Halte fest Jahrgang 1960 #

  • Halte fest Jahrgang 1960 #

gebraucht

Bestell-Nr.: BN4112-60
Autor/in: verschiedene
Titel: halte fest 1960
Format: 12 x 19 cm
Seiten: 380
Gewicht: 400 g
Verlag: Beröa Verlag
Erschienen: 1960
Einband: Halbleinen
Sprache: Deutsch
Zustand: leichte Gebrauchsspuren
Kurzinfo:
MONATSSCHRIFT FÜR KINDER GOTTES 
3 Jahrgang 
Inhalt
Seite
ABC des Christen, aus dem:
Anzeichen des Wachstums in der Gnade 255
Der Wille Gottes im Herzen 254
Die «Irdischen,» und die «Himmlischen» 277
Des Christen Kampf 312
Die Waffenrüstung des Christen 340
Unser persönliches Gebetsleben 253
Von Aegypten bis Kanaan 214
Apostelgeschichte 10, 44 - 17, 51:
18, 49, 78, 111, 143, 172, 205, 234, 270, 301, 331 369
Auf dass wir nicht mehr Unmündige seien 353
Aus Glauben leben 366
Behüte dein Herz'   166
Betrüben, den Heiligen Geist 330
Christliche Träumer 47
Christus für unsere Nachbarn 118
Christus ist unteilbar 337
Das 'Bessere« des Neuen Testamentes 363
Das Gewissen als Führer 130
Das Opfer der roten Kuh 65
Das Wort des Christus nähre unser Herz (Gedicht) 192
Den Heiligen Geist betrüben 330
Den Nacken unter den Dienst beugen 308
Der Geist selbst verwendet sich für Uns 109
Der Glaube 204
Der Tod ist unser 129
Der wahre Tröster 267
Der Wohlgeruch des Namens unseres Herrn 361
Die ewige Pein 210
Die Gelindigkeit des Christus 297
Die Heilige Schrift unsern Wegen anpassen'   170
Die schnell vorübergehende Trübsal 368
Die verschüttete Quelle 296
Die Wahrheit in die Praxis umsetzen 170
Die Wahrheit in Jesus 104
Drei schlimme Uebel 240
Du, Herr, wirst es versehen (Gedicht) 160
Durch das Tränental gehend 201
Ein Mensch ohne Selbstsucht 338
Einnahme Jerichos, die 76
Erlöser, der 244
Fleischwerdung des Sohnes, die 148
Fünkchen, ein (Gedicht) 288
Gedanken 96, 152, 165, 169, 171, 269, 311 327
Gelindigkeit des Christus, die 297
Gewissen als Führer, das 138
Glaube, der 204
Herr, dein Wort ist allgewaltig (Gedicht) 320
Herr, lehr mich beten (Gedicht) 352
Jerichos, die Einnahme 76
Jonathan 320
Juble, mein Herze! (Gedicht) 40
Kann ein Christ verloren gehen?   33
Lebensregel, die 97
Menschheit des Christus in der Herrlichkeit, die 150
Mitarbeiter im Werke Gottes 212
Opfer der roten Kuh, das 65
Pein, die ewige     210
Preis sei Jesu Name! (Gedicht) 380
Prüfstein für unsere Herzen, der 9
Salz und Licht 180
Stiftshütte, die:
I. Allgemeiner Plan und Materialien 23
II. Die eigentliche Stiftshütte 56
III. Der Vorhof 88
IV. Die Kleider des Hohenpriesters 121
V. Das Heilige 153
VI. Das Allerheiligste 183
VII. Der Zugang zum Heiligtum 189
Tröster, der wahre 267
Trübsal, die schnell vorübergehende 368
Ueber Weniges warst du treu'   116
Unterordnung in der Gottheit 151
Verherrlichung des Vaters, die 140
Von der Gegenwart bis zum ewigen Zustand:
1. Die gegenwärtige Haushaltung der Gnade 161
2. Das Kommen des Herrn 193
3. Die letzte Jahrwoche Daniels 225
4, Das Tier und der falsche Prophet 257
5. Der Abfall 289
6. Der Assyrer 321
Von mir aus ist diese Sache geschehen 231
Wahrer Dienst 307
Was Jakob in Pniel lernte 41
Was Jesus für mich ist 339
Was unsere Gedanken beschäftigen soll 53
Wenn der Herr nicht bei mir wär' (Gedicht) 32
Wie können wir die Bibel verstehen? 8
Wiederherstellung des Gläubigen, die 106
Wissenschaft und die göttliche Offenbarung, die . 1
Wohlgeruch des Namens unseres Herrn, der 361
Ziehet die Kinder auf in der Zucht und Ermahnung des Herrn 86
 
