Auf Freude programmiert - Philipperbrief aus dem Gefängnis, Jürgen Blunck

  • Auf Freude programmiert - Philipperbrief aus dem Gefängnis, Jürgen Blunck
gebraucht
Bestell-Nr.: BN7096
Autor/in: Jürgen Blunck
Titel: Auf Freude programmiert - Der Philipperbrief - Ein Brief aus dem Gefängnis
Preis: 3,30 €
Format: 19 x 12 cm
Seiten: 160
Gewicht: 170 g
Verlag: Aussaat Verlag
Erschienen: 1976                                                                                                                                                                                                                                              
Einband: Taschenbuch
Sprache: Deutsch
Zustand: leichte Gebrauchsspuren
Von Christus ergriffen wechselte der sportbegeisterte Jürgen Blunck (1932 im Ruhrgebiet geboren und 1949 deutscher Jugendmeister im Rudern) von der Wirtschaftswissenschaft zur Theologie über. Zuerst arbeitete er im Essener Jugendzentrum Weigle-Haus und in der Studentenmission mit. Nach zwölf Jahren Gemeinde- und Jugendpfarrer in Solingen ist er heute Gerneindepfarrer in Essen.
 
Aus dem Inhalt:
Wenn ich die Aufforderungen der Bibel zur Freude lese, fällt mir immer folgende kleine Geschichte ein: Ein Lehrer fragt: „Was ist Religion?' Darauf erhält er von einem aufgeweckten Steppke die Antwort: „Religion ist, was man nicht darf." So also sieht unsere herrliche frohe Botschaft in den Augen der meisten Menschen aus: nichts als Verbote und Gebote, Vorschriften und Gesetze. Kein Wunder, daß so viele mit dem Christentum nichts zu tun haben wollen. Für Paulus war das Christsein etwas ganz anderes: Freude und Befreiung für sein Leben.
Wie kommt es, daß die meisten Menschen heute Christsein als Last statt als Lust empfinden? Weil sie nichts von der Nähe Jesu wissen! Ohne die Nähe Jesu ist allerdings alles nur eine langweilige Dogmatik, eine verstaubte Ideologie, eine tote Weltanschauung.
Weil aber Jesus uns nahe ist, darum ruft Paulus zur Freude auf: Jesus ist nah, er sorgt für uns! Seine Nähe gibt uns Geborgenheit und Mut.

Einleitung
FREUDE AM GEMEINDELEBEN Philipper 1, 1.. 2
Paulus und Timotheus, Knechte Jesu Christi, allen Heiligen in Christus Jesus zu Philippi samt den Bischöfen und Diakonen:
2 Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
Paulus und Timotheus
Ich dachte bisher immer, der Brief an die Philipper stamme von Paulus. Stimmt also nur halb. Timotheus war initbetei-
ligt bei der Abfassung dieses Briefes. Teamwork nennt man das heute.
Hatte Paulus denn die Hilfe eines zweiten nötig? Nach allem, was ich von Paulus weiß, ist er doch ein so großartiger, glänzend begabter und erfolgreicher Mann, daß er alles allein schafft. Warum dann Teamwork?
Beim Durchblättern der anderen Briefe fällt mir auf, daß er häufig andere Brüder mitschreiben läßt. Er will offenbar nicht allein der große Star, der große Dirigent der Gemeinden sein. Immer sind andere dabei.
Wie war das noch bei der zweiten Missionsreise? Nachdem er sich von Barnabas getrennt hat, zieht er trotzdem nicht allein los. Er sucht sich (Apg. 15, 40) einen Bruder, der mitzieht. Hat er das nötig?
Offenbar ja! Warum bloß?
Wie ist es bei uns? Wir wursteln meist für uns allein. Oder
wir sind sogar noch stolz darauf, daß wir die schwierigen Dinge allein machen. Etwa nach dem Motto „Wer sich auf andere verläßt, der ist auch verlassen; mache ich schon lieber allein!"
Vielleicht ist das Geheimnis im Leben des Paulus einfach dies, daß er selber bereit war zur Bruderschaft. Darüber muß ich noch viel gründlicher nachdenken.
Knechte Jesu Christi
Wörtlich: „Sklaven" Jesu Christi. Was ist das für ein merkwürdiger „Ehrentitel", den sich die beiden da zulegen? Das klingt ja fast so, als ob sie stolz darauf sind, Sklaven zu sein.
Sklave - wenn ich mich recht an meinen Geschichtsunterricht erinnere, bedeutet das folgendes: arbeiten, wenn es dem Herrn gefällt; essen und trinken, wenn es dem Herrn gefällt; freie Zeit nur, wenn es dem Herrn gefällt; kein Eigentum, keine Freiheit. Ein Sklave ist ganz seinem Besitzer ausgeliefert.
Warum nennen sich die beiden „Sklaven Jesu Christi"? Offenbar wollen sie damit sagen: Wir gehören ganz und gar unserem Herrn Jesus Christus. Was er will, das wollen wir auch. Was er befiehlt, das tun wir auch. Wir sind nicht mehr Herren unserer Zeit, unseres Geldes, unseres Lebens. Er allein bestimmt darüber.
Offensichtlich ist dies Sklavendasein für Paulus und Timo-theus keine Zwangsjacke, die sie gern los würden, sondern etwas, was sie gern und mit Freuden auf sich nehmen. Der Glaube ist bei ihnen nicht nur irgendeine Weltanschauung, sondern eine persönliche ICH-DU-Beziehung zu dem auferstandenen Jesus, eine innige, herzliche Verbindung zu

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