Gottes Prophetischer Kalender, Lehmann Strauss

  • Gottes Prophetischer Kalender, Lehmann Strauss

gebraucht
Bestell-Nr: BN0170
Autor/in:    Lehman Strauss
Titel:    Gottes Prophetischer Kalender
Preis:    14,85 €
ISBN:    9783894360238 (früher: 3894360232)
Format:    20,5 x 13,5 cm
Seiten:    130
Gewicht:    190 g
Verlag:    Christliche Verlagsgesellschaft
Erschienen:    1987
Einband:    Paperback
Sprache:    Deutsch
Zustand:    leichte Gebrauchsspuren
Beschreibung:
Gottes Kalender 
TEIL 1 
Das erste Kommen Christi 
- das Passahfest 
- das Fest der ungesäuerten Brote 
- das Fest der Erstlinge 
- das Fest der Wochen oder Pfingsten 
TEIL 2 
Das zweite Kommen Christi 
- das Fest der Posaunen 
- der Versöhnungstag 
- das Laubhüttenfest 
DAS KOMMENDE REICH CHRISTI 
In diesem Buch untersucht Lehmann Strauss die praktische Bedeutung und den prophetischen Stellenwert der' sieben Feste, die im dritten Buch Mose Kapitel 23 beschrieben werden. Ursprünglich waren diese Feste den' 
Israeliten gegeben, aber bei eingehender Betrachtung entdecken wir eine Bestätigung der Feststellung, daß das Neue (Testament) im Alten (Testament) aufbewahrt und das Alte im Neuen geoffenbart ist. Der Autor geht der Frage nach: Können wir in den israelitischen Festen Gottes Plan mit dem gegenwärtigen Zeitalter der Gemeinde und Sein Ziel mit einer zukünftigen Haushaltung erkennen? 

Er zeigt, wie Gott, in dieses eine Kapitel des Alten Testaments, Seinen- Plan mit der Menschheit auf der Erde, bildhaft, aber dennoch chronologisch, hineingelegt hat. Es beginnt mit Christi Erlösungswerk am Kreuz, dargestellt im Passahfest, und endet mit der Aufrichtung des tausendjährigen Reiches, symbolisch vorgeschattet im Laubhüttenfest.

