Wahre Jüngerschaft und Wo ist unser Herz? William MacDonald

  • Wahre Jüngerschaft und Wo ist unser Herz? William MacDonald

gebraucht
Bestell-Nr:     BN0641
Autor:       William MacDonald
Titel:     Wahre Jüngerschaft und Wo ist unser Herz?
Preis:     2,90 €
ISBN:     3775100725

Vorwort
Dieses Büchlein ist ein Versuch, einige Grundsätze neutestamentlicher Jüngerschaft darzustellen. Manche von uns mögen diese Prinzipien seit Jahren dem Wortlaut nach gut kennen, kamen dann aber wohl zu dem Schluß, daß man sich in unserem komplizierten Zeitalter an solch extreme und unpraktische Anweisungen doch nicht halten kann. »Und so ergaben wir uns in die Kälte unserer geistlichen Umgebung."Dann jedoch trafen wir mit einer Gruppe junger Gläubiger zusammen, die es sich in den Kopf gesetzt hatten, zu beweisen, daß die Bedingungen Jesu für die Jüngerschaft nicht nur äußerst praktisch, sondern die einzigen Voraussetzungen überhaupt sind, unter denen die Evangelisierung der Welt je erreicht werden kann. Wir sind diesen jungen Leuten sehr verpflichtet, weil sie uns ein lebendiges Beispiel für viele der im folgenden aufgeführten Wahrheiten gegeben haben. Obwohl unser eigenes Leben diesen Prinzipien sehr oft noch nicht entspricht, möchten wir sie doch aufzeigen, weil wir uns ihre Verwirklichung so sehr wünschen.
William Mac Donald

Der Weg in eine echte Nachfolge beginnt, wenn ein Mensch von neuem geboren ist. Es fängt damit an, daß sich folgende Dinge in seinem Leben ereignen.
1. Er muß begriffen haben, wie sündig, verloren, nackt und blind er vor Gott steht.
2. Er muß zugeben, daß er weder durch seinen guten Charakter noch durch seine guten Werke etwas an dieser Situation ändern kann.
3. Er muß glauben, daß der Herr Jesus Christus am Kreuz an seiner Statt starb.
4. Er muß sich willentlich entschließen, sein ganzes Vertrauen allein auf Jesus Christus zu setzen und ihn als seinen Herrn und Meister anzuerkennen.
Nur so wird jemand ein Christ, und es ist wichtig, dies von Anfang an ganz klarzumachen. Viel zu viele Leute leben in der irrigen Vorstellung, daß man Christ wird, indem man ein christliches Leben führt. Ganz und gar nicht! Man muß zuerst Christ werden, ehe man überhaupt fähig ist, diese Art von Leben zu verwirklichen.
Das Leben in der Nachfolge, von dem wir im folgenden reden, ist in übernatürliches Leben. Niemand hat in sich selbst die Kraft dazu. Wir sind auf Kraft von Gott angewiesen. Und nur durch die Wiedergeburt fließt uns diese Energie zu, aus der heraus wir leben können, wie Jesus es uns aufträgt.
Deshalb müssen Sie sich, bevor Sie weiterlesen...

 

