Warum hat mir das keiner gesagt? Blaiklock

  • Warum hat mir das keiner gesagt? Blaiklock
gebraucht
Bestell-Nr.: BN7033
Autor/in: Blaiklock
Titel: Warum hat mir das keiner gesagt? Antworten auf brennende Fragen
Preis: 3,15 €
Format: 20,5x13,5cm
Seiten: 175
Gewicht: 262 g
Verlag: Schriftenmission
Erschienen: 1975
Einband: Paperback
Sprache: Deutsch
Zustand: leichte Gebrauchsspuren
E.M. und D. A. Blaiklock
Die Autoren, Vater und Sohn, der eine Arzt, der andere Hochschulprcfessor, sind der Meinung, daß jungen Menschen viel Lebenswichtiges nicht rechtzeitig gesagt wird.
Sie sprechen besonders junge Menschen aus christlichen Familien an sowie solche, die durch scheinheilige Christlichkeit enttäuscht wurden. Die angesprochenen Fragen werden sachlich von geistlicher Sicht her gelöst. Es werden echte Antworten und Hilfen zur Lebensbewältigung gegeben. Folgende Probleme werden angeschnitten und behandelt: Jugend - Prüfungszeit; Versuchung und Sünde sind zweierlei; Niederlagen sind nicht endgültig; Was ist die unverzeihliche Sünde?; Kann ich mich wirklich ändern?; Gebet - kann und muß man lernen; Führung Gottes; Die Kirche - Leib Christi; Sexuelle Sünden machen blind; Nervenzusammenbruch und Sünde; Heiligung ist ein Weg; Zweifel sind normal; Christen können Christus verdecken; Schmeichelei und Ermutigung; Pornographie, Alkohol, Drogen, Geschlechtskrankheiten u. a.
ISBN 387857 148 6
Inhaltsangabe
1. Die Jugend ist die Zeit der Prüfungen................ 7
2. Das ganze Leben kann in der Jugend ruiniert werden..... 12
3. Unterschied zwischen Versuchung und Sünde ......... 16
4. Alle erleben Versuchungen ......................... 20
5. Vorwärts eilen, nicht zurück 26
6. Wir ernten, was wir säen ........................... 31
7. Fehler sind nicht das Letzte......................... 37
8. Ich kann jederzeit nach Hause kommen .............. 41
9. Die Wurzeln der Gegenwart liegen in der Vergangenheit.. 46
10. Die Sünde, die nichtvergeben wird.................. 50
11. Wir müssen nicht bleiben, wie wir sind ............... 56
12. Beten kann man lernen ............................ 62
13. Zeugnisgeben kann man lernen ..................... 66
14. Wie finde ich Gottes Führung....................... 75
15. Die Gemeinde, der Leib Christi ..................... 82
16. Leben ist mehr als Besitz ........................... 91
17. über den Nervenzusammenbruch ................... 100
18. Sexuelle Verblendung ............................. 104
19. Gibt es konstante Heiligkeit?....................... 109
20. Glauben muß praktiziert werden .................... 113
21. Was ist mit den Zweifeln?.......................... 118
22. über hochtönendes geistliches Geschwätz ............ 123
23. Ist ein Christ andern Christen verantwortlich......... 127
24. Christen können einem Christus verdecken ........... 130
25. Unterschied zwischen Schmeichelei und Aufmunterung..... 134
26. Pornographie.................................... 138
27. Alkohol ........................................ 143
28. Drogen ......................................... 148
29. Geschlechtskrankheiten ........................... 153
30. Leben aus Hoffnung .............................. 158
31. Auswirkungen des Glaubens ....................... 162
32. Die Bibel hat die Antwort .......................... 169
 
