Unsere Erde ein junger Planet, Eduard Ostermann

  • Unsere Erde ein junger Planet, Eduard Ostermann

gebraucht
Bestell-Nr: BN0134
Autor/in:    Eduard Ostermann
Unsere Erde ein junger Planet
Preis:    3,30 €
ISBN:    9783775103480 (früher: 3775103481)
Format:    20,5 x 13,5 cm
Seiten:    98
Gewicht:    160 g
Verlag:    Telos
Erschienen:    1978
Einband:    Taschenbuch
Sprache:    Deutsch
Zustand:    leichte Gebrauchsspuren

Kürzlich behauptete ein Pfarrer in Hamburg, nicht mehr glauben zu können, trotzdem aber Theologe bleiben zu wollen. In einem SPIEGEL-Interview erklärte dieser Mann, er habe versucht, christliche Theologie mit den naturwissenschaftlichen Erkenntnissen von heute zu versöhnen. An Gott, an die Schöpfung und auch an die Bibel könne er nicht mehr glauben. Trotzdem sei aber Jesus mit seiner Liebe zum Nächsten, zum Schwachen und zum Feind das optimale Modell für menschliches Zusammenleben (Spiegel Nr. 45, 1976).

Mit Recht meint Ludek Pachman dazu: »Natürlich kann man auch Atheisten respektieren und schätzen. Falls es aber Menschen gibt, die einerseits Gott ablehnen, andererseits aber Theologen bleiben möchten, so kann es sich nur um Verrückte oder Betrüger handeln. Schließlich kann auch ein Wehrdienst Verweigerer kaum damit rechnen, zum General befördert zu werden« (Spiegel Nr. 51,1976). Wir glauben nicht mehr an die Geburt Christi, und doch wird Weihnachten mit einer Intensität wie kein anderes Fest gefeiert.

Ganze Wirtschaftszweige haben sich auf diesen Trend ausgerichtet und erleben im Dezember den größten Wirtschaftsboom des Jahres. Dieser Monat weist die höchste Wachstumsrate auf, da zu keinem anderen Zeitpunkt soviel Geld für Geschenke ausgegeben wird.
Im Religionsunterricht wird gelehrt, daß wir Menschen Sünder und durch den Sündenfall von Gott getrennt sind, daß Jesus Christus als wahrer Gott und wahrer Mensch - uns durch seinen Tod mit Gott versöhnte.
In derselben Schule, eine Stunde vorher oder nachher, bekommt der Schüler in Naturgeschichte zu hören, daß die Welt, daß das Leben durch einen einmaligen »Irrtum« ganz zufällig entstanden ist und sich der Mensch in rund einer Milliarde Jahren entwickelt hat und sich immer noch in einer steten Aufwärtsentwicklung befindet.

Daraus läßt sich aber schließen, daß es nie einen von Gott geschaffenen »guten Menschen« gab, und somit auch die »Sünde« nicht existIert. Es gibt viele Tatsachen, die gegen eine Evolution sprechen; einige davon wollen wir in diesem Buch behandeln. Es sind Fakten, die man verschweigt, weil sie nicht ins Evolutionskonzept passen. Sie sollten aber jedem Christen, jedem Theologen, jedem Studenten und jedem Schüler geläufig sein, damit er selbst Stellung nehmen kann.