Leseprobe: Was Jakob in Pniel lernte
Halte fest Jahrgang 1960 - Seite: 41 - Verfasser: B. M.
1.Mose 32,24-32
 
Jakobs natürlicher Charakter war gar nicht liebenswürdig. Sein Name besagt es: er war ein «Überlister». Schon am Anfang seines Lebens trat diese Veranlagung bei ihm zu Tage, und bevor er in Pniel anlangte, wo er völlig überwunden wurde, hatte er immer wieder einen Vorteil für sich einzuhandeln versucht.
 
Als er das Haus seines Vaters verliess, schloss er mit Gott einen Handel ab. «Wenn Gott mit mir ist», so sagte er, «und mich behütet auf diesem Wege, den ich gehe, und mir Brot zu essen gibt und Kleider anzuziehen, und ich in Frieden zurückkehre zum Hause meines Vaters, so soll Jehova mein Gott sein. Und dieser Stein, den ich als Denkmal aufgestellt habe, soll ein Haus Gottes sein; und von allem, was du mir geben wirst, werde ich dir gewisslich den Zehnten geben» (1.Mose 28,20-22).
Auch während seines Aufenthaltes bei Laban trat dieser Charakterzug Jakobs immer wieder hervor. Was für Pläne, was für wohlüberlegte Schliche, um seine vorgefassten Ziele zu erreichen! Wie deutlich zeigte es sich, dass das «Ich» der grosse Gegenstand war, um den sich bei ihm alles kreiste, in all seinem Tun. Und auch in diesem 32. Kapitel wird uns beschrieben, wie sehr er damit beschäftigt war, einen Plan zu ersinnen, um den gefürchteten Zorn seines Bruders Esau abzuwenden, den er so schlecht behandelt hatte.
 
Jakobs böses Gewissen
Ein Umstand in diesem Kapitel verdient im Hinblick auf Jakob unsere besondere Aufmerksamkeit. Man erkennt deutlich, dass er unter der quälenden Anklage eines schlechten Gewissens an seinen Bruder dachte. Er wusste nur zu wohl, dass er durch sein berechnetes, böses Handeln den Zorn und die Rache Esaus herausgefordert hatte, und er fühlte sich daher beim Gedanken an ein Zusammentreffen mit ihm äusserst unbehaglich.
 
Zuvor aber hatte Gott eine Auseinandersetzung mit Jakob und war gewillt, ihm beizubringen, dass eigene Kraft und Weisheit untauglich ist. Jakobs Gedanken waren nur darauf gerichtet, Esau durch ein Geschenk zu beschwichtigen. Wiewohl sich Jakob in seiner Angst mit Gebet und Flehen zu Gott gewandt hatte, war sein Herz hinterher doch mehr mit seinen eigenen Anordnungen, durch die er seinen Bruder zu besänftigen hoffte, beschäftigt, als mit dem Beistand Gottes. Aber Gott nahm Kenntnis von allen seinen Machenschaften und bereitete eine heilsame Lektion vor, damit er erkenne, was in seinem eigenen Herzen war.
 