5.
Warum hat man mir nicht gesagt.
dass man vorwärtseilen und nicht
nach hinten blicken soll?
Dieses Kapitel schließt sich konsequent an das vorige an. Es kam mir in den Sinn, als ich seine abschließenden Sätze las. Manchmal ist es besser, nicht zurückzukehren und das Alte neu aufzubauen, sondern das Vergangene einfach ruhenzulassen und in eine bessere Zukunft vorzustoßen. Das bezieht sich kurioserweise sowohl auf einen Erfolg als auch auf einen Fehlschlag. Das wollen wir jetzt etwas näher betrachten.
Die letzten Verse aus dem 6. Kapitel des Johannesevangeliums berichten von einer Krise unter den Jüngern unseres Herrn, die IHM bis hierher nachgefolgt waren und nun feststellen mussten, dass es ein schwieriger Weg war. Das »Königreich«, in dem sie hohe Ämter zu erlangen hofften, war weder ein irdisches Reich noch eine nahe bevorstehende Realität. Es tauchten vielmehr vor dem Herrn und denen, die IHM folgten, große Gefahren, ja der Tod am Kreuz auf. Darum fielen viele von IHM ab. Im griechischen Urtext heißt es wörtlich in Joh. 6, 66: »Viele wandten sich wieder den alten Dingen zu und wanderten hinfort nicht mehr mit IHM!«
Diese »alten Dinge« waren für die meisten, die von jenem Tage an nicht mehr mitmachten, nicht unbedingt niedrige oder verwerfliche Dinge. Wahrscheinlich war es bei vielen eher wie bei Petrus, der auch einmal an einem Tag, an dem er völlig entmutigt war, sagte: »Ich will fischen gehen.« Andere von ihnen seufzten vielleicht resigniert und gingen zurück an ihren Pflug oder zurück zu dem kleinen Laden in Kapernaum. Viele von ihnen hielten Jesus noch in guter Erinnerung und waren voller Entrüstung als sie erfuhren, welches Leid IHM zugefügt wurde. Sie nannten sich auch Christen, als ER starb. Aber, wenn ihre Namen auch durch Gottes Gnade im Buch
des Lebens stehen sollten, so finden wir sie doch nicht im Neuen Testament. Sie verfehlten die einzig artigste Gelegenheit in1 der Menschheitsgeschichte und verloren eine Vision, die sie einmal De-saßen. Ja, sie verloren das Beste, nämlich Gottes Plan für ihr Leben und den vertrauten Umgang mit ihrem Meister. Sie »wandten sich 'wieder den alten Dingen zu und wanderten hinfort nicht mehr mit IHM.« ER selbst hat sie niemals zurückgeschickt oder davon überzeugt, dass sie nicht an SEINER Seite bleiben konnten.
Warum sind sie trotzdem gegangen? Einige waren IHM auf den Flügeln eines zwar erhabenen, aber unsicheren Gefühls nachgefolgt. Mühen und Beschwernisse des Alltags dämpften bald ihren Eifer, und die Versuchung, einen bequemeren Weg zu gehen, übermannte sie. Andere sahen nur die Gefahr und rannten davon. Doch wo stehen wir, dass wir sie richten sollten? Wieder andere hörten auf die Stimmen von Freunden, die vor einer überspannten Religiosität, vor Fanatismus und angeblicher Engstirnigkeit warnten. Und noch andere waren von einigen mit wandernden Jüngern menschlich enttäuscht. Sie entdeckten, dass sie auch nur Menschen waren wie sie selbst, geneigt zu streiten und ihren Ehrgeiz zu befriedigen. Dabei versäumten sie es, ihre Augen auf den EINEN zu richten, der unter ihnen war. So gingen sie enttäuscht und von Illusionen befreit davon.
Die Verlockung der »alten Dinge«, die wir im letzten Kapitel erwähnten, kann auch durch Beispiele aus der Schrift veranschaulicht werden. Abraham zog sich nach Ägypten zurück, Paulus machte mit seinem Gelübde einen Rückzieher ins Judentum, Markus gab die Missionsreise auf, als er die Malariaküste von Galatien erblickte, oder als Paulus mit seinem Programm für die Reise nach Rom herausrückte. Demas »gewann diese gegenwärtige Welt lieb.« Petrus fluchte im Hof des Hohenpriesters. David spazierte gemütlich auf dem Dach seines Hauses herum, obwohl er doch bei seinen Männern gegen Ammon sein sollte, und wurde so zur Zielscheibe für die Pfeile des Verführers. Das alles sind entsprechende Veranschaulichungen.
Die alten Dinge, die hinter uns liegen, können zur Falle und zur Versuchung werden, sozusagen ein Rückzieher aufs Glatteis. Sogar wenn sie an sich harmlos sind, können sie Motivation und Ursache zur Sünde werden und den Christen verleiten zurückzugehen. Sie können ihn am Voranschreiten hindern. Sünden, die hinter uns liegen, können zur Quelle krankhafter Selbstvorwürfe werden. Freunde, die wir verließen, werden uns zur Versuchung, die wir bedauern, materielle Güter, die wir aufgeben mussten, eine Quelle ständiger Selbstvorwürfe wie bei der Vernichtung von Sodom. Zu einem freudig und siegreich vorwärts eilenden Christen gehört es, dass er hinter die Dinge, die hinter ihm liegen, einen Punkt setzt.
