Jona der ungehorsame Prophet, Paul Müller

  • Jona der ungehorsame Prophet, Paul Müller
gebraucht
Bestell-Nr.: BN10102
Autor/in:    Paul Müller
Titel:    Jona der ungehorsame Prophet
Preis:    3,00 €
Format:    18 x 11 cm
Seiten:    64
Gewicht:    70 g
Verlag:    Hänssler
Auflage:    2. Auflage
Erschienen:    1967
Einband:    Taschenbuch
Sprache:    Deutsch
Zustand:    deutliche Gebrauchsspuren

WIE SAH ES ZUR ZEIT DES

PROPHETEN JONA UM 760 V. CHR. AUS?
In Babel stand noch der uralte Treppenturm Etemenanki, das Hauptheiligtum des babylonischen Gottes Marduk. In sieben Stufen war er aufgebaut. Länge, Breite und Höhe waren gleich groß. Bei den Ausgrabungen maß man die Seitenlänge des Fundaments mit 91,5 Metern. Der Turm diente einem dunkeln heidnischen Kult. Auf der obersten Stufe befand sich ein großer Tempel. - Erst 689 v. Chr. wurde er durch den Assyrer Sanherib und 323 v. Chr. durch Alexander den Großen zerstört.
Persien trat erst mit Kores II. (559-529 v. Chr.) in die Weltgeschichte ein. Er brach die Vorherrschaft der Meder. So entstand das Reich der Meder und Perser. Um 600 v. Chr. wirkte der altiranische Religionsstifter und Prophet Zarathustra, der 1883 n. Chr. von Friedrich Nietzsche zum Symbol seiner Dichtung gewählt wurde.
In China wurde um die Zeit Jonas das Herrscherhaus der Tschou von den Lehnsherren abgelöst. Dort gab es schon eine verhältnismäßig hohe Kultur, die aber von Jonas Welt so weit entfernt war, daß er kaum etwas davon zu hören bekam.
In Griechenland hatte 776 v. Chr. die erste Olympiade stattgefunden. Erst später begannen dort die großen Denker, über die Welt und das Leben nachzusinnen. Als erster griechischer Philosoph gilt Thai _es von Milet, einer altgriechischen Stadt im westlichen Kleinasien. Er lebte um 600 v.Chr. Den nach ihm benannten Lehrsatz »Der Winkel im Halbkreis ist ein Rechter« lernten wir als Schüler in der Geometrie.
In Italien erfolgte 753 v.Chr. die Gründung Roms. Das geschah demnach kurz nach dem Auftreten Jonas.
Was in Europa nördlich der Alpen geschah, ist in großes Dunkel gehüllt. Nur so viel läßt sich sagen, daß die Bronzezeit dort allmählich von der Eisenzeit abgelöst wurde. In Palästina und Syrien hatte diese Ablösung schon Jahrzehnte vorher stattgefunden. Man rechnet die Bronzezeit in Europa von 1800-960 (oder 700) v.Chn Aus Bronze wurden Werkzeuge, Waffen und Armbänder hergestellt. Dem weichen Kupfer mischte man Zinn bei, um es zu härten. In Europa begann die Eisenzeit im 7. Jahrhundert v. Chr. In Assyrien gab es schon 900 v. Chr., in Syrien und Palästina vereinzelt schon 1600 Jahre v. Chr. Eisen. Die meisten dieser Völker spielten für Jona kaum eine Rolle. Aber zwei Länder waren von großer Bedeutung: Assyrien mit Phönizien und Ägypten.
In Ägypten waren 3000 bis 4000 Jahre v. Chr. die Pyramiden gebaut worden. Die Cheopspyramide hatte eine Höhe von 150 Metern, also mehr als das Straßburger Münster. Die Seitenlänge der quadratischen Grundfläche maß 240 Meter. Sie galt als eines der sieben Weltwunder. Außerdem gab es in Ägypten großartige Tempel und Paläste mit Gemälden,
Farben, Gold, Silber, Bronze und Eisen. Dazu kommt Literatur in Hieroglyphenschrift und vieles andere. Die 22. bis 24. Dynastie währte von 945-712 v.Chr. Sie ist gekennzeichnet durch die Herrschaft libyscher Söldnerführer.
Phönizien lag an der syrischen Mittelmeerküste und gründete Handelskolonien auf Zypern, in Südspanien und Nordafrika. Im 8. Jahrhundert kam Phönizien unter die Herrschaft von Assyrien. Der Purpur ist wohl eine Erfindung der Phönizier. Aus 1200 Purpurschnecken lassen sich nur einige Gramm Purpur gewinnen. Die Absonderung der Purpurdrüse wird im Sonnenlicht erst gelb, dann rot, schließlich purpurn. Bei den Römern durften nur die Senatoren einen breiten, die Ritter einen schmalen Streifen von Purpur an der Tunika tragen. Das Rezept zur Herstellung des Purpurs ist verschollen.
Assyrien mit seiner Hauptstadt Ninive war Israels Erbfeind. Schon die israelitischen Könige Ahab (874-853 v.Chr.) und Jehu (841--814 v.Chn) waren vom assyrischen Reich bedroht. Der Assyrer Assurnasirpal 11. (883-859 v.Chr.) hatte grausam mit Hautabziehen und Pfählen bei lebendigem Leib gewütet. Jehu war tributpflichtig. Auf dem schwarzen Obelisken Salmanassers III. wirft sich Jehu vor dem Assyrerkönig nieder, um ihm seinen Tribut anzubieten. Dieser zwei Meter hohe Obelisk steht heute im britischen Museum in London. Durch seine Unterwerfung unter den Assyrer machte sich Jehu den König Hasael in Damaskus zum Feind, der Israel das ganze Ostjordanland nördlich des Arnon entriß (2. Kön. 10, 32 f). Hundert Jahre später lebte der..

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