Ein Mensch wie wir - Elia ein Lebensbild, Theodore H Epp #

  • Ein Mensch wie wir - Elia ein Lebensbild, Theodore H Epp #

gebraucht

Bestell-Nr.: BN1294

Autor/in: Theodore H Epp

Titel: Ein Mensch wie wir - Elia ein Lebensbild

Preis: 3,80 €

ISBN: 9783921292686 (früher: 3921292689)

Format: 20,5 x 13,5 cm

Seiten: 139

Gewicht: 220 g

Verlag: Hänssler

Erschienen: 1988

Einband: Paperback

Sprache: Deutsch

Zustand: leichte Gebrauchsspuren

Kurzinfo:

- Der Mann Elia 

- Elia, Gottes Prophet 

- Elia am Bach Krith 

- Elia in Zarpath 

- Elia nähert sich dem Tag seines Triumphs 

- die Stunde des Triumphs Gottes 

- Gericht und Gnade 

- ein starker Mann fällt 

- Gottes Güte gegenüber Seinem Diener 

- Elia am Horeb 

- die Berufung Elisas 

- Elia kündigt Ahabs Ende an 

- die Entrückung Elias 

- Elisa übernimmt Elias unerledigten Auftrag 

- zurückschauen und nach vorn schauen 

- Elias Gott lebt noch heute

Die Geschichte Elias, sein Erleben mit Gott, ist der ergreifende Bericht von einem Mann mit gleichen Gemütsbewegungen und Empfindungen wie wir. Sein Glaube und seine Erfahrungen mit Gott wollen uns Mut machen zur Hingabe und zum vollen Vertrauen auf eben diesen Gott.
Theodore H. Epp vermittelt uns tatsächlich das Bild eines Menschen wie wir. Man nimmt hautnah teil an dem Glaubenskampf Elias, und durch treffende Anwendungen auf unsere heutigen Lebensumstände erfährt der Leser vielfältige Stärkung für seinen Glauben.
Theodore H. Epp war Gründer und langjähriger Direktor des christlichen Rundfunksenders »Back to the Bible« in Lincoln, Nebraska. Wie auch dieses Buch zeigt, war es sein besonderes Bemühen, durch enge Anlehnung an die Bibel klare Botschaften zu bringen, die Menschen zu Gott finden lassen und Entmutigte wieder aufrichten sollen.

Leseprobe:Kapitel 1

Er war ein bemerkenswerter Mann. In der Tat so bemerkenswert, daß viele Christen geneigt sind, ihn als eine Art übermenschliches Wesen zu betrachten.
 
Er lebte ein arbeitsreiches und nützliches Leben, und nachdem sein Dienst erfüllt war, nahm Gott ihn in den Himmel auf, ohne daß er den Tod sah. Nahezu 1000 Jahre später begegnete dieser Mann auf dem Berg der Verklärung dem Herrn Jesus Christus. Nach der Prophetie wird dieser gleiche Mann noch einmal zurückkommen und kurz vor dem zweiten Kommen Christi für eine weitere kurze Zeit seinen Dienst auf der Erde erfüllen. Sein Name ist Elia. Ein Mann, den wir gern noch etwas von den normalen Knechten des Herrn unterscheiden.
 
Solch eine Einschätzung ist jedoch, wie auch immer, falsch. Im Jakobusbrief lesen wir: »Elia war ein Mann von gleichen Gemütsbewegungen wie wir.« (5,17) Er war eben doch ein Mensch wie wir alle.
 
Er hatte Empfindungen und Probleme, er sah das gleiche AUF und NIEDER in seinem Leben, das auch wir alle feststellen. Der Geist sagt: »Elia war ein Mensch mit der gleichen Natur, die auch uns eigen ist.«
 
Wenn wir Elias Leben mit dem Davids vergleichen, finden wir, daß obwohl David viele Fehler hatte, er trotzdem als Mann nach dem Herz Gottes bezeichnet wurde. Bei Elia verzeichnen wir demgegenüber manches Negative, Schwachheiten und Sünden, und doch wird uns gesagt, daß er ein Mann von gleichen Gemütsbewegungen war.
 