Und hier hören wir auch, wie wir das machen können. Die Worte aus Johannes 6, 66 finden wir ähnlich wieder in Philipper 3, 13. Ich will versuchen, eine wörtliche Übersetzung der Verse 12 bis 16 zu geben: »Nicht dass ich den Preis schon gewonnen hätte, doch ich strecke mich entschlossen nach vorn, um das zu ergreifen, wozu ich vom Herrn ergriffen wurde. Brüder, ich meine nicht, dass ich es bereits geschafft habe, aber eins weiß ich: ich vergesse, was hinter mir liegt und strecke mich nach dem aus, was da vor mir liegt. Ich jage nach dem vorgestreckten Ziel, dem Preis der himmlischen Berufung in Jesus Christus.«
Als Paulus diese herrliche Epistel im siebten Jahrzehnt unserer Zeitrechnung im Gefängnis schrieb, war Rom ganz närrisch auf seine Wettkämpfe. Paulus hörte vielleicht in der Ferne das Brausen der Beifallsrufe aus der Arena, wenn die Roten, die Grünen und die Blauen, die drei Parteien auf der Kampfbahn, miteinander um ihre Popularität wetteiferten. Neulich sah ich eine wunderbare Goldmünze, die der Eigentümer, wie er mir versicherte, in seinem Garten in Carlisle ausgegraben hatte. Mir fiel sofort der schwermütige Ausdruck des Kopfes auf. Es war Nero, der Verfolger der ersten Christengemeinden. Dieser Nero war das Herz und der Urheber der Spielleidenschaft Roms. Während nun Paulus die Soldaten von der Prätorianergarde draußen vor seiner Tür reden hörte und an die römische Kolonie von Philippi schrieb, gebrauchte er zur Veranschaulichung ein Bild aus den römischen Wagenrennen. All seine übrigen Vergleiche aus dem Sport nahm er von den griechischen Wettspielen. Doch hier malte er uns den römischen Kampfwagen mit seiner kleinen Plattform auf den hohen, starken Rädern vor Augen. Der Wagenlenker presste seine Knie gegen den halbkreisförmigen Rahmen, die Zügel seines Gespanns waren rund um seinen Körper geschlungen. Mit ausgestreckten Armen, den Körper gespannt nach vorn über den Pferderücken gebeugt, war der Fahrer
bei dieser gefährlichsten und aufregendsten aller Sportarten ganz auf die Sicherheit der Füße seiner Pferde und auf seine eigene ausgezeichnete Fahrkunst angewiesen. Das meinte Paulus mit »nach vorne strecken«. Die Gespanne rasten achtmal rundherum an der Mauer entlang, die um die Arena führte. Es war lebensgefährlich, den Kampfwagen eines anderen Fahrers zu berühren, weil man beim Sturz von den Zügeln der wie toll rasenden Pferde mitgeschleift wurde. Nach hinten zu blicken war unmöglich. Kein Gedanke konnte an die grölende Menge rechts und links verschwendet werden. Es kam nur darauf an, die Augen voller Hoffnung und Zuversicht auf das Ziel zu richten.
So sah Paulus auch den Lauf des Christen. Beunruhigten ihn Fehler aus der Vergangenheit? Vergessen! Falsche Dinge, die hinter uns liegen, die aufgedeckt und vergeben sind, haben auf den Christen kein Anrecht mehr. Vergil die Fehler der Vergangenheit! Vergiss auch den hinter dir liegenden Erfolg! Er könnte eine Quelle des Stolzes und somit zu einer geistigen Gefahr werden. Stolz bringt sich selbst zur Geltung, und damit entthronen wir Christus. Vergiss beides, das was du falsch und was du gut gemacht hast!
Denen, die Erfolg gehabt haben, sage ich, dass da größere Dinge vor als hinter ihnen liegen. Denen, die in der Vergangenheit Fehler gemacht haben, sage ich, dass für sie in Gottes Wort eine neue Chance bereitliegt. Wir haben vorhin Petrus und Markus erwähnt. Dem Petrus, der seinen Herrn dreimal verleugnete, wurde an einem anderen Kohlenfeuer eine neue Chance gegeben. Da konnte er sich dreimal wieder zu seinem Herrn bekennen. Markus, von dem sich Paulus wegen falscher Dinge getrennt hatte, finden wir am Ende doch wieder bei dem Apostel Paulus. Sogar ein Judas hatte seine zweite, nein seine tausendste Chance. In Johannes 13 lesen wir, wie der Herr SEINEN Jüngern die Füße wusch. Er wusch die Füße des Judas mit denen der anderen, und als ER dabei aufsah in das Gesicht seines Verräters, da hatte Judas noch an der Schwelle zu der furchtbarsten Tat der Menschheitsgeschichte, eine Chance umzukehren. Unzählige Christen können von einem Neuanfang in ihrem Leben berichten. Sie haben neue Freude gewonnen, und das Glück kehrte wieder ein. Darum ergreife diese Chance und sieh nach vorn!
Hier ist ein Gedicht, das ich einmal den Autor R. A. Laidlaw, der
 