Wir leben in einem schizophrenen Zeitalter.
Einerseits werden in unserem sogenannten christlichen Abendland bedenkenlos Glaubenswahrheiten über Bord geworfen, die sich nicht in ein modernes Weltbild einfügen lassen, andererseits war noch nie eine Generation so »wissenschaftsgläubig« wie unsere. Hypothesen werden unverfroren als Wahrheiten deklariert und widerspruchslos als solche angenommen. Neue Erkenntnisse, die nicht in vorgefaßte Meinungen einzufügen sind, werden einfach ignoriert.
Unser Wissenschaftsbild ist, soweit es auf den Hypothesen der Evolutionslehr~ (Deszendenzlehre, Abstammungslehre) basiert und dies ist vielfach bei Verhaltensforschern, Biologen, Anthropologen, Geologen usw. der Fall-, völlig verzerrt.
Die Evolutionslehre ist eine Philosophie, eine Religion, - sie läßt sich genauso wenig beweisen wie der christliche Glaube. Nur muß man einen viel stärkeren Glauben haben, um die Theorien der Evolution zu akzeptieren.
Wenn der Geologe etwas über die Vergangenheit aussagen will, muß er seinen wissenschaftlichen Bereich verlassen und Geschichtsforscher werden. Das älteste Schriftstück, das gefunden wurde, stammt etwa aus dem Jahre 1870 vor Christus. Wo nichts Schriftliches mehr vorliegt, hört auch die Geschichtswissenschaft auf. Historische Geologie ist deshalb, wenn man sie überhaupt pflegen will, auf Hypothesen, Vermutungen und Konstruktionen angewiesen.
 
Die Grundlage für die sogenannte historische Geologie haben Nicht-Geologen gelegt. James Hutton, von dem das Wort stammt: »Die Gegenwart ist der Schlüssel zur Vergangenheit«, war Landwirt. Charles Lyell, ein Jurist, beeinflußte Darwin. Darwin selbst hatte Theologie studiert, doch sein Universitätsstudium nicht abgeschlossen. George Cuvier war Mediziner, John Playfair ein Mathematiker usw.
Der Nicht-Geologe hat somit ein Recht, die von Nicht-Geologen entwickelte historische Geologie zu kritisieren. Denn es ist dieser Wissenschaftsbereich, der mit seinen Theorien über die Evolution den Glauben an die Wahrheit des biblischen Schöpfungsberichtes in Mißkredit gebracht hat.
Dem gläubigen Christen, der die Bibel als Offenbarung Gottes annimmt und sich auf Jesus Christus beruft, der von sich sagt: »Ich bin die Wahrheit«, ist es eine Verpflichtung, darauf hinzuweisen, daß die Evolutionslehre keine Alternative zur Schöpfung Gottes darstellt.
Die Heilige Schrift lehrt, daß Gott den Menschen nach seinem Bilde geschaffen hat. Geschaffen wurde Adam, ein guter Mensch. Durch den Sündenfall hat sich Adam - und mit ihm alle seine Nachkommen - von Gott getrennt. Diese Trennung wäre endgültig gewesen, wenn sich Gott nicht um uns gekümmert hätte, und Jesus Christus nicht für unsere Sünden gestorben wäre. Das Kreuz ist der eigentliche Mittelpunkt des Christenglaubens. Ohne Sündenfall gäbe es kein Kreuz, und ohne Kreuz keine Sündenvergebung, keinen Erlöser und kein Christentum.

In der Evolutionslehre ist weder Platz für die Erschaffung des Menschen noch für das Kreuz und Jesus Christus. Unsere Schulbücher kennen nur die Evolutionstheorie. Die Möglichkeit einer göttlichen Schöpfung, wie sie die Bibel lehrt, wird nicht einmal erwähnt. In den letzten Jahren ist die Evolutionslehre aber unter Beschuß genommen worden - und das durch die Naturwissenschaft, nicht durch die Theologie! Nach eingehenden Studien hat die Regierung Kaliforniens (State Board of Education) angeordnet, daß in den Schulen nicht nur die Evolutionstheorie als Erklärung für die Entstehung des Lebens herangezogen werden darf, sondern daß ausdrücklich auch auf andere Theorien hingewiesen werden muß. Dieses Buch will Anstoß sein, auch bei uns die Schwachstellen der Evolutionstheorien ins Bewußtsein zu rücken. 

Kapitel 1 Das Alter der Erde
Es geht um die Wahrheit. llen Menschen, besonders auch den Schülern und Studenten, muß die Möglichkeit gegeben werden, selbst zu urteilen; sie müssen sich entscheiden können, und dazu ist eine umfassende Information die Grundvoraussetzung.

