Bürger zweier Welten Keyßer Christian, Wilhelm Fugmann

  • Bürger zweier Welten Keyßer Christian, Wilhelm Fugmann

gebraucht
Bestell-Nr.: BN0385
Autor/in: Keyßer Christian, Wilhelm Fugmann
Bürger zweier Welten Christian Keyßer
Preis: 4,00 €
ISBN: 3775109692 (ISBN-13: 9783775109697)
Zustand: leichte Gebrauchsspuren
Verlag: hänssler
Format: 20,5 x 13,5 cm
Seiten: 220
Gewicht: 330 g
Einband: Paperback
Sprache: Deutsch
Es ist der ureigenste Auftrag der Christen, Menschen in aller Welt für den Glauben an Christus zu gewinnen. Die hier vorliegenden Auszüge aus den Schriften und Tagebüchern Christian Keyßers zeigen, wie sich ein junger Mann aus dem Frankenwald vor rund hundert Jahren dieser Herausforderung gestellt hatt: Als Mitarbeiter der christlichen Mission in Papua-Neuguinea und als beredter Werber für diese Arbeit in seiner Heimatkirche!

Christliche Mission unter Nichtchristen mußte sich zu allen Zeiten den Vorwurf gefallen lassen, daß sie unverantwortbare Eingriffe in die Kultur und in das Sozialgefüge der
Bevölkerung anderer Erdteile vornimmt, wenn sie Menschen für das Christentum gewinnt. Das mag im einen oder anderen Fall zutreffen - sicher aber nicht für die Arbeit Christian Keyßers und die seiner Schüler: Es ist nicht zuletzt ihm zu verdanken, daß in Neuguinea eine lutherische Kirche herangewachsen ist, die ihr Liedgut, ihre Liturgie, ihre Lebensgewohnheiten, ihr Sozialgefüge und ihre Führungsstrukturen in großer Übereinstimmung mit dem bodenständig Gewachsenen gestaltet hat.

Beides - der leidenschaftliche Einsatz für den Glauben an Jesus Christus und der tiefe Respekt vor dem Bodenständigen - haben zu einem Kirchenwesen geführt, in dem das allgemeine Priestertum der Gläubigen in besonderer Weise verwirklicht wurde: Es hat Zeiten gegeben, in denen auf zehn Papuas ein eingeborener Evangelist traf, der seinerseits wieder in die nichtchristlichen Religionen seiner Heimat zog, um dort Menschen für Christus zu gewinnen - ganz zu schweigen von dem aktiven Einsatz der Ältesten für ihre
Ortsgemeinden und der großen Bedeutung der Gemeindeversammlung für sie. Es ist bewegend, bei der Lektüre

dieses Buches zu sehen, wie Christian Keyßer an alledem gearbeitet hat.

Der Missionar
Dabei galt seine Leidenschaft nicht nur den Menschen und der Kirche in Papua-Neuguinea. Immer wieder hat er versucht, aufgrund seiner Erlebnisse und Erfahrungen in Neuguinea seine Heimatkirche zu ähnlicher Nähe zu urchristlichem Gemeindeleben zu führen. Bei aller Verschiedenheit der Zeit und der örtlichen Gegebenheiten wird es dem Leser sicher gelingen, die fernöstlichen Erfahrungen Christi an Keyßers auf seine eigene europäische Situation zu übertragen. Daraus könnte viel Segen für unsere Arbeit erwachsen.
(Biographische Einführung des Herausgebers)

Christian Keyßer stammt aus dem Frankenwald. Er wurde am 7. März 1877 in dem Dorf Geroldsgrün geboren. Seine Vorfahren waren im 16. Jahrhundert aus Böhmen eingewandert und hatten im Laufe der Jahrhunderte einen landwirtschaftlichen Besitz erworben und ein Eisenwerk gebaut. Als sich schließlich der Betrieb nicht mehr rentierte, wurde das Werk von seinem Großvater in eine Holzfabrik umgewandelt.

Sicher ist es ganz im Sinne Christian Keyßers, wenn nicht ein Theologe, sondern ein Kaufmann die Sichtung und Herausgabe der Notizen besorgt. Hier schreibt ein »Bürger zweier Welten« mit Liebe und Sachverstand über einen anderen »Bürger zweier Welten« und sein Lebenswerk. Schließlich hat der Herausgeber und Bearbeiter dieser Schriften Christian Keyßers, Wilhelm Fugmann, selber ein halbes Jahrhundert in Neuguinea gelebt und mit seinen Gaben der dortigen Kirche gedient.

Ich wünsche diesem Buch, daß es in unserer Kirche nicht nur Erinnerungen weckt, sondern auch Mut macht, im eigenen Land im Sinn Christian Keyßers an die kirchliche Arbeit zu gehen.


Vollwaise

Zwei Jahre nach seiner Geburt starb sein Vater und zehn Jahre später seine Mutter. Auf Bitten seiner sterbenden Mutter übernahmen sein Onkel und eine Tante seine Versorgung. Mit zwölf Jahren Vollwaise geworden, verließ er die Heimat. Er mußte sich lösen von Familie, Beruf und väterlichem Erbe, das über 300 Jahre im Besitz der Familie gewesen war. In Wunsiedel besuchte er die Realschule. Danach kam er auf die Industrieschule in Nürnberg. Auf Anraten des Rektors wandte er sich dem Baufach zu.
»Du mußt Missionar werden!«
München, im November 1984

D. Dr. Johannes Hanselmann D. D. Landesbischof
In Nürnberg wohnte Christian Keyßer bei Hauptlehrer Eckard. »Dort fühlte ich mich nicht sehr wohl, das viele Beten stieß mich ab.« Eckard führte ihn in den CVJM Gostenhof ein, und dort erlebte er zum erstenmal, wie ungelehrte Leute religiöse Ansprachen hielten. Fasziniert wurde er vor allem durch den alten Württemberger Pietistenprediger Martin Blaich. »Durch seine Beispiele aus dem Leben bekam ich einen solch lebendigen Eindruck von der

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