Kompass im Chaos, Rudolf Pfister

  • Kompass im Chaos, Rudolf Pfister

 

gebraucht
Bestell-Nr.: BN3625
Autor/in: Rudolf Pfister
Titel: Kompass im Chaos
Preis: 4,90 €
ISBN: 3880026556
Format: 205x135 mm
Seiten: 204
Gewicht: 250 g
Verlag: VLM
Erschienen: 1998
Einband: Taschenbuch
Sprache: Deutsch
Zustand: leichte Gebrauchsspuren
Kurzinfo:
DIE ZEHN GEBOTE 
- eine Vorüberlegung 
- Hoheit und Nähe 
- Freiheit zur Verantwortung 
- eigenmächtige Willkür 
- entscheidende Auorität 
- die Gliederung 
- die Auslegung 
- das Maß und die Anmaßung 
- der Bund und der Bruch 
- unsere Bilder, der Irrweg 
- Gottes Gabe, unser Geben 
- 3. und 8. Gebot 
- Gottes Wort, unsere Worte 
- die Wahrheit siegt 
- Ehren und Begehren 
- der in uns nistende Feind 
- das Heil und die Heilung 
- das Wichtigste in Kürze 
- erstaunliche Bejahung 
- selbstmörderische Kriegserklärung 
- Ohnmacht der Menschenweisheit 
- Normen der Gesellschaft 
- Gebote als Dienst 
- tiefe Not der Kirche 
- das Böse als Herausforderung

I. Eine Vorüberlegung
Vor mehr als sechzig Jahren fuhr ich mit dem Rad als frischgebackener Student über die Schlachtfelder von Verdun (Erster Weltkrieg). Überall
an der Straße riefen die Schilder mit Totenköpfen und der Aufschrift Lebensgefahr uns auf, uns ja nicht in das noch von Blindgängern über
säte Gelände hinauszuwagen. Noch kann ich den Schock fühlen, der bei mir durch eine kurz nach dieser Reise veröffentlichte Zeitungsmeldung
hervorgerufen wurde: Eine Schulklasse aus Frankreich mußte, diese Warnung nicht achtend, das Verlassen der Straße mit zahlreichen Todesfällen
und Verletzungen bezahlen.
Die mahnende Aufschrift war zugleich der Garant für die Unversehrtheit. Gebote Gottes säumen als Leuchtzeichen der Freiheit unseren Weg.
Sie bewahren uns damit vor unserer Selbstvernichtung. Woher nehmen sie diese Vollmacht? Stehen sie nicht im Widerspruch zu des Menschen
Drang: Ich will nicht so unterworfen sein? (Jer. 2,20).
Antwort auf die uns wegen unserer Orientierung bewegenden Fragen können wir nur geben, wenn wir auf das wirkende Wort der Schrift hören.
Das soll zunächst geschehen, indem wir auf den Vorspruch der Zehn Worte (so wörtlich) hören (2. Mose 20,2).

Mt. 1,23) ist der Herzschlag seiner Existenz. Er hat immer Zeit für uns. Das ist seine Liebe.
Zu seiner Existenz gehört unbedingt sein Handeln. Ich habe dich aus Mizrajim, dem Haus der Sklaverei, geführt (Mose 20,2). Seine entschei
dende Tat ist die Befreiung seines Volkes. Aus Mizrajim!
Natürlich ist dies geographisch gesehen: Ägypten. Aber Mizrajim ist aussagekräftig. Es kommt von dem Wortstamm zar - wo es eng wird;
es heißt eigentlich Befestigung. In einem hebräischen Wörterbuch heißt es: Der Name, der sich in allen semitischen Sprachen, aber nirgendwo
auf ägyptischen Denkmälern findet, ist sicher semitisch. Es heißt eigentlich Einschluß, Absperrung, das ist ein eingeschlossenes Land.
Von daher reimt sich dieser Name gut zur Bezeichnung Sklavenhaus, also der Stätte, in der Menschen gedrückt und unterdrückt werden und wo
ihnen die Würde der freien Selbstbestimmung genommen ist. Unter diese Existenz der Unfreiheit ist durch Gottes Eingreifen der Schlußstrich gezogen. Die Wende wird herbeigeführt.

1. Die Hoheit und die Nähe
Ich, der Ewige, dein Gott. So lautet der Vorspruch zu den Zehn Worten. Er ist das begleitende Leitmotiv, das keinen Augenblick vergessen werden darf.
Mit einem besonderen Akzent kommt dies in jeder Einzelanweisung zu Wort: Gottes Hoheit will geehrt - und vermehrt werden. Mehr noch:
Sie allein verleiht letzte Autorität und Durchschlagskraft. Dieser Mittel punkt, das Ich des lebendigen Gottes, verweist Menschenmacht und Menschenrecht in die zweite Reihe.
Er, der allein Gute (vgl. Mt. 19,17) weiß - und bestimmt -, was gut ist. Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist (Mi. 6,8). Wir können es uns nicht selbst sagen, ohne nicht zugleich das Gute und das Richtige zum
Vorspann unserer Interessen zu erniedrigen.
Dieser Ewige - die beste, vom hebräischen Text her angemessene Wiedergabe in deutscher Sprache - lebt. Er ist Zeuge und Bürge für alles
Beständige. Alles vergehet, Gott aber stehet, sein Wort und Wille hat ewigen Grund (Paul Gerhardt). Er umgreift die Vergangenheit, bestimmt die Zukunft und hat darum die Gegenwart in festem Griff.
Er regiert, thront aber nicht in weiter Ferne. Dein Gott - so lautet die entscheidende Aussage. Immer und überall, alle unsere Tage bis zum
letzten Tag unserer Zeit, kommt er zu uns und das Immanuel (Jes. 7,14;

2. Freiheit zur Verantwortung
Die Konsequenz dieser Befreiung ist die an Gottes Weisung gebundene Freiheit. Freiheit ohne die an Gottes Gebot sich haltende Verantwortung
kann auf Dauer keine Antwort auf Gottes Anrede sein; sie kann echte Freiheit weder bewähren noch bewahren. Sie entartet zur Willkür, die nur
das eigene Ich im Mittelpunkt hat. Sie fällt damit erneut in die Unfreiheit zurück. Diese Gefahr besteht.
Zur Freiheit hat Christus uns befreit; darum bestehet in der Freiheit (Gal. 5,1). Dieses Bestehen ist ein Gehen des Weges im Gehorsam gegen
Gottes Gebot; nur so hat die Freiheit Bestand.

3. Die eigenmächtige Willkür

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