Die letzte Zuflucht der Essener-Sekte
Römische Ingenieure entscheiden den Kampf
Eleazar Ben Ya'ir, Vorbild der heutigen Generation
Register Bildnachweis 
 
Das Archiv des letzten Fürsten von Israel
Vier dünne Holzplättchen, die sich zu einem Rechteck zusammenfügen lassen. Format: siebzehn mal sieben Zentimeter. Die hebräische Schrift ist ohne Schwierigkeiten zu entziffern: »Shimeon Bar Kosiba, Fürst über Israel. Shalom. Ich befehle, daß ihr sucht und beschlagnahmt, was sich an Weizen im Besitz des Hanun befindet.« Eine Konfiszierungsorder, ausgestellt von einem Mann, der sich Fürst über Israel nennt.
Fundort dieses Dokuments ist der hinterste Winkel einer weiträumigen und verzweigten Höhle am Steilabhang von Nahal Hever bei der Stadt En Gedi am Toten Meer. Zweihundert Meter hoch in der Felswand liegt der Eingang der Höhle, nur mit Strickleitern erreichbar oder unter Lebensgefahr über einen kaum vierzig Zentimeter breiten, zum Abgrund hin steil abfallenden Pfad. Drei Höhlen staffeln sich übereinander in der Wand. Sie sind der letzte Fluchtort verfolgter jüdischer Freiheitskämpfer im 2. Jahrhundert unserer Zeitrechnung.
»Shimeon Bar Kosiba an Jehonathan und Masabala. Schickt alle Männer aus Tekoa und anderen Orten, die sich bei euch aufhalten, zu mir ohne Verzögerung. Wenn ihr sie nicht schickt, so sollt ihr wissen, daß ihr bestraft werdet.« Mit Tinte ist dieser Mobilisierungsbefehl geschrieben, auf einen Papyrusstreifen in der Größe von vierundzwanzig mal zehn Zentimetern. Am Ende des Schreibens nennt dieser Shimeon Bar Kosiba den Namen seiner Gegner: »Ich werde mit den Römern fertig werden.« Yigael Yadin, Professor für Archäologie an der Hebräischen Universität von Jerusalem, ein ehemaliger Generalstabschef der israelischen Armee, hat die Dokumente gefunden. Ihn ärgerte, daß immer wieder uralte Schriften, meist in schwer beschädigtem Zustand, von Beduinen den Archäologen zum Kauf angeboten wurden. Die Nomaden, die in den Seitentälern des Toten Meeres leben, erkannten um die Gründungszeit des Staates Israel, wie begehrt von den israelischen Historikern Papyrusstreifen selbst winzigsten Formats sind. Suchten sie bisher in den Höhlen ihrer Umgebung nach alten Waffen, nach Bronzekammern und Tonvasen, an denen die Antiquitätenhändler von Jerusalem interessiert sind, so konzentrierten sie sich nach den ersten Erfahrungen mit Privatforschern und eben installierten israelischen Stäatsinstituten auf den Raub von Papyrusdokumen
 

 

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