Zitate Evolution - oder Schöpfung?
Prof. Dr. phi!. nato Reiner Kümmel in einem Leserbrief zum Thema
»Gott - eine tröstliche Erfindung«, Spiegel Nr. 45/1976:
Die Naturwissenschaft kann prinzipiell keine Aussagen über
Vorstellungen machen, die nicht durch Messungen nachgeprüft werden können. Gemäß Pastor Schulzes »naturwissenschaftlicher« Wirklichkeitskriterien kann dann aber die für
ihn »wesentliche unbedingte Liebe zum Nächsten, besonders
Zum Schwachen und zum Feind« ebensowenig existieren wie der persönliche Gott, denn bisher ist noch kein Meßprozeß für Nächsten- und Feindesliebe bekannt geworden. Man sollte nicht versuchen, schlechte Theologie zu machen, um sie mit falsch verstandener Naturwissenschaft zu »versöhnen«.

Jesus Christus spricht:
Du sollst lieben Gott, deinen Herrn, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte. Dies ist das vornehmste und und größte Gebot. Das andere aber ist ihm gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.Matthäus 22, 37-39
 
Um die Evolution begründen zu können, brauchen ihre Vertreter große Zeiträume, denn die Entwicklung geht nach ihrer Theorie so langsam vor sich, daß keine Generation etwas davon verspürt. Darum muß die Erde alt, uralt sein. Daß dieses Alter nicht bewiesen werden kann, und daß viele Tatsachen gegen eine alte Erde sprechen, stört die Evolutionisten offenbar nicht.
Allein in den letzten 300 Jahren wurde das Alter der Erde alle 15 Jahre verdoppelt. Derzeit wird ein Alter von 4,5 Milliarden Jahren angenommen. Wie kommt man auf diese Zahl?
Das Alter eines Gesteins, eines Minerals, kann weder nach seiner chemischen Zusammensetzung noch nach seinen physikalischen Eigenschaften bestimmt werden. Man findet das gleiche Gestein in allen Erdzeitaltern - sowohl in jenen, die mit »alt«, als auch in jenen, die mit »jung« bezeichnet werden. Alle Versuche, Dauer und Erdgeschichte mit geologischen Mitteln zu bestimmen, bleiben unbefriedigend. Dies ist auch gar nicht anders möglich. Sowenig man sich am eigenen Schopf selber aus dem Sumpf ziehen kann, sowenig kann man einen Vorgang mit sich selber messen. Man muß einen Maßstab haben, den man von außen anlegen kann (KarI beurlein, Geologie, Franck'sche VerIagshandlung, Stuttgart 1975, S.    171).

Diesen »Maßstab von außen« glaubte man im Zerfall radioaktiver Elemente entdeckt zu haben. Es erwies sich, daß Uran 238 allmählich in Blei zerfällt und zwar mit einer Halbwertszeit von 4,51 Milliarden Jahren.
Das geschätzte Erdalter wurde nun einfach dieser Zahl angepaßt. Inzwischen sind aber eine Reihe weiterer radioaktiver Elemente gefunden worden.

Neue Bewertung

Bitte anmelden oder registrieren um Bewertung zu verfassen


Verfügbarkeit: noch 1 Exemplar

Bestseller

Jesus unser Schicksal, Wilhelm Busch #5

Jesus unser Schicksal, Wilhelm Busch #5

gebraucht Bestell-Nr.: BN0580-20 Autor/in:    Wilhelm Busch Jesus u..

2,85€ Netto 2,71€

Leid Warum lässt Gott das zu? Peter Hahne #

Leid Warum lässt Gott das zu? Peter Hahne #

gebraucht Bestell-Nr.: BN1244 Autor/in:    Peter Hahne Leid - Warum..

2,85€ Netto 2,71€

Wir loben dich - Bunte Liederreihe 1, Ruth Frey 84 Lieder

Wir loben dich - Bunte Liederreihe 1, Ruth Frey 84 Lieder

gebraucht Bestell-Nr.: BV12972 Autor/in:    Ruth Frey Wir loben dic..

2,85€ Netto 2,71€

Rocky Der Mann mit der Maske, Michael Ackermann

Rocky Der Mann mit der Maske, Michael Ackermann

gebraucht Bestell-Nr.: BN1188 Autor/in:    Michael Ackermann Titel:..

3,14€ Netto 2,99€