Betrachtungen über das 2. zweite Buch Mose, C.H. Mackintosh #3

  • Betrachtungen über das 2. zweite Buch Mose, C.H. Mackintosh #3

gebraucht
Bestell-Nr: BN0397
Autor/in: C H Mackintosh
Betrachtungen über das 2. zweite Buch Mose
Preis: 2,90 €
Format: 18 x 12 cm
Seiten: 336
Gewicht: 253 g
Verlag: Ernst Paulus
Erschienen: 1959
Einband: Leinen
Sprache: Deutsch
Zustand: leichte Gebrauchsspuren, etwas abgegriffen
- Josef starb und alle seine Brüder
- Moses Geburt
- Berufung
- Dornbusch
- Mose und Aaron vor dem Pharao
- Plagen
- Passah und Auszug aus Ägypten
- Erstgeburt und Fest der ungesäuerten Brote
- das Rote Meer
- Lied Moses
- Mara und Elim
- Wüste Sin
- geschlagener Fels
- Amalek
- Jethro
- am Fuß des Berges
- Zehn Gebote
- Rechte und Satzungen
- Mose auf dem Berg
- Geräte des Heiligtums
- Stiftshütte
- Vorhof und eherner Altar
- priestertum
- gegossenes Kalb
- Zelt der Zusammenkunft
- Fürbitte Moses

Im zweiten Buch Mose ist die Versöhnung das zentrale Thema. Mose tritt als der Befreier Israels auf, und das Verhältnis des Volkes Israel zu Gott wird durch das Blut des Passahlammes göttlich geordnet. In verschiedenen Bildern wird uns vor Augen geführt, welche Bedeutung das Kreuz Christi für Gott und für den Menschen hat. Wir sehen Israel hinter den mit Blut besprengten Türpfosten in voller Sicherheit vor dem Schwert des Gerichts, und wir sehen es am anderen Ufer des Roten Meeres der Gewalt seines Unterdrückers glücklich entronnen. Im Bild erkennen wir hier die Stellung jedes wahren Gläubigen. Durch den Tod Christi vom ewigen Gericht und aus der Gewalt Satans befreit, ist er für den Weg durch die Wüste ausgerüstet.

Wir hören den Lobgesang der Befreiten angesichts der Fluten, die über ihre Feinde hinweggehen; wir begleiten das Volk bis zu den Palmbäumen und Wasserbächen Elims; wir durchschreiten mit ihm die Sandebenen der öden, pfadlosen Wüste; wir hören sein Murren und blicken mit Bewunderung auf die fürsorgende Hand dessen, der aus dem Felsen Wasser hervorbrechen lässt, der Brot und Fleisch in Fülle sendet, und der in unwandelbarer Treue seinem murrenden Volk das Geleit gibt; wir hören die Donner des Berges Sinai und das leichtfertige Gelübde des Volkes, das sich selbst nicht kennt. Mitten in Rauch und Flammen horcht Mose auf die Worte dessen, der ein verzehrendes Feuer ist, und am Fuß des Berges tanzt das Volk um ein gegossenes Kalb. Wir sehen dann in der Errichtung der Stiftshütte und der Berufung des Priestertums die unverbrüchliche Treue und Fürsorge Gottes, mit der Er seine Beziehungen zu seinem irdischen Volk aufrechterhält und es durch die Wüste leitet.

