Grundzüge des Neuen Testaments 2 Johannes - Apostelgeschichte, F B Hole

  • Grundzüge des Neuen Testaments 2 Johannes - Apostelgeschichte, F B Hole

gebraucht, wie neu
Bestell-Nr.: BN4106-20
Autor/in:    F B Hole
Grundzüge des Neuen Testaments 2 Johannes - Apostelgeschichte
Preis: 5,00 €
ISBN:    9783892872023 (früher: 3892872023)
Format:    21 x 14 cm
Seiten:    290
Gewicht:    450 g
Verlag:    CSV Hückeswagen
Erschienen:    1987
Einband:    Hardcover/gebunden
Sprache:    Deutsch
Zustand:    wie neu
Kurzinfo: Gut verständliche und doch tiefgehende Bibelauslegungen sind sehr gesucht. Daher möchten wir die sechsbändige Reihe "Grundzüge des neuen Testaments" besonders empfehlen. F. B. Hole war ein besonders befähigter Bibelausleger. Er verstand es, die wesentlichen Linien eines Kapitels präzise und anschaulich aufzuzeigen. Für das in unserer Zeit oft vernachlässigte, aber so dringend notwendige fortlaufende Lesen und Überdenken des Wortes Gottes bietet diese Auslegungsreihe zum NT wertvolle Verständnishilfen.

Johannes, Kapitel 1
Das Evangelium des Johannes wurde offensichtlich einige Zeit später als die drei anderen Evangelien geschrieben. Matthäus, Markus und Lukas hatten ein jeder in der ihm göttlich bestimmten Weise die Geschichte von der Geburt Jesu Christi, von Seinen frühen Jahren, dem Anfang und Fortgang Seines Dienstes erzählt. Ihre Berichte setzt Johannes als bekannt voraus, denn sonst würden wir seine Eingangsworte kaum verstehen. Um die Zeit, als das erste Jahrhundert zu Ende ging, war die Person des Herrn Jesus - Er selbst ist die Burgfeste des Glaubens - bereits verfälschenden Angriffen ausgesetzt. Philosophische und halbheidnische Deutungen kamen in Umlauf und verbanden sich mit der christlichen Lehre, was zu verheerenden Auswirkungen geführt haben müßte, wäre man ihnen nicht in der Kraft des Geistes Gottes entgegengetreten. Solche Kraft nun wirkte durch die Schriften des Apostels Johannes, die er anscheinend schrieb, nachdem sowohl Paulus als auch Petrus bereits ein Vierteljahrhundert früher ihren Lauf vollendet hatten.

Die Christen jener frühen Tage wurden durch die sogenannten Gnostiker stark beunruhigt. Übersetzt bedeutet diese Bezeichnung „Wissende". Von den Agnostikern wissen wir, daß es Leute sind, die jede sichere Erkenntnis über Gott und über göttliche Dinge verneinen. Die Gnostiker hatten ihren Standort auf der entgegengesetzten Seite. Sie beanspruchten, eingeweiht zu sein und höhere Erkenntnis zu haben. Aber ihre Lehren leugneten sowohl die eigentliche Gottheit als auch die wirkliche Menschheit Jesu. Auch gab es solche, die „Jesus" und „den Christus" voneinander trennten. „Christus" erschien ihnen als ein Ideal, als die Verkörperung eines Zustandes, zu dem hin man sich fortschreitend höher entwickeln könnte; dagegen sollte „Jesus" bloß der historische Mensch sein, der als der „Nazarener" bekannt geworden war. Das Evangelium, wie Johannes es schrieb, trat diesen Irrtümern entgegen, und eben dazu war es bestimmt.

Bevor wir die Eingangsworte betrachten, mag es nützlich sein, die beiden Schlußverse von Kapitel 20 zu lesen, denn sie beinhalten die Absicht des Geistes Gottes bei der Abfassung dieses Evangeliums. Die berichteten Wunder sind alle „Zeichen", die beweisen, daß Jesus der Christus ist, so daß es zwischen beiden keine Trennung geben kann. Sie erweisen Ihn auch als den Sohn Gottes und stellen dadurch Seine Gottheit fest. Der Glaube an diese Zeugnisse bringt das Leben; sie zurückzuweisen bedeutet, im Tod zu bleiben. So erkennen wir die klare Absicht des Geistes Gottes bei diesem Evangelium. Daran sollten wir beständig denken, wenn wir uns nun damit beschäftigen. Diese Einsicht ist gleichsam ein wichtiger Schlüssel, um den Zugang zu seinen Schätzen aufzuschließen.

