Ein Volk für seinen Namen Apostelgeschichte 5-7, Christian Briem

  • Ein Volk für seinen Namen Apostelgeschichte 5-7, Christian Briem
gebraucht
Bestell-Nr.: BN1333
Autor/in: Christian Briem
Ein Volk für seinen Namen Apostelgeschichte 5-7
Preis: 5,00 €
ISBN: 3892872201 (ISBN-13: 9783892872207)
Format: 21 x 14 cm
Seiten: 220
Gewicht: 350 g
Verlag: CSV
Erschienen: 2000
Einband: Hardcover
Sprache: Deutsch
Zustand: leichte Gebrauchsspuren
Beschreibung:
ERNEUT VOR DEM SYNEDRIUM
- Zeichen und Wunder
- Gefangennahme und Befreiung der Apostel
- erneut ein Verhör
- Gamaliel
MURREN DER HELLENISTEN
- Bestellung der Sieben
STEPHANUS ZEUGE GOTTES
- Wunder und Zeichen
- Widerstand
- Festnahme
- Rede des Stephanus
- Abraham
- Joseph
- Mose
- Schlusspunkt der Pyramide
- Tod des Stephanus


APOSTELGESCHICHTE 6,8 - 7,60 STEPHANUS - EIN ZEUGE GOTTES
Die Rede des Stephanus
Mit Kapitel 7 kommen wir zu der bedeutsamen Rede des Ste-phanus. Es ist nicht nur das längste Kapitel in der Apostelgeschichte, sondern es enthält auch die längste Ansprache des Neuen Testaments überhaupt. Wenn wir sie jetzt ein wenig beleuchten und anschauen wollen, so tun wir das unter dem ernsten Eindruck, dass Stephanus sein treues Zeugnis mit dem Tod bezahlen musste.
Stephanus war beschuldigt worden, er habe gegen Mose und Gott, gegen den Tempel und das Gesetz gesprochen. In seiner Erwiderung zeigt er, dass das absolut nicht der Wahrheit entsprach. Dabei setzt er die Akzente etwas anders. Er spricht zuerst von Gott, dann vonMose und dem Gesetz, und dann vom Tempel. Das sind die drei Schwerpunkte in seiner Rede.
In Verbindung mit dem ersten Punkt zeigt er, wie sich die Gnade Gottes in Abraham und Joseph offenbart hatte (Vers 2ff). Die Patriarchen aber hatten sie mit Ungehorsam beantwortet.
In Verbindung mit dem zweiten Punkt zeigt er, wie sich die Gnade Gottes in Mose offenbart hatte (Vers 17ff). Israel aber hatte sie mit Ungehorsam beantwortet.
In Verbindung mit dem dritten Punkt zeigt er, wie sich die Gnade Gottes in David und Salomo offenbart hatte (Vers sff). Das Volk aber hatte sie mit Unglauben beantwortet, so dass Gott nicht länger in einem mit Händen gemachten Haus wohnt.
Als viertes kommt Stephanus dann auf den gegenwärtqen Ungehorsam des Volkes zu sprechen (Vers siff).
Stephanus bleibt auf die gegen ihn erhobenen Vorwürfe keine Antwort schuldig. Auf jeden geht er ein. Doch schon diese kurze Gliederung der Rede, der wir dann auch im Weiteren folgen wollen, macht die erschreckende Tatsache deutlich: Wann immer Gott sich Seinem Volk in Gnaden offenbarte, stets wurde Er im Unglauben und Ungehorsam abgewiesen.
Wenn wir einmal die Anklagepunkte außer Acht lassen, können wir die Rede anhand der in ihr genannten Männer Gottes auch noch anders unterteilen. Im Einzelnen spricht Stephanus von sieben Persönlichkeiten: von Abraham, Joseph, Mose, Josua, David, Salomo und schließlich von dem >Gerechten<, das ist von Christus. Unter jeder von ihnen hatte Gott neue Gnade erwiesen, in einem gewissen Sinn sogar neue Epochen in ihrer Geschichte eingeführt. Aber immer war das Volk Israel die gebührende Antwort auf Gottes Güte schuldig geblieben. Und als die Gnade Gottes ihren Höhepunkt darin fand, dass Gott als Siebten Seinen eigenen Sohn zu ihnen sandte, da gab es für sie nur das Eine, sich dieses >Gerechten< durch Mord zu entledigen (Vers 52).
Es fällt auf, dass Stephanus im Gegensatz zu Petrus den Namen des Herrn Jesus nicht direkt nennt. Natürlich redet er von
Ihm, Er ist der große Gegenstand seiner Rede; aber Seinen Namen nennt er nicht. Wenn er unmittelbar von Ihm spricht, sagt er: „der Gerechte".
So entwickelt sich vor unseren Augen ein Gemälde, dessen Schatten nicht dunkler, dessen Kontraste nicht stärker sein kön-
nen. Einerseits die hellen Strahlen der Gnade und Barmherzigkeit Gottes; andererseits das Versagen und die Untreue des Menschen. Ich sage: des Menschen, weil die Geschichte des Volkes Israel ein Abbild von uns allen in unserem natürlichen Zustand ist. Wir wollen das nicht vergessen!


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