Gottes Kalender

Jedes Jahr, wenn der Herbst naht, kann ich mit dem Beginn einer Invasion von Kalendern rechnen. Fast täglich steckt in den nächsten vier Monaten in meinem Briefkasten mindestens ein Kalender. Sie kommen von Bibelschulen, -colleges und -seminaren, Missionswerken, Rundfunk- und Fernsehpredigern, Versicherungsagenten sowie Bestattungsunternehmern. Nun gut, ich benötige nicht einhundert oder mehr Kalender pro Jahr, aber mindestens einen brauche ich wirklich. Ich könnte meinen Dienst nicht ohne ihn fortsetzen. Für die meisten von uns ist der Kalender unentbehrlich.
Der Gedanke an einen Kalender entstammte Gott, sollte aber dem Menschen zugute kommen. Gott braucht keinen Kalender. Er ist nicht der Zeit unterworfen. "Dies eine aber sei euch nicht verborgen, Geliebte, daß ein Tag bei dem Herrn ist wie tausend Jahre, und tausend Jahre wie ein Tag" (2.Petr.3,8). Gott schuf einen Kalender nicht deshalb, damit Er immer über Seine zukünftigen Pläne informiert ist, sondern arbeitete ihn für die Menschheit aus und stellte ihn zuerst dem gerade entstandenen Volk Israel vor.
Den Kalender, den wir untersuchen wollen, zeigt Gottes Plan mit der Menschheit. Er beginnt mit dem Tod des Herrn Jesus Christus auf Golgatha und erstreckt sich über Seine leibhaftige Auferstehung aus den Toten und dem Grab, Seine Himmelfahrt, den Anfang der Gemeinde zu Pfingsten, das jetzige Zeitalter der Gemeinde, die Erscheinung unseres HERRN zur Entrückung der Gemeinde in den Himmel, der sich anschließenden Trübsal und der Sammlung sowie Erneuerung Israels bis hin zur Wiederkunft des Messias, um auf Erden zu herrschen.
Gottes prophetischer Kalender, der alle oben genannten Ereignisse enthält, ist in einem biblischen Kapitel aufgezeichnet. Über all diese zukünftigen Geschehnisse muß man in verschiedenen Teilen der Bibel nachlesen, doch in 3.Mo.23 werden sie zusammen der Reihe nach vorgestellt. Ich habe kein Einzelkapitel in der Bibel gefunden, das meiner Meinung nach lehrmäßig und prophetisch tiefgründiger sowie in Bezug auf Gottes Plan für einen heiligen Lebensstil bedeutungsvoller ist als das 23. Kapitel des dritten Buches Mose. Geordnet entfaltet sich hier die prophetische Gesamtschau, die in ihrer Klarheit dem Leser vorbehalten ist, der sich die Zeit nimmt, um sie sorgfältig zu untersuchen. Wer die Bibel studiert, wird hier die prophetische und praktische Bedeutung erkennen, die sich in fortschreitender und harmonischer Anordnung entfaltet.
Bevor wir mit unserem Streifzug durch dieses Kapitel des dritten Buches Mose beginnen, erweist es sich als hilfreich, wenn wir einige Merkmale des Buches selbst beachten. Obwohl es stimmt, daß jedes biblische Buch ein abgeschlossenes Ganzes ist, und jedes seine ihm eigene Botschaft hat, kann keines von den übrigen 65 Büchern getrennt werden. Das dritte Buch Mose folgt der Logik und fortlaufenden Handlung entsprechend dem zweiten, das wiederum nach dem ersten Buch Mose kommt.
Im ersten Buch Mose wird der Mensch durch Sünde zugrunde gerichtet.
Im zweiten Buch Mose wird der Mensch durch Opfer erlöst. Im dritten Buch Mose wird der Mensch auf den Dienst eingestimmt.
Im zweiten Buch Mose wird das Zelt der Zusammenkunft errichtet, um Gott anbeten zu können.
Im dritten Buch Mose wird das Zelt der Zusammenkunft betreten, um die Anbetung Gottes zu praktizieren.
In 2.Mose wurde Israel aus der Knechtschaft Ägyptens erlöst, wonach Gott Mose Anweisungen zum Bau des Zeltes der Zusammenkunft gab. Dieses Zelt wurde von Gott entworfen und als Sein Wohnsitz bestimmt. Er hatte gesagt: "Und sie sollen mir ein Heiligtum machen, daß ich in ihrer Mitte wohne" (2.Mo.25,8). Es war Gottes Plan, inmitten Seines erlösten Volkes zu sein, damit es Ihn anbeten und Ihm dienen konnte.
Doch wie werden diese befreiten Menschen daran gehen, den einen wahren und lebendigen Gott anzubeten und Ihm zu dienen? Sie könnten ein Komitee ins Leben rufen oder gar einen aus ihrer
Mitte wählen, um Mittel und Wege zur Anbetung herauszufinden. Es wären Diener und verschiedenste Dienste notwendig. Wie sollte das Volk vor Gott treten? Wie könnten die nötigen Voraussetzungen für die Anbetung aussehen? Wann wäre es am besten, die Leute zur Anbetung zusammenzurufen? Diese und viele weitere Fragen müßten beantwortet werden.
Aber selbst erlöste Menschen wissen nicht aus sich heraus, wie sie den einen wahren und heiligen Gott anbeten können. Ein charakteristisches Merkmal der Anbetung besteht darin, daß Gott in Seinem Volk gegenwärtig ist. Das gesamte Leben des Gläubigen muß in der Gegenwart Gottes geführt werden. Daher ist das 3. Buch Mose ein Buch der Gesetze, die von Gott gegeben wurden, um die Anbetung Seines Volkes zu ordnen. Jedes Opfer wurde "dem HERRN" (3.Mo. 1.2.9.13-14.17; 2,2.8.9.12.14.16; 3,5-6.9.11.14 usw.; vgl. jeweils Rev.Elberf sowie deren Vorwort zur Entscheidung für "HERR" statt "Jehova") dargebracht und "vor dem HERRN" (1,3.5.11) geopfert. Die Gedanken, Worte und Taten des Anbetenden sollten dem HERRN hingegeben und in Seine Gegenwart gebracht werden.