Die Eingangsworte des ersten Verses führen uns zu dem am weitesten zurückliegenden Augenblick, der unserm Geist noch zu erfassen möglich ist; jener Augenblick, wo zuerst begann, was jemals einen Anfang hatte; jener Augenblick, vor dein es nichts gab als GOTT - Gott allein! Und in jenem Augenblick des Anfangs war „das Wort", d. h., es existierte. Nicht, daß es begann, es existierte bereits. Sein ewiges Sein ist damit verkündet, und wir werden vor den Zeitpunkt zurückversetzt, der in den einleitenden Worten von 1. Mose 1 liegt. Weiter war es das Wort -„bei Gott". Und indem unsere Gedanken noch bei dem so fernen Augenblick verweilen, entdecken wir, daß Ihm - dem Wort - schon in jenem Anfang eine klar bezeichnete Persönlichkeit zukommt. „Das Wort" ist nicht einfach ein allgemeiner Titel für die Gottheit, unabhängig von einer besonderen Unterscheidung; sondern indem es „bei Gott" war, ist Ihm ausdrücklich ein besonderer, unterscheidbarer Platz zuerkannt.

Indem es sich so verhält, möchte der denkende Verstand des Menschen vielleicht einwenden: „Dann können wir also nicht im vollen, eigentlichen Sinn von dem Wort' sagen, daß es wirklich Gott ist; auch wenn Es (Er) genau genommen kein Geschöpf ist, da wir ja erkennen, daß Er vor der Schöpfung da war." Solche Vernunftschlüsse sind den letzten Worten von Vers 1 - „das Wort war Gott" - klar entgegengesetzt. Wesenhafte Gottheit gehörte Ihm zu. Es sind Versuche unternommen worden, die Kraft dieser erhabenen Aussage abzuschwächen und etwa zu übersetzen: „das Wort war göttlich" oder „das Wort war ein Gott", indem man sich
auf das Fehlen des bestimmten Artikels stützte; das heißt, daß nicht gesagt würde: „das Wort war der Gott". Indessen sagen uns Kenner der griechischen Sprache, daß es in dieser Sprache keinen unbestimmten Artikel gibt und daß das mit „Gott" übersetzte Wort in kraftvoller Weise die eigentliche und absolute Gottheit bezeichnet. Wenn es heißen würde, daß das Wort der Gott war, würde die Gottheit auf „das Wort" beschränkt und von daher die anderen Personen der Gottheit ausgeschlossen worden sein. Die Wörter sind mit göttlicher Genauigkeit ausgewählt: das „Wort" war eigentlich und absolut Gott.
Vers 2 bringt uns dann zurück zu der ersten und zweiten Aussage von Vers 1. Diese klar bezeichnete Persönlichkeit, die „das Wort" kennzeichnet, ist nicht etwas, das zu irgendeinem späteren Zeitpunkt angenommen worden wäre. Die ewige Persönlichkeit gehörte zu Ihm. Auf diese Weise war Er am Anfang bei „Gott", denn diese Unterscheidung als Persönlichkeit liegt im Wesen der Gottheit. So haben wir vier Dinge, die in bezug auf das Wort festgestellt werden: Sein ewiges Sein, Seine bestimmte Persönlichkeit, Seine wesenhafte Gottheit, Seine ewige Persönlichkeit. Was wir auch sonst noch über das „Wort" zu lernen haben, diese vier Einsichten sollten uns zur Beugung und demütiger Anbetung leiten.
Ein fünfter Punkt begegnet uns in Vers 3: Er ist der erschaffende Urheber, und das in einem alles umfassenden Sinn. Nun treten Dinge vor uns, die gemacht wurden, d.h., die ins Dasein kamen. In den Versen 1 und 2 wird ein anderes Wort gebraucht. Das „Wort" kam nicht ins Dasein: Es (Er) war, denn Sein Dasein war ewig. Aber Er brachte alles hervor, was ins Dasein kam, denn Er erschuf „alle Dinge". Um auch nicht das kleinste Schlupfloch für einen Irrtum zu lassen, wird dies im zweiten Teil des Verses nachdrücklich betont. Die Sprache ist bemerkenswert angesichts der modernen „fälschlich sogenannten Kenntnis" (L Tim 6, 20), die so weithin unter das Volk gebracht wird und die sich große Mühe gibt, alles „ohne Ihn" zu erklären. Ungläubige Geister hängen der Evolutionstheorie an trotz einer bemitleidenswerten Armut an Tatsachen, die sie stützen sollen. Die vorgebrachten Argumente sind eben deshalb so fragwürdig, weil sie IHN ausschließen, den Menschen aber verherrlichen möchten. In Wahrheit kann Er aber...

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