Königinnen der Bibel, Jean Dougan

  • Königinnen der Bibel, Jean Dougan

gebraucht
Bestell-Nr.: BN0220
Autor/in:    Jean Dougan
Titel:    Königinnen der Bibel
Preis:    3,05 €
ISBN:    9783894360184 (früher: 3894360186)
Format:    20,5 x 13,5 cm
Seiten:    76
Gewicht:    125 g
Verlag:    CV Dillenburg
Erschienen:    1991
Einband:    Taschenbuch
Sprache:    Deutsch
Zustand:    leichte Gebrauchsspuren
Kurzinfo:
- Michal 
- Abigajil 
- Rizpa 
- Batseba 
- Königin von Saba 
- Isebel 
- Atalja 
- Wasti 
- Ester 
Die Bibel berichtet über Throne, Paläste, Königreiche und Herrschaften. Wir lesen von königlichem Prunk, unermeßlichem Reichtum, von Intrigen an Königshöfen ebenso wie vom Fall mancher, einst mächtiger Reiche. Nicht selten spielen gerade Königinnen dabei eine herausragende Rolle, positiv wie negativ. 
Jean Dougan, bekannt durch das Buch "Brüderpaare in der Bibel", erzählt die Lebensgeschichte von 9 mehr oder weniger bekannten Königinnen der Bibel. 
Die kurzen Abhandlungen eignen sich vorzüglich zum Vorlesen in der Familie, in der Sonntagsschule, wie im Kindergottesdienst.

Michal

1.Samuel 18,17-30;19,11-17; 25,44
2.Samuel 3,14-16; 6,12-23
Als David noch ein junger Mann war, erwählte Gott ihn zum König anstelle von Sau! (1.Samuel 16). Bis Gott ihm allerdings erlaubte, seine Herrschaft anzutreten, vergingen noch viele Jahre, denn David sollte noch ein Menge lernen. Kurz danach zeigte sich, was für ein Mann David war. In 1 .Samuel 17 ist zu lesen, wie er alleine den Riesen Goliat besiegte. Dies war nicht nur eine außerordentlich mutige Tat, sondern auch eine große Erleichterung für die israelische Armee. Der König Saul freute sich so sehr darüber, daß er beschloß, den jungen David in seinen Palast einzuladen. Dieser willigte ein.
König Saul, David und der Rest der israelischen Soldaten traten den Rückzug an. Als sie sich der Stadt näherten, kamen ihnen Frauen entgegen, die tanzten und sangen. Das klang etwa so: „Saul hat Tausende umgebracht, David aber Zehntausende." Als Saul das hörte, war er alles andere als erfreut. Die Frauen brachten doch tatsächlich David mehr Anerkennung als ihm, dem König! Anstatt sich über die Frauen zu ärgern, haßte er David von diesem Augenblick an.
Sein Haß wurde von tiefer Eifersucht genährt. Saul wußte sehr wohl, daß David ein guter Mann und bei allen beliebt war (1.Samuel 18,14-16). Die Bibel sagt uns, daß wir nicht neiden sollen (1. Petrus 2,1). Wenn Sau! seinem HERRN gedient und von seinen eigenen Gaben Gebrauch gemacht hätte, wäre er vielleicht genauso beliebt gewesen wie David.
Saul gab seinem Haß immer mehr Raum, bis er schließlich versuchte, David umzubringen. Eines Tages, als dieser gerade auf der Harfe spielte, schleuderte Saul einen Speer auf ihn, der jedoch sein Ziel verfehlte. Später versuchte er es erneut erfolglos, so daß er gezwungen war, sich einen anderen Weg auszudenken, um David loszuwerden.
Er heckte einen großen Plan aus. Seine Tochter Merab sollte Davids Frau werden! Aber was sollte daran so genial sein? Saul erklärte David: „Du kannst meine Tochter Merab zur Frau haben, wenn du weiterhin gegen die Philister kämpfst." Die Bibel klärt uns auch über Sauls Hintergedanken auf: „Ich werde nicht mehr selbst versuchen, ihn umzubringen. Nein, die Philister sind dafür viel besser geeignet." Eine unangenehm gemeine Art Sauls, seine eigene Tochter für seinen Plan zu mißbrauchen! Wir wissen nicht einmal, was sie David gegenüber empfand.
David war von diesem Angebot begeistert. Nur war ihm klar, daß er ein ganz gewöhnlicher Mann und Sauls Tochter eine Prinzessin war. Er wußte natürlich nicht, daß Saul ihn in eine Falle locken wollte. Aber Saul änderte seinen Plan. Er gab Merab einem anderen zur Frau. David wehrte sich nicht und schwieg.
Wir lesen in der Bibel weiter von Michal, Merabs Schwester. Das erste was berichtet wird ist, daß sie Sauls Tochter war, also auch eine Prinzessin, und daß sie David liebte. Sie hatte sich in den jungen, hübschen Soldaten aus dem Hofstaat ihres Vaters verliebt. Sie mußte jemanden von Ihrer Liebe zu David erzählt haben, denn Saul hörte davon.
Er erinnerte sich wieder an seinen Plan. So wurde nun Michal dem David als Frau angeboten. David erklärte: „Es ist keine kleine Sache, Schwiegersohn eines Königs zu werden. Ich habe kein Geld, und meine Familie besitzt keinerlei Ansehen." Sau! erwiderte: „Laßt David wissen, daß ich kein Geschenk brauche außer dem einen, daß er 100 Philister schlägt. Dies soll mir genug sein." Saul hoffte natürlich, daß in dem dabei anstehenden Kampf die Philister David umbringen würden, und das würde endlich dessen Ende bedeuten (l.Samuel 18,21).
Aber David fühlte sich durchaus imstande, dem Wunsch des Königs zu entsprechen. So zogen er und seine Leute gegen die Philister und erschlugen 200 Mann! Saul mußte ihm also Michal zur Frau geben. Die Bibel sagt hier wiederum, daß Michal David liebte.
Sauls Plan hatte also wiederum nicht funktioniert. Im Gegenteil, es sah schlimmer aus als vorher. Er mußte feststellen, daß der HERR David bewahrt hatte und daß seine eigene Tochter diesen David liebte (1.Samuel 18,28). Sauls Wut kannte keine Grenzen, und noch einmal versuchte er selbst, David mit einem Speer zu ermorden. Daraufhin flüchtete David aus dem Palast in sein eigenes Haus. Aber diesmal wollte Saul ihn wirklich erledigen. Er befahl einigen Männern, Davids Haus zu beobachten und ihn am Morgen umzubringen.
Michal, Davids Frau, hörte von diesem gemeinen Plan und warnte ihren Mann: ‚Wenn du heute Nacht nicht verschwindest, wirst du morgen ein toter Mann sein!" So stieg David mit Michals Hilfe aus dem Fenster und schlich sich ungesehen an den Wachen vorbei. Michal nahm eine große Statue (=einen Hausgötzen) und legte sie in Davids Bett. An das Kopfende drapierte sie ein Ziegenhaargeflecht (=diente als Mückenschutz) und breitete eine Decke über die Statue.
Als David am nächsten Morgen nicht zum Vorschein kam, gingen Sauls Männer an seine Tür und verlangten ihn zu sehen. Michal sagte nur: „Er ist krank." Die Männer gingen zu Saul in den Palast und berichteten ihm, daß David krank sei. Saul dachte, seine Chance sei nun endgültig gekommen. „Bringt ihn mitsamt seinem Bett hierher", befahl er, „damit ich seinem Leben ein Ende machen kann."
Die Männer gingen zurück zu Davids Haus und drangen...

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