Nur Gott selbst konnte die Vorschriften und Satzungen in Bezug auf die Anbetung schreiben, weil Er der Einzige ist, der sie verdient. Das dritte Buch Mose ist nach seinem Selbstzeugnis Wort Gottes, das den Kindern Israel durch Mose gegeben wurde: 3.Mo.1,1-2; 4,12; 5,14; 6,1.12.17; 7,22.28.35-38; 8.1. Wir müssen bedenken, daß der heilige Gott beleidigt worden war. Der Mensch war als Sünder der daran Schuldige. Der Sünder hatte sich für eine Erstellung von Anbetungsvorschriften disqualifiziert.
In 3.Mo.9 finden wir eine klare Vorstellung davon, wie Sünder einen heiligen Gott anbeten müssen. Die Errichtung des Zeltes der Zusammenkunft war vollendet und die feierliche Zeremonie der Priesterweihe beendet worden. Gott hatte Anweisungen darüber gegeben, wie der heilige Dienst der Anbetung im Zelt der Zusammenkunft durchgeführt werden sollte. Alles verlief nach dem göttlichen Plan, bis plötzlich die Tragödie eintrat. Kapitel 10 berichtet von jenem Zwischenfall, der den Dienst vor dem HERRN unterbrach: "Und die Söhne Aarons, Nadab und Abihu, nahmen ein jeder seine Räucherpfanne und taten Feuer hinein und legten Räucherwerk darauf und brachten fremdes Feuer vor dem HERRN dar, das er ihnen nicht geboten hatte. Da ging Feuer vom HERRN aus und verzehrte sie, und sie starben vor dem HERRN" (3.Mo.10,1-2).
Aaron hatte vier Söhne: Nadab, Abihu, Eleasar und Ithamar. Die älteren beiden, Nadab und Abihu, begleiteten ihren Vater und Mose zusammen mit siebzig der Ältesten Israels, um in besonderer Weise anzubeten (2.Mo.24,1; auf dem Sinai). Offensichtlich war dies ein Teil ihrer Ausbildung zum Dienst eines Priesters, wozu sie später geweiht wurden (3.Mo.8,30).
Wir wissen nicht genau, welcher Sünde Nadab und Abihu schuldig waren, weil sie in der Bibel nicht eindeutig genannt ist. So können wir bei dem Versuch, sie zu identifizieren, kein Dogma erstellen. Einige nehmen an, daß sie Bestandteile in der Zubereitung des Räucherwerks verwendeten, die vor Gott nicht wohlgefällig waren(?) (siehe 2.Mo.30,9.34-38), oder daß sie kein Feuer von den "Feuerkohlen von dem Altar" (3.Mo.16,2) benutzten bzw. das Räucherwerk zur einer in der Gottesdienstordnung nicht festgelegten Zeit darbrachten. Ganz gleich, worin ihre Sünde genau bestand - wir wissen, daß sie eine Übertretung des eindeutigen, von Gott gegebenen Gebotes war.
Wir können ihr Motiv nicht beurteilen noch ihre Aufrichtigkeit in Frage stellen, doch wir wissen, daß sie nach dem Gesetz Gottes eine todeswürdige Sünde begingen. Die göttlichen Vorschriften zu Seiner Anbetung müssen unverzüglich und völlig befolgt werden. Warum? Weil Gott verlangt, daß Er bei aller Anbetung in denen geheiligt werden muß, die Ihm nahen, und vor dem ganzen Volk verherrlicht werden will (3.Mo.10,3). Johannes Calvin schrieb: "Wenn wir bedenken, welch heilige Angelegenheit die Anbetung Gottes ist, werden wir durch das ungeheuere Ausmaß der Strafe keineswegs ungerecht behandelt." Keiner wird bestreiten, daß viel von dem, was heute als Anbetung gilt, "fremdes Feuer" ist.
An dieser Stelle des Textes richtet Gott ein persönliches Wort an Aaron: "Wein und starkes Getränk sollst du nicht trinken, du und deine Söhne mit dir, wenn ihr in das Zelt der Zusammenkunft hineingeht, daß ihr nicht sterbt - eine ewige Satzung bei euren Geschlechtern" (3.Mo. 10,9). Möglicherweise resultierte das Verhalten von Nadab und Abihu daraus, daß sie unter dem Einfluß alkoholischer Getränke standen. Durch Alkoholgenuß können die Sinne verwirrt werden und außer Kontrolle geraten - ein Zustand, der es dem Betreffenden nicht erlaubt, Gott anzubeten.
Lesen wir jetzt die V.9-11 zusammen mit V.8, weil diese Verse einen einzigen Satz umfassen: "... und damit ihr unterscheidet zwischen dem Heiligen und dem Unheiligen und zwischen dem Reinen und dem Unreinen, und damit ihr die Kinder Israel lehrt alle die Satzungen, die der HERR durch Mose zu euch geredet hat" (3.Mo.10,10.11). Man kann die Beziehung zwischen dem Gebot in V.9 und der Begründung des Gebotes in V.10 erkennen. Der Alkoholgenuß steht offenbar in Verbindung mit dem "Unheiligen" und "Unreinen". Unter Alkoholeinfluß kann man nicht eindeutig zwischen heilig und unheilig unterscheiden, wie wir am Verhalten von Nadab und Abihu gesehen haben.
Die Lektüre des dritten Buches Mose stellt fest, daß sein Hauptthema Heiligkeit heißt. Gott ist heilig. Er verlangt Heiligkeit und hat jede Vorkehrung dafür getroffen. Das Wort "heilig" kommt nicht weniger als 91 mal vor. Wiederholt sagt Gott zu Seinem Volk: "Ihr sollt mir heilig sein, denn ich bin heilig" (3.Mo.20,26; vgl. 3.Mo.1 1,44-45; 19,1; 20,7; 21,8). Unheilig ist das Gegenteil von heilig. Darunter fällt alles, was nicht heilig ist. Sogar der Name Gottes, der Sein Wesen zum Ausdruck bringt, ist heilig (20,3; 22,2.32). Die Bibel fordert Heiligkeit im Leben all derer, die einen heiligen Gott anbeten wollen.
Die vielen Denominationen und Abspaltungen der Christenheit haben ihre mannigfaltigen Varianten der Anbetung, wobei jede ihren eigenen Ansatz als den richtigen verteidigt. Dieses Thema wurde in einem Frauenbibeikreis erörtert, wo ich sprechen sollte. Nach einer allgemeinen Diskussion, an der sich jeder beteiligen konnte, waren die meisten der anwesenden Frauen von dem Gedanken überzeugt, daß es viele Möglichkeiten gebe, um Gott anzubeten. Eine Schwe-
 

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