Ermunterung und Ermahnung - Jahresband, 1978

  • Ermunterung und Ermahnung - Jahresband, 1978

gebraucht
Bestell-Nr: EuE1978

Ermunterung und Ermahnung - Jahresband 1978

gebundene Jahrgänge, (lieferbar) Monatsschrift für Gläubige, mit dem Anliegen, die Lehre des Wortes Gottes über die Person des Herrn Jesus, die Stellung des Christen, das Zusammenkommen der Gläubigen, die Zukunft usw. in ihren Zusammenhängen vorzustellen und auf unsere Zeit und Bedürfnisse anzuwenden.

INHALTSVERZEICHNIS
„Du aber bleibst"... 1
Der Knecht Christi... 4
Auserwählung und Zuvorbestimmung... 7, 32
Die Darstellung der Einheit... 11
Aus Abrahams Leben... 13
Joseph von Arimathia... 17
„So urteilet nicht etwas vor der Zeit!"... 21
Kurze Gedanken zum 4. Buch Mose... 22, 46, 70, 94, 118, 142, 166, 190, 215
„Lobe Jehova meine Seele!"... 25
Der Herr verzieht nicht die Verheißung... 28
Nachahmer Gottes 38 Die kleinen Dinge des Lebens... 40
Streitsachen zwischen Brüdern... 43
„Ich bin mit euch!"... 49
Göttliche Erkenntnis... 52
Das Oberkleid des Ephods... 56
Das belagerte Samaria... 60
Die Freude des Himmels und die Erfahrung der Wüste... 63
Heimwärts (Gedicht)... 69
„Wir werden allezeit bei dem Herrn sein"    73
Gott sucht treue Diener und Zeugen... 76
Geöffnete Himmel... 79
„Versammlung" oder „Gemeinde"?... 82
Zweimal Jerusalem... 86
Demas... 91
Das Ohr des Malchus... 97
Wahrheit - nicht Wunder... 99
Das Räucherwerk... 105
Eine Beschneidung, nicht mit Händen geschehen... 111
Henoch... 114
Fremdling oder Bürger... 121
Ziklag mit Feuer verbrannt... 123
Mit dem Auge oder mit Zaum und Zügel?... 127
Offenbarungen Gottes... 133
Der 'Tag der Heimsuchung oder: Bethsaida... 135
Das Lesen des Wortes Gottes... 141
Jesus, der Anfänger und Vollender des Giaubens... 145
Die Verwaltung der Fülle der Zeiten... 147, 172, 195
„Durch die Liebe dienet einander"... 151
„Ich will mein Vertrauen auf ihn setzen"... 153
;,Weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges"... 159
Das Ablegen der Hütte... 163
Selbstverleugnung... 165
Die christliche Stellung und der Heilige Geist... 176
Die Gnade Gottes kommt zu den Nationen... 184
Unsere Überzeugungen... 190
Ein ernster Appell... 193
Der Fischzug nach der Auferstehung des Herrn... 200
Wegreinigen und abstehen... 203
„Eines dieser Kleinen"... 206
Wert und Autorität des Wortes Gottes... 209
Gottes Gegenwart... 213
„Winter" - Tage der Trübsal... 217
Einige Gedanken über die Leiden Christi... 219
Stellung und Zustand... 222
Gedanken über den Brief an die Hebräer... 228,    250
Jericho... 232
Kann das Gewissen unser Führer sein?... 235
Kurze Gedanken zum 5. Buch Mose... 238,    263, 286
Ein beherzigenswertes Wort... 240
Nicht auf Fleisch vertrauen... 241
Petrus auf dem Wasser... 244
Noch siebentausend übriggeblieben... 255
Beten für andere... 261
Jesus Christus, der gute Hirte... 265
Gehorsam... 268
Der alte und der neue Bund... 275
Der Weg durch die Wüste... 281
„Alles vermag ich in dem, der mich kräftigt!" (Gedicht) ... 286
 

„DER GUTE HIRTE"

