Er aber glaubte Gott - Abraham Vater des Glaubens, C. Donald Cole

  • Er aber glaubte Gott - Abraham Vater des Glaubens, C. Donald Cole
gebraucht
Bestell-Nr.: BN0044
Autor/in: C Donald Cole
Er aber glaubte Gott - Abraham Vater des Glaubens
Preis: 3,50 €
ISBN: 9783921292181 (früher: 3921292182)
Format: 20,5 x 13,5 cm
Seiten: 195
Gewicht: 320 g
Verlag: CV Dillenburg
Erschienen: 1980
Einband: Paperback
Sprache: Deutsch
Zustand: leichte Gebrauchsspuren
Kurzinfo:
Juden und Christen gleichermaßen stehen ehrerbietig vor einem Mann wie Abraham, dessen Glaube ihm Gott zur Gerechtigkeit rechnete. Wer war dieser Mann? Was zeichnete seinen Glauben aus? War er ein weltfremder Heiliger oder ein Mensch wie wir? In lebendiger und bildhafter Sprache vermittelt uns der Autor einen tiefen Einblick in das Leben Abrahams, der über den Problemen und Entscheidungen seines Lebens, über seinen Erfolgen und Niederlagen lernte, Gott zu vertrauen. An Abraham wird für uns eindrucksvoll deutlich: Der Glaube ist eine reale von Gott geschenkte Lebensmöglichkeit, die zur Gerechtigkeit vor Gott 
führt, durchs Leben trägt und uns auf das Ziel Jesus Christus zutreibt.
 
Leseprobe:

Kapitel 1
Gott beruft die Unbedeutenden
Bevor Abram von Gott berufen wurde, war er ein Niemand. Die Bibel erwähnt diesen Mann sehr häufig, allein im Neuen Testament vierundsiebzig mal. Niemals aber sagt sie von ihm, daß er damals, in Ur in Chaldäa, wo er aufgewachsen war, ein bedeutender Mann gewesen sei. Die Juden selbst gaben sogar zu, daß er in jenen Tagen ein Götzendiener war, der, wie sie es ausdrückten, »anderen Göttern« dient (josua 24, 2; Nehemia 9, 7-8). So, wie sein Vater Tarah und jeder andere in der Stadt, diente Abram vermutlich dem Mondgott Nannar, und er hätte ihm auch weiterhin sein ganzes Leben lang gedient, wenn ihm nicht der Gott der Herrlichkeit erschienen wäre und gesagt hätte: »Komm da heraus!«
Bekanntlich verließ Abram Ur und gab den Götzendienst auf. Von diesem Zeitpunkt an - etwa um das Jahr 2000 v.Chr. - betete er nur noch einen Gott an, und nannte ihn den HERRN, den höchsten Gott (1. Mose 14, 22). Für Abram ging es nicht nur darum, wem er den Vorzug gab. Er tauschte nicht einfach einen Götzen gegen einen anderen Gott ein, der mehr seinem Geschmack entsprach, aber im Grunde genauso war wie Nannar - einer von vielen Göttern. Nein, der Gott Abrams war der Herr, der höchste Gott, der Schöpfer Himmels und der Erde. Es gab keine Götter außer ihm; die Götter der Heiden waren nur Götzen.
Kein Mensch kann sagen, wie Gott dem Abram erschien. Die Bibel gibt darüber keine genauere Auskunft, außer in den Worten des Stephanus: »Der Gott der Herrlichkeit erschien unserm Vater Abraham, als er noch in Mesopotamien war, ehe er in Haran wohnte.« Vielleicht sah Abram den Herrn in einer Vision oder in einem Traum; oder vielleicht sah er ihn in einem brennenden Busch stehen, der nicht von den Flammen verzehrt wurde, wie es später bei Mose geschah. Wie dem auch sei, Abrams Begegnung mit Gott war so beeindruckend, daß sie sein Leben veränderte. Er verließ Ur
in Chaldäa und wurde der Vater all derer, die an Gott glauben (Römer 4; Galater 3).
Dennoch bleibt die Frage bestehen: Woher kannte Abram Gott? Natürlich kam diese Frage schon vor vielen Jahrhunderten auf. Man hat sich schon immer gefragt, woher Abram seine Kenntnis über das Wesen Gottes hatte. Nach einer alten Legende geschah es auf folgende Weise:
Als darauf die Nacht über ihm dunkel wurde, sah er einen Stern; er sprach: »Ist das wohl mein Herr?« Als jener aber verschwand, sagte er: »Ich liebe die Verschwindenden nicht.« Als er darauf den Mond hell aufgehen sah, sprach er: »Das kann wohl mein Herr sein.« Als der Mond aber auch verschwand, sprach er: »Wenn mein Herr mich nicht recht leitet, werde ich einer der Irrenden werden.« Als er später die Sonne hell aufgehen sah, sprach er: »Das wird mein Herr sein! Das ist der größte!« Als sie aber auch verschwand, sprach er: »0 mein Volk, ich habe mit all dem nichts zu tun, was ihr als Mitangebetete Gott zugesellt. Ich wende mein Angesicht rechtgläubig demjenigen zu, der die Himmel und die Erde schuf, und nicht bin ich einer der Götzendiener.«
KORAN'
War es wirklich so? Nicht nach der Aussage der Bibel. Die Bibel sagt folgendes: »Denn als den Einen berief ich ihn (Abraham), um ihn zu segnen und zu mehren« (Jesaja 51, 2). Es gibt auch ein schönes Gebet in Nehemia 9, 6-8a, in dem ein paar gottesfürchtige Juden den Herrn, ihren Gott, preisen. »Herr, du bist's allein, du hast gemacht den Himmel und aller Himmel Himmel mit ihrem ganzen Heer, die Erde und alles, was darauf ist, die Meere und alles, was darinnen ist; du machst alles lebendig, und das himmlische Heer betet dich an.« Und dann diese Worte: »Herr, du bist Gott, der du Abram erwählt hast und ihn aus Ur in Chaldäa geführt und Abraham genannt hast und hast sein Herz treu erfunden vor dir.«
'Der Koran, Arabisch-Deutsch, von Maulana Sadr-Ud-Din; Berlin: Verlag der Moslemischen Revue, 1939; 6. Sure, Das Vieh, Vers 77-80.

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