Kinder Geschenke Gottes - Bildband mit Bibelworten

  • Kinder Geschenke Gottes - Bildband mit Bibelworten

gebraucht
Bestell-Nr:     BV10188
Autor/in:    Autorenkollektiv
Kinder Geschenke Gottes - Bildband mit Bibelworten
Preis:    2,90 €
ISBN:    9783856662387 (früher: 3856662383)
Format:    18 x 13,5 cm
Seiten:    64
Gewicht:    180 g
Verlag:    Schwengeler
Erschienen:    1996
Einband:    Hardcover/gebunden
Sprache:    Deutsch
Zustand:    leichte Gebrauchsspuren

Endlich bist du eingeschlafen!
Dein blondes Lockenköpfchen ruht auf deinen runden Ärmchen. Wie friedlich du aussiehst! Was du wohl Schönes träumst? Das hier soll dein erster Brief werden.
Natürlich weiss ich, dass du mit deinen knapp zwei Jahren schon eine Menge Post erhalten hast und sogar ein Paket mit der Aufschrift: An Herrn Christopher Wollmann. (Im ersten Augenblick wusste ich gar nicht gleich, wer damit gemeint ist.) Aber niemand hat dir bisher so einen langen, persönlichen Brief geschrieben. Ich, deine Mutti, werde die erste sein. Bald hast du deinen zweiten Geburtstag, und irgendwann, in ein paar Jahren vielleicht, könntest du die Frage stellen: Sicher staunst du darüber, und ich muss es genauer erklären. Also, es war mitten im Urlaub. Der Sommer war bereits weitergezogen, und der warme ungarische Herbst verwöhnte uns überschwenglich mit herrlichem Wetter und köstlichen Früchten. Eines Abends dankten Papa und ich unserem himmlischen Vater von ganzem Herzen für diese wunderschöne Zeit.
Wir beredeten allerlei Dinge mit Gott, und ganz plötzlich verspürten wir gleichzeitig den Wunsch nach einem dritten Kind. Vorsichtig haben wir «oben» angefragt und unser Einverständnis gegeben, und ich glaube, darauf hat man schon gewartet, denn bei der nächsten besten Gelegenheit wurdest du «in die Spur» geschickt. Das war an sich schon etwas Besonderes, denn zum Beispiel um David, deinen Bruder, haben wir regelrechte Gebetskämpfe ausgestanden und lange warten müssen, und deine grosse Schwester kam eher überraschend, ja, ein Geschwisterchen von dir nahm der Heiland sogar wieder zurück, bevor es richtig geboren werden konnte. Du jedenfalls hast es dir ausserordentlich gemütlich in meinem Leib gemacht, gleich von Anfang an. ich musste das einfach allen unseren Freunden mitteilen, und dadurch wurdest du zusätzlich
in Gebete von den verschiedensten Christen eingehüllt. Ich bin gewiss,
du hast es gespürt, auch wenn du dich nicht erinnern kannst. Es war wunderbar, auf dich zu warten - bis auf die letzten Monate, denn da war ich schon zu ungeduldig und du ziemlich lebhaft. Deine Geschwister waren richtig besorgt wegen deiner sportlichen Übungen. Es zählte zu deinen Vorlieben, mächtige Beulen aus meinem Bauch herauszuformen. Die ganze Wartezeit haben wir uns prächtig mit dir unterhalten, und wir sprachen oft über dich mit dem Herrn Jesus. Jesus - inzwischen kannst du das Wort schon allein sagen und ein kleines Gebet.
Vor einiger Zeit hast du sogar deinem ungläubigen Grossvater bei einer Kirchenbesichtigung ein Bild gezeigt (Jesus und die Kinder). Dein kleiner Finger zeigte auf die Person in der Mitte, und du erklärtest: «Heiland». Und weil Opa nicht gleich befriedigend reagierte, noch einmal energischer: < Aber jetzt etwas anderes. Ahnst du, wie ich zu deinem ersten Foto gekommen bin? Mein Ultraschalltermin fiel einmal genau auf unseren Hochzeitstag. Mir graute vor der unfreundlich scheinenden Ärztin, und darum betete ich unterwegs im Auto, dass sie wenigstens einmal etwas netter wäre. Es war gerade Valentinstag (14. Februar), und ausgerechnet vor einem Blumenladen erinnerte der Herr mich, dass man durchaus auch einer Fremden eine kleine Freude machen darf. So kaufte ich eine hübsche Nelke zu einem unverschämten Preis. Kannst du dir vorstellen, wie sich der verbissene Gesichtsausdruck der Ärztin aufhellte, als sie die Blume in Händen hielt? Sie war fassungslos und murmelte etwas Unverständliches. Als die - übrigens sehr interessante - Untersuchung beendet war, sagte die Frau Doktor: «Da will ich Ihnen auch eine Freude machen ... hier, das erste Bild von Ihrem Baby!»
Ich hätte nie gedacht, dass diese Frau so freundlich sein könnte.
«Erzählen Sie es bloss nicht weiter ...!» rief sie mir nach. «Sonst wollen alle Muttis eins.»
Das Zu Hause hat Papi alles mit mir geübt, weisst du, so wie bei einem Sportler der Trainer. Zwar muss der Sportler oder die Sportlerin allein kämpfen, aber anfeuern, die Zeit ablesen und auch mal den Schweiss von der Stirn tupfen, das kann der vertraute Trainer am besten. Mitte August war es dann soweit: Du wolltest nicht länger in meinem Bauch wohnen bleiben.
Angefangen hat es nachts, und ich bin heimlich rausgeschlichen, damit dein Vater nichts merkt, aber er hat immer gut auf mich aufgepasst und kam schnell herbei, mit einem dicken Nachschlagewerk. Das wollte ich aber nicht mehr sehen, sondern wir haben lieber das Losungswort und die Bibel hervorgenommen. Matthäus 8,15: «Da ergriff er ihre Hand, und das Fieber verliess sie, und...

 

 

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