Halte fest Jahrgang 1964

  • Halte fest Jahrgang 1964

gebraucht

Bestell-Nr.: HF1964
Autor/in: verschiedene
Titel: halte fest 1964
Preis: 3,90 €
Format: 12 x 19 cm
Seiten: 380
Gewicht: 400 g
Verlag: Beröa Verlag
Erschienen: 1962
Einband: Halbleinen
Sprache: Deutsch
Zustand: leichte Gebrauchsspuren
Kurzinfo:
MONATSSCHRIFT FÜR KINDER GOTTES 
5. Jahrgang 
Leseprobe:Der grosse Geber (Luk. 10,38-42)
Halte fest Jahrgang 1964 - Seite: 8 - Verfasser: J. G. B.
 
Die kleine Szene in Bethanien, die dieses Kapitel abschliesst, ist bezeichnend für das Lukas-Evangelium, in welchem uns tiefe Belehrungen über grosse, grundsätzliche Wahrheiten gegeben werden.
Die zwei hier genannten Schwestern waren in ihrer Gesinnung völlig verschieden voneinander. Sie wurden auf die Probe gestellt, ob die Gesinnung Christi in ihnen wirksam war; und das Urteil Gottes in dieser Sache ist für uns von grösstem Wert.
Das Haus, das wir hier betreten, gehörte der Martha. Der Heilige Geist teilt uns dies als für Martha charakteristisch mit. Mit bereitwilligem Herzen nahm sie den Herrn in ihr Haus auf und traf für Ihn die beste Vorsorge, die ihr möglich war. Dies entsprach Seiner Arbeit und Seinem ermüdenden Dienst, dachte sie. Martha wusste gut, dass Seine Wege landauf-landab die Wege des barmherzigen Samariters waren, der auch dort zu Fuss ging, wo andere reiten mochten. Sie liebte Ihn zu sehr, um nicht Seine Müdigkeit wahrzunehmen und für Ihn besorgt zu sein.
Aber Maria hatte kein Haus für Ihn! Sie war dem Geiste nach ein Fremdling - wie Er selbst. Sie öffnete Ihm dafür ihr durch den Glauben geheiligtes Herz und gab Ihm darin einen Raum. Sie nahm ihren Platz zu Seinen Füssen ein und hörte Seinem Worte zu. Sie wusste genau so gut wie ihre Schwester Martha von Seiner Müdigkeit, aber sie hatte auch erkannt, dass in Ihm eine Fülle war, die über jede Müdigkeit triumphierte. Und anstatt Ihm mit ihren Händen zu dienen, wollte sie vielmehr von Ihm einen Gewinn für ihr Herz haben. Hierin liegt der Unterschied zwischen den beiden Schwestern. Marthas Auge sah Seine Müdigkeit; sie wollte Ihm geben. Marias Glaube erfasste Seine Fülle; sie wollte von Ihm empfangen.
Hier wurde nun Geist und Gesinnung des Sohnes Gottes offenbar. Der Herr nahm die Fürsorge der Martha an, solange es sich um ein einfältiges und fleissiges Besorgtsein um Seine gegenwärtigen Bedürfnisse handelte; sobald sie sich jedoch mit ihrer Gesinnung in Rivalität zur Einstellung ihrer Schwester Maria brachte, erfuhr sie die Zurechtweisung des Herrn und sie musste lernen, dass Ihn Maria durch ihren Glauben weit mehr erquickte, als sie mit all ihrer Fürsorge es je hätte tun können. Der Glaube Marias stellte dem Herrn gleichsam Seine eigene, göttliche Herrlichkeit vor. Nicht, dass Er dessen bedurft hätte; aber der Glaube Marias erwartete von Ihm, dass Er trotz Seiner Ermüdung in der Lage sei, sie zu nähren und zu erfrischen. Sie sass zu Seinen Füssen und hörte Seinem Worte zu. Da war kein Tempel, kein Licht der Sonne nötig (Offb. 21,22.23), denn der Sohn Gottes war gegenwärtig, und Er bedeutete ihr alles. Das war eine Ehrung, die Er schätzte. Und in der Tat, wie glückselig war sie in diesem Seinem Geheimnis!
Als Er ein anderes Mal durstig und von der Reise ermüdet an der Quelle Jakobs sass, da vergass Er dieses alles, sobald Er lebendiges Wasser austeilen konnte, das kein Schöpfgefäss aus einem anderen Brunnen hervorzubringen vermocht hätte. Bei diesem göttlichen Brunnquell lebendigen Wassers weilte auch Maria hier, um trotz Seiner Müdigkeit von Ihm Gebrauch zu machen.
Was für Wahrheiten werden uns hier enthüllt! Unser Gott beansprucht für sich selbst den Platz oberster Gewalt und souveräner Güte. Er will, dass wir Ihm gegenüber Schuldner seien. Dass wir Seine Fülle geniessen und wertschätzen, ist Ihm kostbarer als aller Dienst, den wir für Ihn tun können. Obgleich Er grösseren Anspruch erheben könnte, als was die ganze Schöpfung Ihm zu geben vermöchte, ist es doch vor allem Sein Wunsch, dass wir Seine Liebe und Seine unergründlichen Reichtümer ausbeuten möchten. Durch unser Vertrauen in Ihn können wir Ihn am meisten ehren; denn es ist ein Bestandteil der göttlichen Herrlichkeit, zu geben, zu segnen und aus Seiner unerschöpflichen Fülle Gutes für uns hervorkommen zu lassen. Unter dem Gesetz hätte Er von uns empfangen sollen, unter der Gnade aber gibt Er uns.
Unser Herr sagte: «Geben ist seliger als nehmen.» Für alle Ewigkeit will Er diesen Platz, den Platz des Gebers einnehmen; denn «ohne allen Widerspruch wird das Geringere von dem Besseren gesegnet» (Hebr. 7,7). Gewisslich wird Er von allem, was Odem hat, gepriesen werden; aber von Ihm selbst, von dem Throne Seiner Herrlichkeit, wird ein beständiger Strom der Segnung ausgehen - Licht zur Freude, Wasser zur Erquickung und die Blätter des Baumes zur Heilung. Und unser Gott wird Seine eigene Freude daran finden und Seine eigene Herrlichkeit darin entfalten, dass Er für immerdar der Geber bleibt.
 