1971 starb, selbst zitieren hörte. Er war der Verfasser des berühmten Traktates »The Reason Why«. Hier ist es:
 
»Herr, mach mich taub, stumm und blind für alle Dinge hinter mir!
Taub für die Stimme der Erinnerung an all die Dinge, geliebt und verachtet.
Stumm für alles, was die Zunge reden möchte von all den falschen und guten Taten.
Blind für die Dinge, die ich sehen könnte, wenn sie wieder auftauchen, mich zu bedrücken. 
Damit ich vergesse, was hinter mir liegt, Herr, mach mich taub, stumm und blind!
Dann werd ich wie Paulus das Rennen gewinnen, vom Vergangenen loskommen durch 
DEINE Gnad. Herr, lass mich vergessen, was immer ich tat!
Dann ist durch DICH der Sieg mir gewahrt.«
 
Man vergisst die alten Dinge nur, wenn Augen und Sinn voll sind von dem Herrlichen, das vor einem liegt. Wenn unser Glaube nicht vergeblich war, so liegt unaussprechlich Herrliches vor uns. So wollen wir jetzt von dem Bild des römischen Wagenrennens im Brief an die Philipper übergehen zu dem Bild von den Spielen in Griechenland, das uns im Hebräerbrief gezeigt wird. Wir wollen das Geheimnis des Erfolges aus diesen Zeilen lernen: »Darum auch wir, weil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, lasset uns ablegen alles, was uns beschwert, und die Sünde, die uns ständig umstrickt, und lasset uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns verordnet ist, und aufsehen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens« (Hebr. 12, 1. 2a). E. M. B.
 
Warum hat man mir nicht gesagt.
dass wir ernten, was wir säen?
Man wird die Wahrheit von den Dächern schreien. Das erlebte ich einmal in schockierender Weise bei einem Mann, mit dem ich befreundet war. Es gilt für unser ganzes Leben. Und doch gibt es Leute, die sich darüber beklagen, dass sie nie jemand mit allem Nachdruck darauf hingewiesen, ihnen niemand gesagt hätte: Der Mensch erntet, was er sät. Man achte einmal auf Galater 6 in einer neuen Bibelübertragung:
»Mach hierin ja keine Fehler:
Gott lässt sich nicht hinters Licht führen, der Mensch erntet, was er sät.
Wer aufs Fleisch sät,
wird davon das Verderben ernten.«
Das ist eine Wahrheit, die der Mensch, so paradox es klingt, gewöhnlich auch erkennt. Das geht zum Beispiel aus den Sprichwörtern hervor: »Das Leben zahlt dir aus, was du investiert hast« - »Alle Schuld rächt sich auf Erden« - »Gottes Mühlen mahlen langsam, mahlen aber trefflich fein« - »Wer Wind sät, wird Sturm ernten«. Es ist so alt wie das griechische Drama, das jetzt im modernen Kleid wieder an so manchen höheren Schulen erscheint, ja älter noch; denn Hesiod schrieb schon etwa hundert Jahre vor der Zeit der großen Tragödien: Die Saat des Leides wird schon gesät, wenn wir sündigen.
Irgendwie fällt es uns schwer, das zu begreifen. Satan sagte zu Eva (1. Mose 3, 4): »Ihr werdet keineswegs sterben.« Hier hören wir etwas über die erste, schriftlich niedergelegte Sünde. »Das Törchen steht doch offen. Sündige ruhig - vielleicht kannst du den Konsequenzen entgehen.« Glaub das doch nicht! John Ruskin sagte: »Der hinterlistige, verblendete, falsche Geist des Bösen will dir immerfort einreden, dass Sünde entschuldbar ist und du dadurch nicht
 
 

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