Auf des Königs Straßen, Johannes Roos

  • Auf des Königs Straßen, Johannes Roos

gebraucht
Bestell-Nr: BN1884 
Autor: Johannes Roos 

Titel: Auf des Königs Straßen 

Preis: 2,90 €
Verlag: Bundes-Verlag 
Jahr: 1966 
Einband: Paperback 
Seitenzahl: 64 
Format: 11,5 x 18 cm 
Sprache: Deutsch 
Zustand: leichte Gebrauchsspuren 
Gewicht: 68 g

 

- der zweite Geburtstag
- nein, ich will aber
- die Samariterin Nr. 2
- der Herr ist treu
- das Kleinod
- singend in den Tod
- Helmut und sein Glück
- Peter und seine Losung
- sonderbare Musik
- der liebe Dieb
- Lehrer mit seiner Last
- der Heiland hat mich gewaschen
- die Bibel der Großmutter
- Bewährung bis ins Büro
- die dicke 12
- seit meine Mutter das hat
- der gerettete Spaßmacher
- eine Gebundene wird frei
- vorsicht wenns ums Erben geht
- ich bin wie neugeboren
- wenn wir bekennen
- um Mitternacht lobten sie Gott
- ich bin der verlorene Sohn
- Dienstmann nach Gottes Herz
- ein Lahmer findet das Heil
- Jesus am Krankenbett
- Göttliche Heiterkeit
- der Jude unter Jesu Kreuz
u.a. Erlebnisse 

Die Samariterin Nr. 2
Bei einer Evangelisation darf der Evangelist nicht denken, er sei allein der Wirkende. Erstens ist es ja der Heilige Geist, der die Herzen erweckt und die Sünder bekehrt. Und zweitens arbeitet der Diener am Worte immer oder in den meisten Fällen da, wo schon Evangelium verkündet worden ist. Er erntet meist, was andere vor ihm gesät haben. So durfte ich in der geistlichen Frühlingszeit, die Jesus uns Ende 1915 und Anfang 1916 schenkte, in einer Gemeinde arbeiten, wo jahrelang ein treuer Vorgänger ruhig und gediegen das Wort Gottes verkündigt hatte. Der Klang der Erweckungsposaune konnte dann leicht die Herzen ergreifen und zur Buße und Heilsgewißheit führen. Doch nicht nur der treuen Säemannsarbeit des einstigen Pfarrers verdankte die Gemeinde die Erweckung, sondern Gott selbst griff bei einem Menschenkind auf außergewöhnliche Weise ein und zerbrach das in Selbstgerechtigkeit erstarrte Herz.
Eines Abends berichtete mir mein Kirchendiener mit bewegtem Herzen von einer Frau, die ich unbedingt bald besuchen müsse, denn sie befinde sich in einem seltsamen Zustande, den er nicht beschreiben könne.
Ich ging alsbald hin und fand eine Frau mit ganz verstörtem Wesen. Wie gelähmt und gebrochen saß sie da. Was war geschehen?
Vor einigen Tagen war sie von einer Nachbarin besucht worden, die ihr freudestrahlend berichtet hatte, sie sei jetzt auch durchgebrochen zur Heilsgewißheit und ein Kind Gottes geworden. Da entgegnete ihr die jetzt so verstörte Frau, daß sie das nicht begreifen könne. „Kinder Gottes sind wir doch alle", sagte sie, „dazu sind wir doch getauft und konfirmiert!"
Sie hatte sich richtig geärgert über die gläubig gewordene Nachbarin. Doch in der folgenden Nacht wurde sie durch einen Traum erschüttert. Sie erzählte:
„Ich saß hier im Zimmer und sah plötzlich drüben auf der Straße einen finster aussehenden Mann mit einer Mappe, in der sich Listen mit Namen befanden.
Ich erkannte den Bösen und eilte, die Haustüre zu vorschließen. Dennoch kam er herein und stellte sich vor mich. Mir war sofort klar, daß mein Name auf seiner Liste stand und daß ich ein Kind des Teufels und kein Kind Gottes war. Da bin ich so erschrocken, daß ich wie gelähmt war."
In der Tat war ihr Zustand kläglich. Ich wies nun die von Gott selbst auf wunderbare Weise erschütterte und erweckte Frau hin auf den Heiland, der einst dem sündigen Weibe am Jakobsbrunnen bei Sichern so wunderbar geholfen habe. Sie solle sich nur getrost neben der Samariterin setzen und dem HErrn Jesus vertrauen, daß Er auch ihr alle Sünden vergeben und sie als Kind Gottes annehmen werde. „Fürchte dich nicht, glaube nur!" rief ich der aufs tiefste bekümmerten Seele zu, betete mit ihr und ging wieder.
Am folgenden Tag fand ich die Frau bedeutend ruhiger. Sie war offen für Gottes Tun und Reden und wartete auf Seine Hilfe. Sie erinnerte mich in dieser Verfassung ganz an das samaritische Weib. Kurz danach kam sie zum fröhlichen Glauben. Nun wollte sie sich ein Bild von der Frau am Jakobsbrunnen beschaffen.
Etwa fünfunddreißig Jahre nach jener notvollen Traumnacht, als ich der damals schier verzweifelten, aber vom Sünderheiland gnädig angenommenen Frau wieder begegnete, zeigte sie mir in ihrem Stüblein das schöne Bild der Samariterin mit dem fröhlichen Blick der Jüngerin: „Das ist mein Bild!"

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