Um solche Bewertungen miteinander in Einklang zu bringen, müssen wir Gottes Sicht der Dinge kennen und verstehen. Er kennt unsere Schwachheiten und Unfähigkeiten. Wir selbst sind nichts als schwache, fleischliche Menschen. Das sollten wir sehen, wenn wir uns ein rechtes Selbstverständnis bewahren wollen.
 
Wir müssen wissen, daß wir in uns selbst nichts sind, und daß jeder Erfolg, den wir in unserem geistlichen Leben und in unserem Dienst haben, von Gott ist. David oder Elia, sich selbst überlassen, wären komplette Versager gewesen, genau wie wir auch. Beide Männer erlangten Ruhm, weil sie Gott vertrauten. Sie verpflichteten sich selbst, total Seinen Willen zu tun. Bei unseren Betrachtungen über das Leben Davids schrieben uns viele Christen, daß Sie durch das Hören und Lesen ermuntert worden seien, weil sie erkannten, wie ein Mann mit Fehlern und Sünden dennoch von Gott gebraucht wurde. David wußte aber auch, wie er seine Fehler im Licht der göttlichen Wahrheit zu behandeln hatte, und wie er in großen Dingen Gott vertrauen mußte.
 
Wir finden nur wenig, was Elias praktisches Leben betrifft, aber eine nähere Betrachtung enthüllt uns ihn als ein menschliches Wesen, gleich wie wir.
 
Er war ein Mann von gleichen Gemütsbewegungen. Das Wort »Gemütsbewegungen« meint in diesem Zusammenhang nicht, daß er ein Mann mit schlechten Gewohnheiten im Sinn schwerer Sünden war, sondern er war ein Mann mit Empfindungen, wie wir sie in jedem Menschen vermuten können.
 
Er war wie wir, insofern, als es Zeiten gab, in denen er Angst hatte und aufgrund dieser Angst floh. Er kannte Entmutigung bis an den Rand des Todes.
 
Er hatte die gleichen Bedürfnisse und Wünsche wie wir auch; er brauchte die Hilfe, die nur Gott geben kann. Er litt unter den gleichen Dingen, unter denen wir auch leiden, denn auch er war eben nur ein Mensch.
 
Er hatte die gleichen Schwachheiten wie wir.
 
Er hatte die gleiche Natur, die gleiche grundlegende Wesensart, die wir alle geerbt haben.
 
Aber weil er aus dieser Welt weggenommen wurde, ohne den Tod zu erleben, zögern einige von uns, ihn als Beispiel für unser eigenes geistiges Leben zu nehmen.
 
Von beiden, David und Elia, müssen wir lernen, nicht auf die Vorzüge und Fähigkeiten eines Menschen zu sehen, sondern auf die Gnade Gottes. Indem wir das Leben dieser großen Männer studieren, rühmen wir nicht unzulässigerweise sie, sondern wir rühmen die Größe Gottes.
 
Gott hat Seine eigenen Maßstäbe für Größe, und sowohl David als auch Elia genügten diesen Maßstäbe.
 
Elia war ein gerechter Mann. Er war ein Mann, der betete, ein Mann, der glaubte, und ein Mann, der von Gott Antworten empfing. Er erlebte einige hervorragende Gebetserhörungen, denn er war ein Mann, der zu glauben wagte, was Gott ihm sagte.
 
Seine Glaubens-Gebete sind bemerkenswert, und doch illustrieren sie nicht die Kraft der Propheten, sondern die Kraft Gottes im Herzen eines Menschen, der demütig genug war, Ihm zu glauben.
 
