Vollmächtige Evangelisation, John Wimber, Kevin Springer

  • Vollmächtige Evangelisation, John Wimber, Kevin Springer
gebraucht
Bestell-Nr.: BN6408
Autor/in: John Wimber; Kevin Springer
Titel: Vollmächtige Evangelisation
Preis: 4,50 €
ISBN: 9783925352058 (früher: 3925352058)
Format: 20,5x13,5
Seiten: 188
Gewicht: 258 g
Verlag: Projektion J
Erschienen: 1986
Einband: Paperback
Sprache: Deutsch
Zustand: leichte Gebrauchsspuren
ÜBER DIESES BUCH
Seit 1981 habe ich zusammen mit C. Peter Wagner, der ordentlicher Professor am Fuller Theological Seminary in Pasadena, Kalifornien, ist, einen Kursus unterrichtet mit der Bezeichnung »MC:510 - The Miraculous and Church Growth« (das Übernatürliche und Gemeindewachstum). Dieses Buch basiert größtenteils auf dem Material und den Erfahrungen dieses Kursus wie auch auf meinen Erfahrungen als Pastor der Vineyard Christian Fellowship (christliche Gemeinschaft »Weinberg«) in Anaheim, Kalifornien.
Ich werde sowohl die biblische Grundlage der »power evangelism« darstellen als auch persönliche Erfahrungen des Übernatürlichen beschreiben. Die Heilige Schrift muß immer die Hauptquelle und der Ausgangspunkt unserer Praxis sein. Aber erst, wenn wir die biblischen Wahrheiten selbst erfahren, werden sie lebendig und dringen tief in unser Herz ein.
Die auf diesen Seiten geschilderten Ereignisse geschahen in den Kursräumen am Fuller-Seminar, bei Sonntagsgottesdiensten, bei Konferenzen in Großbritannien und quer durch die Vereinigten Staaten, auf den Straßen und in Flugzeugen. Während also der Kern des Buches in der biblischen Lehre über Zeichen und Wunder besteht, werden persönliche Zeugnisse (von mir und anderen) dazu beitragen, das Gelehrte zu veranschaulichen.
Meine Hoffnung und mein Ziel ist es, eine neue Sicht alter Tatsachen zu vermitteln - ein neues Verständnis biblischer Berichte von übernatürlichen Ereignissen. Ich wünsche, daß uns dies hilft, heute dieselben Erfahrungen zu machen. Die meisten der angeführten Schriftabschnitte werden dem Leser ohne Zweifel vertraut sein. Das Neue besteht in ihrer Anwendung.
Damit hängt auch eine Schwierigkeit zusammen, der mein Mitautor Kevin Springer und ich gegenüberstanden: wir können Sie nicht mit Hilfe eines Buches durch praktische Seminare und Arbeitsgruppen führen, in denen Sie das persönlich erfahren, was wir hier beschreiben. Diese Erfahrung ist sehr wichtig, denn - wie Sie sehen werden - gerade das konkrete Tun der Werke Christi (Zeichen und Wunder eingeschlossen) sollte ein fester Bestandteil des normalen Christenlebens sein.
Ich glaube nicht, das es ausreicht, wenn Christen sich Wissen aneignen und neue Tatsachen verstehen - vielleicht sogar anders denken über das Übernatürliche in der Schrift. Unser Leben muß sich ändern. Der Zweck all. unseres Lernens besteht darin, das Königreich Gottes zu erleben und es voranzutreiben; dies ist ein zweites Ziel dieses Buches. Anders ausgedrückt - wir wollen Ihnen helfen, neue Fähigkeiten zu erlernen und sie in Ihrem Leben als Christ anzuwenden, besonders in dem Bereich der persönlichen Evangelisation.
Obwohl dies in einem Buch nicht ganz so einfach ist, liefern wir zahlreiche anschauliche Erläuterungen und ausführliche praktische Anweisungen, das Vermittelte persönlich anzuwenden.
Die Jünger versuchten, einen Dämon aus einem Jungen auszutreiben, der diesen schonjahrelang gequält hatte, doch ohne Erfolg. Jesus dagegen konnte ihn austreiben. Als sie ihn fragten, warum sie versagt hatten, gab er ihnen eine einfache Antwort: »Weil euer Glaube so klein ist«, sagte er: »... Wenn euer Glaube auch nur so groß ist wie ein Senfkorn, dann werdet ihr zu diesem Berg sagen: „Rück von hier nach dort!" und er wird wegrücken. Nichts wird euch unmöglich sein« (Mt. 17,10 f.).
Glaube - auch wenn er noch so klein ist. Das ist wahrscheinlich die wichtigste Voraussetzung dazu, um heute Gottes Macht zu erfahren. Ich hoffe, dieses Buch wird dazu beitragen, diesen Glauben wachsen zu lassen, damit Gott durch Sie große Berge versetzen kann.
 