 2. Mose 1    „Joseph starb und alle seine Brüder"    
Aber neben dem Menschen war auch Gott in allen diesen Dingen. Sein Vorrecht ist es, aus dem Bösen Gutes hervorkommen zu lassen. Mochten auch die Söhne Jakobs ihren Bruder den Händen der Ismaeliter überliefern, mochten auch die Ismaeliter ihn dem Potiphar verkaufen, und dieser sich für berechtigt halten, ihn ins Gefängnis zu werfen - dennoch stand Jehova über allem, und Er benutzte alle diese Umstände dazu, um Seine großen und wunderbaren Ziele zu erreichen. „Denn der Grimm des Menschen wird dich preisen" (Ps. 76, 10). Noch war die Zeit nicht angebrochen, in welchem die Erben für das Erbteil und das Erbteil für die Erben bereit standen. Noch sollten die Ziegelhütten Ägyptens eine strenge Schule für den Samen Abrahams bilden, während inmitten der „Berge und Täler" des verheißenen Landes „die Ungerechtigkeit der Amoriter" ihrer völligen Reife entgegenging (vergl. 1. Mose 15, 16 und 5. Mose 11, 11).
Wie interessant und belehrend ist dies alles! In der     Regierung Gottes    gibt es „Räder inmitten von Rädern"
    (vergl. Hes. 1, 16). Gott bedient sich zur Erfüllung Seiner Ratschlüsse der mannigfaltigsten Mittel    Das    Weib    Potiphars der Obermundschenk    die Träume des Pharao der Pharao selbst, der Kerker, der Thron, die Kette, der königliche Siegelring, die Teuerung - alles das steht zu Seiner     unumschränkten Verfügung und muß zur Ausführung Seiner bewunderungswürdigen Pläne    mitwirken. Das geistlich gesinnte Herz verweilt gern bei diesen    Dingen;    es durchschreitet mit    Freuden    das    ausgedehnte    Gebiet der Schöpfung und der Vorsehung, um allerwärts jenes kunst volle Triebwerk zu erblicken, dessen sich ein allweiser und allmächtiger    Gott    bedient,    um die Ratschlüsse Seiner erlösenden Liebe zu entfalten. Mögen wir dabei auch vielen Spuren der Schlange, vielen tiefen und scharf ausgeprägten Fußstapfen des Feindes Gottes begegnen, sowie viele uns unerklärliche und unbegreifliche Dinge entdecken; mag auch das Leiden der Unschuld und das Triumphieren der Bosheit dem ungläubigen Vernünfteln des Zweiflers eine
scheinbare Grundlage verschaffen, so darf dennoch der wahre Gläubige kindlich in der Gewißheit ruhen, daß „der Richter der ganzen Erde Recht üben wird" (1. Mose 18, 25). Der blinde Unglaube wird stets irren; und eitel ist sein Bemühen, die Wege Dessen zu ergrübeln, der «allein imstande ist, sie den Menschenkindern zu offenbaren und auszulegen.
Gepriesen sei Gott für die trostreiche Ermutigung, welche aus Betrachtungen dieser Art hervorströmt! Wahrlich, wir bedürfen ihrer während unseres Pilgerlaufes durch eine böse Welt, in die der Feind solch erschrekkendes Unheil eingeführt hat, in der die Lüste und Leidenschaften der Menschen solch bittere Früchte erzeugen, und wo der Pfad des treuen Jüngers so viele Rauheiten und Unebenheiten zeigt, daß die bloße Natur sie niemals ertragen könnte. Nur der Glaube weiß mit völliger Zuversicht, daß sich hinter der Szene jemand befindet, den die Welt nicht sieht noch beachtet; und in diesem Bewußtsein kann er mit Ruhe sagen: „Alles ist gut", und: „Alles wird gut sein".
Die einleitenden Zeilen unseres Buches lassen die oben angedeuteten Gedanken klar hervortreten. „Mein Ratschluß soll zustande kommen, und all mein Wohlgefallen werde ich tun" (Jes. 46, 10). Der Feind mag sich widersetzen, aber Gott wird sich stets als der Stärkere erweisen; und alles, was wir bedürfen, ist jener kindlich einfältige Geist des Vertrauens auf Gott und des Ruhens in Seinen Ratschlüssen. Der Unglaube schaut lieber auf die entgegenwirkenden Anstrengungen des Feindes, als auf die Macht Gottes, die alles zu vollenden vermag. Der Glaube dagegen richtet sein Auge auf jene Macht, erringt auf diese Weise den Sieg und genießt einen dauern.-den Frieden. Er hat es stets mit Gott und Seiner unfehlbaren Treue zu tun; er stützt sich nicht auf den Triebsand menschlicher Händel und irdischer Einflüsse, sondern ruht auf dem unbeweglichen Fels des ewigen Wortes Gottes. Ja, dieses Wort ist der heilige und zuverlässige Ruheplatz des

gebraucht
Bestell-Nr:     BN0397
Verlag:     Ernst-Paulus-Verlag
Jahr:     1959
Einband:     Leinen
Seitenzahl:     336
Format:     18x13cm
Zustand:     leichte Gebrauchsspuren
Gewicht:     240 g
Autor:       Charles Henry Mackintosh
Titel:     Betrachtungen über das 2. zweite Buch Mose
Preis:     3,20 €

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