Wir hören Ihn von sich selbst sagen: „Ich bin der gute Hirte" (Joh. 10, 11. 14). Schon im Alten Testament spricht der Herr, Jehova: „Siehe, ich bin da, und ich will nach meinen Schafen fragen und mich ihrer annehmen ... Auf guter Weide werde ich sie weiden ... Das Verlorene will ich suchen und das Versprengte zurückführen, und das Verwundete will ich verbinden, und das Kranke will ich stärken" (Hes. 34, 11 ff.). Was Er dort verheißen, das hat Er erfüllt, und mehr als das, denn Er starb für Seine Herde, wie Er gesagt hat: „Der gute Hirte läßt sein Leben für die Schafe." Wir aber, die wir an Ihn glauben, ob aus dem Volke Israel oder aus den Nationen gekommen, dürfen heute sagen: Wir sind „sein Volk und die Herde seiner Weide" (Psalm 100, 3). Wir sind Ihm von Gott, Seinem Vater, als ein kostbares Geschenk gegeben, wie wir Ihn sagen hören: „Dein waren sie, und mir hast du sie gegeben" (Joh. 17, 6). Zugleich bilden wir einen Teil von dem Lohne Seiner Schmerzen und von der „Frucht der Mühsal seiner Seele". Ob Er uns nun als ein Geschenk vom Vater oder als Lohn Seiner Schmerzen betrachtet, wir sind Ihm unendlich kostbar; ja, Er hat uns geliebt und Sich selbst für uns dahingegeben. Er sagt es auch zweimal in dem Gleichnis vom guten Hirten, daß Er Sein Leben lasse für die Schafe (Joh. 10, 11. 15).

Aber der Herr gibt noch einen zweiten Grund an, warum Er von sich sagt: „Ich bin der gute Hirte", nämlich: „Ich kenne die Meinen und bin gekannt von den Meinen, gleichwie der Vater mich kennt, und ich den Vater kenne" (V. 14 u. 15). Es besteht also eine lebendige, innige Verbindung und Einheit zwischen dem Hirten und der Herde, also zwischen Ihm und uns, und zwar in demselben Maße, wie sie zwischen dem Vater und dem Sohne bestehen. Welch einen Trost muß uns dies gewähren, da wir heute die Mächte der Finsternis wirksamer sehen denn je! Sie vermögen Seine geliebten Schafe, von denen Er sagt, daß sie auf Seine Stimme hören und Ihm folgen, nicht zu betören und irrezuführen. Vor allem aber vermögen sie Ihm die Seinen nicht aus den Händen zu reißen. Er sagt uns zum Troste: „Ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren ewiglich, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben" (V. 28).

Je gefahrvoller und bedrohlicher die Welt und Wüste für das Volk Gottes wird, um so mehr gilt es, auf die Stimme des guten Hirten zu hören, und zwar nicht nur, um keine Schande auf Seinen Namen zu bringen und keinen Schaden zu erleiden, sondern auch um Seine Tröstungen und Ermunterungen zu vernehmen. Seine Stimme, Seine Worte verscheuchen die Angst und Bangigkeit: „Seid gutes Mutes, ich bin's; fürchtet euch nicht!" (Matth. 14, 27). „Mir ist alle Gewalt gegeben im Himmel und auf Erden" und: „Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters" (Matth. 28, 18.20), ferner: „Siehe, ich komme bald!" - so ruft uns unser Hirte zu.
Auch im 22. Psalm finden wir den Herrn als den „guten Hirten", der Sein Leben läßt für Seine Schafe. Zunächst finden wir darin eine so ergreifende Beschreibung des Schauplatzes des Kreuzes, wie in keiner anderen Stelle des Alten Testamentes. Der Herr Jesus ist allein; niemand denkt an Ihn. Die durch Satan verführte Welt verwirft Ihn und fügt Ihm die schändlichsten Qualen zu. Er ist von allen, sogar von Seinen Jüngern verlassen. Die Stunden der Finsternis umhüllen Ihn und breiten sich über Seine Seele aus. Er wird zur Sünde, zum Fluch gemacht, von Gott verlassen. Alle diese Tiefen des Leidens hat Er erduldet, um uns, Seine Schafe, zu erretten. An diesem einzigartigen Weg haben wir, bis auf unsere Sünden, keinen Anteil. Wir können daran glauben, aber verstehen können wir die Tiefen dieses Werkes nicht.       
 

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