John Wimber
Yorba Linda, Kalifornien Juni 1985
Kapitel 1
Das Reich Gottes
1962 fing alles an.
Kurz nach meiner Bekehrung machte ich mich auf, meinen ersten Gottesdienst zu besuchen. Ich war gespannt auf das, was Gott tun würde, und freute mich darauf. Ich war auch naiv. Als Nichtchrist hatte ich nur selten Gottesdienste besucht.
Da ich mir in ein paar wenigen Wochen Bibelstudium ein Idealbild des kirchlichen Lebens geschaffen hatte, war ich auf das, was mich erwartete, nicht vorbereitet. Ich erhoffte mir Ausbildung im geistlichen Kampf und eine entsprechende Ausrüstung, um das Reich Gottes voranzutreiben. Ich stellte mir im Geiste vor, wie Christen zusammenkommen, singen und beten, aus der Schrift Ermutigung oder Ermahnung empfangen, um dann hinauszugehen und überall im Kreis »Orange« (in Kalifornien) aufsehenerregende Heilungen zu vollbringen, Dämonen auszutreiben und bösen Mächten zu widerstehen. Gegen Ende des Tages, dachte ich mir, würden wir mit Neubekehrten und Berichten von großartigen Wundern zurückkommen, überall mit Freude und mit Lob für den Herrn. Es war eine Vision aus dem Buch der Apostelgeschichte.
Bald jedoch entdeckte ich, daß die meisten Christen nicht zusammenkommen, um sich auf den geistlichen Kampf mit Satan vorzubereiten und um feindliche Gebiete für Jesus Christus zu erobern. Sie hatten Gefallen daran, Über den Kampf zu reden. Gewöhnlich beteten sie für den Sieg. Sie sangen und predigten über die Notwendigkeit, Gottes Reich voranzubringen, und weinten sogar deswegen. Doch dann gingen sie heim, um ein sicheres Leben zu führen, fern aller Schlachtfelder. Der Alltag war so ausgefüllt mit Beruf, Familie und Freizeit-Beschäftigungen, daß für die so hartnäckig verteidigte christliche Lehre kaum noch Platz war. Wenn ich es mir heute recht überlege, so fühlte ich mich nach meinem ersten Gottesdienst betrogen, denn ich hatte mich der Armee Christi angeschlossen, um Jesu Werke zu vollbringen.
Bei meiner Bekehrung war mir ein lang vergessenes Ereignis wieder eingefallen. Ich erinnerte mich an einen Mann, der oft durch die Straßen der Innenstadt von Los Angeles wanderte und Doppel-Plakate trug. Ein Plakat trug er vorne mit der Aufschrift »Ich bin ein Narr für Christus« und eines auf dem Rücken: »Wessen Narr bist du?« Ich erinnere mich daran, wie ich mich über diesen Mann lustig gemacht hatte - wieder einmal so ein religiöser Spinner, der durch die Straßen läuft,hatte ich damals gedacht. Eine seltsame Erinnerung. Trotzdem sprach Christus durch dieses Zeugnis in ein
 

 

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