Jakob allein gelassen
Damit dieses Ziel erreicht werden konnte, musste Jakob allein gelassen werden. Sein ganzer Zug, den er nach eigenem Plan aufgestellt hatte, war an ihm vorüber und vorausgezogen, und er selbst sah nun mit nicht geringer Angst der so sehr gefürchteten Begegnung mit Esau entgegen.
In den Worten: «Jakob blieb allein übrig» (Vers 24) liegt eine besondere Kraft. So war es mit allen, die je und je in der Schule Gottes erzogen worden sind: Sie wurden in die Stille und Einsamkeit der göttlichen Gegenwart geführt, um hier sich selbst und die eigenen Wege im rechten Lichte zu sehen, wie es nirgendwo sonst geschehen kann.
Wäre Jakob inmitten seiner Familie und seines Gesindels, inmitten der blökenden Schafe und brüllenden Rinder geblieben, wäre er niemals zu derselben ruhigen und nüchternen Erkenntnis seiner selbst und seiner bisherigen Wege gelangt. Nur in der Verborgenheit der Gegenwart Gottes in Pniel wurde sie ihm zuteil.
«Jakob blieb allein übrig.» O, kein Teilstück der Geschichte eines Menschen hat eine solche Bedeutung, wie die Stunden, die er in der Zurückgezogenheit der göttlichen Gegenwart zubringt. Da lernt er Dinge verstehen, die ihm bis dahin dunkel und unerklärlich waren. Da lernt er Menschen und Dinge im rechten Lichte sehen und gewahrt seine eigene Nichtigkeit und Hässlichkeit.
 
Eine irrige Auslegung.
Der sorgfältige Leser wird in dieser Stelle, wenn er sie unvoreingenommen betrachtet für die verbreitete Auslegung, dass hier Jakob zu einer besonderen Kraft des Gebetes gelangt sei, keine Grundlage finden. Dass hierin kein solcher Gedanke enthalten ist, geht schon aus den Worten hervor: «Und es rang ein Mann mit ihm».
Wenn wir von Kraft reden wollen, so haben wir hier eher einen Beweis dafür, wie Jakob mit Hartnäckigkeit am Fleisch und seinen Dingen festhielt. In der Tat, das «Vertrauen auf Fleisch» war bei ihm so stark, dass der Kampf die ganze Nacht andauerte. «Der Überlister» ergab sich nicht und zeigte zähen Widerstand, bis der eigentliche Sitz seiner Kraft berührt und verrenkt wurde und er in sich selbst fühlte, dass alle eigene Kraft und Weisheit Trug ist. Das ist die offensichtliche Belehrung aus dieser wichtigen Schriftstelle. Nicht Jakob hatte Geduld und Ausharren im Gebet, sondern Gott zeigte Geduld mit Jakob, dessen «alter Mensch» in den Staub niedergetreten werden musste, damit Gott etwas aus ihm machen konnte!
Diese Szene in Pniel war der grosse Wendepunkt im Leben dieses ausserordentlichen Mannes. Wir sehen da einerseits die zerbrochenen Fragmente eines «Überlisters» und anderseits den Anfang des mächtigen «Fürsten» Gottes.
 
«Ich lasse dich nicht los.»
Was bedeutet der Ausdruck: «Ich lasse dich nicht los, du habest mich denn gesegnet»? Er ist nichts anderes als die Äusserung eines Menschen, der die wundersame Entdeckung gemacht hat, dass in ihm «keine Kraft» ist. Jakob hatte nun das Geheimnis der menschlichen Schwachheit erkannt und fühlte, dass es für ihn nur noch die Kraft Gottes gab und nichts anderes mehr. Gelähmt und zitternd vor Dem, der ihn gebändigt hatte, rief er aus: «Ich lasse dich nicht los, du habest mich denn gesegnet.»
Jakob war nun mit dem «Fleische» sozusagen zu Ende gekommen. Nun sollte es nicht mehr «ich» heissen, sondern «Du». Er klammerte sich an Gott wie ein armer schiffbrüchiger Matrose an den Felsen. Alles Selbstvertrauen war verschwunden. Er erwartete nichts mehr von sich selbst und auch nichts von der Welt. Jede Kette selbstgeschmiedeter Sicherheit hatte sich aufgelöst, wie Morgendunst vor den Strahlen der aufgehenden Sonne. All sein eigenes Handeln hatte ihm nichts eingebracht.
 