_____________
Wahre Gemeinschaft mit dem abwesenden Herrn wird dem christlichen Charakter den Stempel völliger Absonderung auf prägen. Die Frage ist nicht, was ein Christ tun oder nicht tun darf. Nein, ein Ziehender Herz wird nicht zweifelhaft sein hinsichtlich des Verhaltens, das sich für solche geziemt, die auf die Rückkehr des Herrn warten. Frage einen wahrhaft geistlichen Christen, warum er sich von Dingen fernhält, die er vielleicht geniessen könnte, ohne dass ihn jemand einer Sünde zeihen dürfte. Seine Antwort wird lauten: Weil Jesus abwesend ist.
Inhalt
Seite
ABC des Christen, aus dem:
Ein Zeuge in China ........... 349
Ich bin unglücklich ........... 315
Missionar werden ........... 318
Psalm 1: Fragen ............ 347
Psalm 1: Antworten ........... 372
Wachen und beten ........... 247
Was können wir von den Schafen lernen . 284
Auserwählt in Christo ........... 38
Babylon, ein Wort zur Oekumenischen Bewegung.
Nach ............ 33, 65, 97, 129
Barmherzigkeit, Ungöttliche ......... 177
Bewahren des göttlichen Wortes, das ....... 107
Bogen in den Wolken, der ......... 225
Brief an die Hebräer, der (1, 1-5- 14)  110. 144. 178. 204. 241 274. 210. 342 367
Der uns anvertraute Dienst .......... 74
Drei Auferweckungen ........... 297
Drei Wohnungen ............. 161
Eine besondere Gefahr dieser Zeit ....... 289
Eine Lilie inmitten der Dornen ........ 103
Einige Gedanken über Offenbarung 1-3 ..... 330, 359
Er hat meine Schritte befestigt ........ 353
Erhöht ................ 115
Erkenntnis und Leben ........... 178
Festhalten ............... 83
Fleisch gelüstet wider den Geist, das ....... 72
Geber, der grosse ............ 8
Gesalzen mit Feuer, gesalzen mit Salz ....... 52
Geöffnete Himmel, der ........... 210
Gottes Sohn im vierten Evangelium ....... 280
Grosser Glaube 257
Gott ist für uns ............. 366
Hebräerbrief (siehe unter Brief)
Himmel, der geöffnete ........... 210
Hinsauend auf Jesum ........... 215
Haggais, die Weissagungen ...... 233, 270, 292, 324
In bösen und guten Tagen .......... 88
Inspiration der Heiligen Schrift, die ....... 178
Johannesbrief, der erste (5, 14-21) ........ 17
Johannesbrief, der zweite .......... 43
.Johannesbrief, der dritte .......... 77
Kennzeichen der Wiedergeburt, die ....... 262
Klagelieder Jeremias, die .......... 141
Krankheit des Epaphroditus, die ........ 41
Lilie inmitten der Dornen, eine ........ 103.
Mehr . . . als Gott ............ 165
Meine Seele hängt Dir nach! ......... 51
Miteinander (1. Mose 22, 1-19) ......... 302
Mose, der Mann Gottes . . 23, 54, 90, 117, 152, 185, 219
Priestertum, das ............. 149
Selbstentäusserung ............ 193
Stellung des Gläubigen in Christo, die ...... 197
Stille, die grosse ............. 321
Trompete, Krug und Fackel ......... 84
Unglaube und Aberglaube .......... 109
Ungöttliche Barmherzigkeit ......... 177
Unser Wiedererkennen im Himmel ....... 212
Verantwortlichkeit und Gnade ........ 1
Vorbereitung auf die tägliche Aufgabe, die ..... 116
Vier Fischer, die ............. 150
Wann und wie predigte Christus den Geistern
im Gefängnis ............. 227
Witwen im Lukas-Evangelium, die ....... 11
Zwei Gefängnis-Szenen .......... 136
 
 

 

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