Elias Name
 
Elias Name bedeutet übersetzt »Mein Gott ist Kraft«, oder »Jehova ist meine Stärke.«
 
Es besteht ein großer Unterschied zwischen den beiden Gedanken, daß der Herr mich stärkt und daß der Herr meine Stärke ist: Paulus verdeutlicht diese Tatsache in Epheser 6, Vers 10: »Übrigens, Brüder, seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke.«
 
Der Apostel sagt nicht, daß wir Gott um Kraft bitten sollen, um das eine zu überwinden, oder um Stärke für etwas anderes, sondern wir sollen einfach vertrauen auf Gott als unsere Stärke und Macht, die wir brauchen. Der Apostel Paulus ist vielleicht das größte Beispiel für diese Wahrheit. Christus ist uns all das geworden, was immer wir auch brauchen:
 
Bradichen wir Stärke, Er ist unsere Stärke.
 
Brauchen wir Heiligkeit, Er ist uns geworden zur Heiligkeit. Brauchen wir Gerechtigkeit, Er ist unsere Gerechtigkeit.
 
Brauchen wir Leben, Er ist unser Leben.
 
Er hat, was wir brauchen, und Er ist auch das, was wir sein sollen. Denk einmal über das Folgende nach:
 
Es ist ein Unterschied, ob Gott einen Schild vor mich hält, oder ob Gott mein Schild ist. Wenn Gott einen Schild vor mich hält, wird mir dieser Schild einen guten Schutz gewähren. Wenn ich jedoch erkenne, daß Er selbst mein Schild ist, dann habe ich nicht nur Schutz, sondern ich werde mehr als ein Überwinder sein, weil Er der große Überwinder ist.
 
Eines Tages las ich in Epheser 1, Vers 13 und 14, wo gesagt ist, daß wir versiegelt sind mit dem Heiligen Geist. Zunächst las ich: »Wir sind versiegelt durch den Heiligen Geist.« Ein treuer Gottesmann korrigierte mich, indem er sagte: »Bruder, es heißt nicht durch, es heißt mit.«
 
Das macht den großen Unterschied deutlich. Versiegelt sein durch den Heiligen Geist würde bedeuten, daß der Heilige Geist derjenige ist, der versiegelt. Wenn wir aber davon sprechen, daß wir mit dem Heiligen Geist versiegelt sind, dann ist Er beides, das Instrument und das Siegel.
 
In diesem Sinn ist es wesentlich, daß wir die Bedeutung des Namens Elia verstehen als »Gott ist unsere Macht und Stärke«. Das ist mehr, als daß Gott uns Frieden gibt; Er ist unser Friede. Es bedeutet nicht nur, daß Gott uns die Kraft gibt, etwas zu tun; wenn Gott unsere Stärke ist, dann sind unsere Möglichkeiten so unbegrenzt wie Gott selber.
 
Im Alter von 40 Jahren lieferte sich Mose ein erstes Mal Gott aus. Er war bereit, der Mann Gottes zu werden, der das Volk Israel befreien und aus dem Land Ägypten herausführen sollte. Er glaubte Gott und hoffte auf Seine Stärke. Dann zog er aus in der Kraft, die er von Gott erwartete. Doch er vollbrachte recht wenig. Er tötete einen Ägypter und mußte um sein Leben fliehen.
 
Im Alter von 80 Jahren, nachdem er Gott in einer viel persönlicheren Art kennengelernt hatte, kehrte er nach Ägypten zurück. Er bat Gott nicht um Stärke, sondern kehrte zurück in der Kraft Gottes. Er ließ Gott für sich handeln und wußte, daß er nur ein Werkzeug in Gottes Hand war. Das Ergebnis: Israel wurde befreit und das ägyptische Heer vernichtet. Es ist also nicht zuerst eine Frage großen Glaubens, sondern des Glaubens an einen großen Gott.
 
Elias Hintergrund
 
In 1. Könige 17 wird uns Elia zunächst als der Thisbiter vorgestellt. Dort wird uns lediglich gesagt, daß er ein Einwohner von Gilead war. In dieser Hinsicht wissen wir also sehr wenig über Elia. Er stammte aus dem Gebirge Gilead, auf der gegenüberliegenden Seite des Jordan, aus einer Gruppe von Menschen, die so etwas wie Ausgestoßene waren.
 
Vielleicht gehörte er zum Stamm Manasse, denn dieses Gebiet war den Nachkommen Manasses zugeteilt worden. Sie waren Me

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