«Lass mich los!»
Der mächtige Ringer sagte zu ihm: «Lass mich los, denn die Morgenröte ist aufgegangen.» Wie auffallend sind diese Worte: «Lass mich los!» Was wird Jakob nun tun? Der «Mann» war entschlossen, den Zustand der Seele Jakobs offenbar zu machen. Wenn Jakob ohne Zögern seinen Griff gelöst hätte, so hätte dies bewiesen, dass sein Herz immer noch in seine weltlichen Pläne und Anordnungen eingehüllt war.
 
Aber Jakob rief aus: «Ich lasse dich nicht los!» und bekannte damit, dass Gott allein die Quelle der Kraft und der Freude seines Herzens geworden war. «Wen habe ich im Himmel? und neben dir habe ich an nichts Lust auf der Erde» (Psalm 73,25). Die zwölf Jünger gaben derselben Empfindung Ausdruck, als sie sagten: «Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens» (Joh. 6,68). Wahrer Glaube lässt lieber alles andere fahren als den Herrn. Kein «Vertrauen auf Fleisch» zu haben, gibt dem Vertrauen in Ihn volle Entfaltung.
 
Jakob wurde ein Fürst.
Nun empfing Jakob einen neuen Namen. Er sollte nicht länger als der «Überlister» bekannt sein, sondern als «ein Fürst», besass er doch jetzt die Kraft Gottes durch die Erkenntnis seiner eigenen Schwachheit. Im Neuen Testament wird diese Erfahrung mit den Worten ausgedrückt: «Wenn ich schwach bin, dann bin ich stark» (2.Kor. 12,10).
Wir sind dann am stärksten, wenn wir uns selber schwach fühlen, «wie Wasser, das auf die Erde geschüttet ist, welches man nicht wieder sammeln kann» (2.Sam. 14,14). Umgekehrt sind wir nie so schwach, als wenn wir uns einbilden stark zu sein. Petrus zeigte nie eine kläglichere Schwachheit als da, wo er sich einbildete, eine ungewöhnliche Kraft zu besitzen. Wenn auch er die Erfahrung des hinkenden und doch so glücklichen Jakobs damals schon gemacht hätte, so wäre seine eigene Stärke zusammengebrochen und er hätte anders gedacht, gehandelt und gesprochen.
 
Das Geheimnis der Kraft des Glaubens.
Was war es, das Jakob Kraft gab mit Gott und mit Menschen? «Du hast mit Gott und mit Menschen gerungen und obgesiegt.» Dieses Geheimnis bestand im Bewusstsein seiner eigenen Nichtigkeit. Sie veranlasste ihn, sich an Gott zu klammem: «Ich lasse dich nicht los, du habest mich denn gesegnet.»
In dieser Stelle deutet nichts auf eine Gebetskraft Jakobs hin. Wenn wir von seiner Kraft sprechen wollen, so war es die Kraft des Fleisches, die Gott zerstören musste; und erst in der Schwachheit seines Fleisches konnte Gott ihn stärken.
«Meine Kraft wird in Schwachheit vollbracht», das ist die grosse Lehre dieser Begebenheit. Jakob war es zufrieden, fortan als Hinkender voranzugehen, kannte er doch nun das Geheimnis wahrer Kraft. Gestützt auf die Tatsache der Worte, die der Apostel später aussprach, vermochte er nun als Pilgrim seine Lebensreise getrost fortzusetzen: «Daher will ich am allerliebsten mich vielmehr meiner Schwachheiten rühmen, auf dass die Kraft des Christus über mir wohne» (2.Korinther 12,9).
Ja, «meine Schwachheiten» (2.Kor. 12,9) auf der einen Seite, und «die Kraft des Christus» auf der andern, das ist der Grundzug des Lebens eines Christen. Das ist das Geheimnis der Überwinderkraft des Glaubens. «Alles vermag ich in dem, der mich kräftigt» (Phil. 4,13). Welch gesegnete Kraft! Möchten wir sie täglich mehr und mehr erfahren!

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