Das Gebet
Das einzige völlig befriedigende Buch, das je über das Gebet geschrieben wurde, ist die Bibel selbst. Alle anderen Abhandlungen lassen in uns das Gefühl zurück, daß es Tiefen gibt, die nicht erreicht, und Höhen, die nicht erklommen wurden. Wir können auch nicht erwarten, daß wir in diesem Büchlein die Bemühungen anderer übertreffen. Alles, was wir tun können, ist, einige der wichtigsten Gebets-Prinzipien zusammenzufassen und hier besonders solche, die mit der jüngerSchaft zu tun haben.
1. Das beste Gebet entstammt einem starken inneren Bedürfnis. Wir haben alle schon erfahren, daß das stimmt. Wenn unser Leben heiter und ruhig verläuft, neigen unsere Gebete leicht dazu, matt und träge zu sein. Wenn wir uns aber in einer Krise oder in Gefahr befinden, oder schwer krank sind, oder wenn uns ein schwerer Verlust betroffen hat, dann sind untere Gebete innig und lebendig. Jemand hat einmal gesagt, daß „der Pfeil, der in den Himmel eindringen soll, von einem Bogen abgeschossen werden muß, der straff gespannt ist". Der Zustand der Dringlichkeit, Hilflosigkeit oder bewußter Not ist der Leib, aus dem die besten Gebete geboren werden.
Unglücklicherweise verbringen wir die meiste Zeit unseres Lebens mit dem Versuch, uns vor Armut zu schützen. Indem wir kluge Geschäftsmethoden anwenden, schaffen wir Reserven für jegliche vorstellbare, unvorhergesehene Zufälligkeiten. Durch rein menschliche Klugheit erreichen wir den Punkt, an dem wirwohlhabend sind, Besitz haben und es uns an nichts fehlt. Dann wundern wir uns, warum unser Gebetsleben oberflächlich und tot ist und warum kein Feuer vom Himmel fällt. Wenn wir aufrichtig im Glauben anstatt im Schauen wandelten, würde unser Gebetsleben revolutioniert werden.
2. Eine der Bedingungen erfolgreichen Betens ist, daß wir „hinzugehen mit wahrhaftigem Herzen" (Hebr. 10, 22). Das bedeutet, daß wir vor dem Herrn wahr und aufrichtig sein müssen. Es darf keine Heuchelei dabei sein. Wenn wir diese Bedingungen erfüllen, werden wir niemals den Herrn um etwas bitten, das wir aus eigener Kraft vollbringen können.
Zum Beispiel werden wir ihn dann niemals darum bitten, einen bestimmten Betrag für ein christliches Vorhaben zu beschaffen, wenn wir selbst Extra-Gelder besitzen, die dafür verwandt werden könnten. Gott läßt sich nicht spotten. Er beantwortet keine Gebete, wenn er uns die Antwort bereits gegeben hat, wir jedoch nicht bereit sind, die Antwort zu verwenden.
Gleichfalls sollten wir den Herrn nicht bitten, andere hinauszusenden, um seine Aufträge auszuführen, wenn wir selbst nicht gewillt sind, zu gehen. Tausende von Gebeten sind für Moslems, Hindus und Buddhisten gesprochen worden. Wenn aber alle, die beteten, auch willig gewesen wären, vom Herrn beim Erreichen dieser Menschen gebraucht zu werden, würde die Geschichte der christlichen Missionare vielleicht eine ermutigendere sein.
3. Das Gebet sollte einfach, gläubig und ohne Fragen sein. Es ist nur zu leicht möglich, daß wir in die theologischen Probleme, das Gebet betreffend, verwickeltwerden. Das dient nur dazu, die geistlichen Sinne abzustumpfen. Es ist viel besser zu beten, als die Geheimnisse des Gebets erklären zu wollen. Laßt doch die Doktoren der Theologie ihre Theorien über das Gebet aufstellen. Der schlichte Gläubige aber bestürme mit seinem Gebet die Tore des Himmels in kindlichem Vertrauen. Es war Augustinus, der sagte: „Die Ungelehrten nehmen den Himmel mit Gewalt ein, und wir - mit all unserem Wissen - überwinden Fleisch und Blut nicht."
Ich weiß nicht, auf welch seltsamem Wege, doch ich weiß - Gott erhört Gebet.
Ich weiß nicht, wann er uns zusagte, daß inständiges Gebet erhört wird.
Ich weiß aber: Es kommt, früher oder später, darum sollen wir beten und warten.
Ich weiß nicht, ob der erbetene Segen so kommt, wie ich ihn erbeten habe.
Meine Gebete lasse ich bei ihm zurück, denn sein Wille ist weiser als meiner. Lola C. Henson
4. Um wirkliche Gebetsmacht zu besitzen, darf nichts zurückgehalten werden. Gib dich Christus ganz hin. Gehe ganz mit ihm. Entsage allem, um dem Heiland zu folgen. Die Art von Frömmigkeit, die Christus zum Herrn über alles krönt, ist die Art, die er gerne ehren will.
5. Gott scheint besonderen Wert auf Gebete zu legen, die uns etwas kosten. Die, die früh am Morgen aufstehen, erleben die Freude der Gemeinschaft mit dem, der gleicherweise früh aufstand, um von seinem himmlischen Vater die Anweisungen für den Tag zu erhalten. Genauso ist es mit den Menschen, die es so ernst meinen, daß sie willens sind, eine ganze Nacht hindurch zu beten; sie gewinnen eine göttliche Macht, die nicht zu leugnen ist.
Das Neue Testament verbindet Gebet oft mit Fasten. Die Enthaltung von Nahrung kann eine wertvolle Hilfe bei geistlichen Übungen sein. Vom Menschlichen her gesehen, fördert sie geistige Klarheit, Konzentration und Schärfe. Von Gott her gesehen scheint es so, als ob er in besonderer Weise willig wäre, Gebete zu erhören, wenn wir diese über unsere nötige Nahrung setzen.
6. Vermeide selbstsüchtige Gebete. „Ihr bittet und nehmet nicht, darum, daß ihr übel bittet, nämlich dahin, daß ihr's mit euren Wollüsten verzehret" (Jak. 4, 3). Die vordringlichen Anliegen in unseren Gebeten sollen die Interessen des Herrn sein. Zuerst sollten wir beten: „Dein Reich komme, dein Wille geschehe im Himmel also auch auf Erden." Dann mögen wir hinzufügen: „Unser täglich Brot gib uns heute."
7. Wir sollten Gott durch große Anliegen ehren, denn er ist ein großer Gott. Laßt uns Glauben haben, um auch große Dinge von Gott zu erwarten!
Du kommst zu einem großen König, was du erbittest, ist groß, doch seine Liebe und seine Macht sind so groß, daß du nie zuviel erbitten kannst.
John Newton
„Wie oft haben wir den Herrn dadurch betrübt, daß wir so wenig von ihm erwartet haben. Wir sind mit so mageren Triumphen zufrieden gewesen, mit solch armseligen Kenntnissen, mit schwachem Verlangen nach...

Verlag:     hänssler
Einband:     Taschenbuch
Seitenzahl:     128
Format:     18x11cm
Zustand:     leichte Gebrauchsspuren
 

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Verfügbarkeit: noch 3 Exemplare

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