Leben in Weisheit - Das Buch der Sprüche - Vers für Vers praxisnah erklärt, Winterhoff, Hans-Joachim; Brockhaus, Egbert

  • Leben in Weisheit - Das Buch der Sprüche - Vers für Vers praxisnah erklärt, Winterhoff, Hans-Joachim; Brockhaus, Egbert
gebraucht
Bestell-Nr.: BV30081
Autor/in: Winterhoff, Hans-Joachim; Brockhaus, Egbert
Titel: Leben in Weisheit - Das Buch der Sprüche - Vers für Vers praxisnah erklärt
Preis: 12,90 €
ISBN: 9783892872337 (ISBN-10: 3892872333)
Zustand: wie neu
Verlag: Christliche Schriftenverbreitung e.V., Abt. Verlag
Format: 210x152 mm
Seiten: 574
Gewicht: 885 g
Erschienen: 2020
Einband: Hardcover
Sprache: Deutsch
Verlagstext: Das Buch der Sprüche ist einzig in seiner Art! Es deckt treffend die Regungen des menschlichen Herzens auf und zeigt, wie ein Leben nach Gottes Gedanken aussehen sollte - ein Leben in der Furcht des Herrn. Dieses Bibelbuch vermittelt klare Lebensregeln, über die es sich lohnt, intensiv nachzudenken und sie auf Herz und Gewissen anzuwenden. Nach einer hilfreichen Einführung in das Buch der Sprüche beleuchtet die vorliegende Auslegung jeden einzelnen Vers und verbindet ihn mit der Lebenspraxis des Gläubigen. Besonders gekennzeichnete Impulse bieten Denkanstöße, auch prophetische Gesichtspunkte fehlen in dieser Ausarbeitung nicht. Ein ausführliches Stichwortverzeichnis hilft beim Auffinden zusammenpassender Verse. Zusätzlich findet der Leser zu über 20 Themengebieten (z. B. »Fleiß - Faulheit«) eine strukturierte Auflistung zugehöriger Verse - ideal für ein vertiefendes Studium.
Stichwörter: Altes Testament, Weisheit, Faulheit, Ehebruch, Fleiß

Sprüche Salomos Teil II (Kapitel 10-22,16)
Kapitel 20
20,24 Die Schritte des Mannes hängen ab von dem HERRN; und der Mensch, wie sollte er seinen Weg verstehen?'
Wir sollten uns stets der Abhängigkeit vom Herrn bewusst sein. Dabei ist es bezeichnend, dass das hebräische Wort für »Mann" auch mit „Starker" übersetzt werden kann. Also selbst dann, wenn wir uns stark fühlen, können wir keinen Schrift ohne Ihn tun. „Von dem HERRN werden die Schritte des Mannes befestigt" (Ps 37,23). Deshalb ist es erforderlich, immer neu um seine Leitung zu bitten.
Um gehen zu können, muss man erst vor Gott knien.
Manches, was uns auf unserem Weg begegnet, „verstehen" wir nicht Wir müssen bekennen: „Im Meer ist dein Weg, und deine Pfade sind in großen Wassern, und deine Fußstapfen sind nicht bekannt" (Ps 77,20; vgl. Spr 30,19). Aber wir dürfen Ihm vertrauen, weil wir wissen, dass Er ein Gott ist, „dessen Werke allesamt Wahrheit und dessen Wege Recht sind" (Dan 4,34).

20,25Ein Fallstrick des Menschen ist es, vorschnell zu sprechen: ‚Geheiligt!', und nach den Gelübden zu überlegen!'
Bereits in Sprüche 12,18 wurden wir vor unbesonnenen Worten gewarnt. Hier ist es noch ernster, weil ein „Gelübde" abgelegt wird. Ein solches Versprechen ist verbindlich. Wenn ein Israelit es brach, musste er ein Schuldopfer bringen (4. Mo 30,3; 3. Mo 5,4-6). Ein Gelübde bedarf also einer wohldurchdachten Beurteilung aller Eventualitäten, damit man es unter allen Umständen einhalten kann.
Zu sagen „Geheiligt" bedeutet, etwas für Gott abzusondern. Wer danach „überlegt" und ein solches Gelübde zurücknimmt, ergreift erneut Besitz von dem, was er Gott geben wollte. Es ist ihm offenbar doch wichtiger als der Dienst für Gott.
Jephta ist ein bekanntes Beispiel für jemand, der vorschnell „Geheiligt" sprach. Anstatt demütig seine Verfehlung einzugestehen, meinte er, an das Gelübde gebunden zu sein und verlor dadurch seine einzige Tochter (Ri 11,30-40). Und wie es mit den Juden ausgegangen ist, die sich verfluchten und sagten, „dass sie weder essen noch trinken würden, bis sie Paulus getötet hätten", wird uns nicht berichtet. Wenn sie bei ihrem Gelübde geblieben sind, dann sind sie alle verhungert (Apg 23,12).
20,26Ein weiser König zerstreut die Gottlosen und führt das Dreschrad über sie hin!'
In diesem Kapitel werden uns vier Merkmale des Königs geschildert: Sein Schrecken, seine Gerechtigkeit, seine Weisheit und seine Güte (V. 2.8.26.28). In seiner Gerechtigkeit und Weisheit „zerstreut" oder „sichtet" er alle(s) Böse(n). Er beurteilt alles vollkommen. Der Dreschschlitten soll die Spreu vom Korn trennen. Für diese Arbeit braucht man eine umsichtige Hand (Jes 28,26-29). Der „weise König" besitzt sie.
Prophetisch weist dieser Vers auf den wahren König hin, der bei der Aufrichtung des Tausendjährigen Reichs alle Gottlosen richten und die Gerechten in sein Reich aufnehmen wird.
20,27 Der Geist des Menschen ist eine Leuchte des HERRN, durchforschend alle Kammern des Leibes!'
Gott hat dem Menschen einen Geist gegeben. Mit diesem Geist sind wir in der Lage, Dinge zu erforschen und zu beurteilen (1. Kor 2,10.11). Nach dem Sündenfall erwachte in diesem Geist das Gewissen. Gott benutzt es nun als eine „Leuchte", damit wir unser Inneres (,‚Kammern des Leibes") durchforschen. Dadurch werden unsere Beweggründe und Wünsche offenbar, aber auch begangene Sünden. Wir sind jederzeit dafür verantwortlich, diese „Leuchte des HERRN" auch zu benutzen.
• Es gibt noch ein anderes Licht, das ‚jeden Menschen erleuchtet". Es ist das „wahrhaftige Licht, das in Jesus offenbar wurde (Joh 1,4.9):
20,28Güte und Wahrheit behüten den König, und durch Güte stützt er seinen Thron!'
Dieser Vers rundet das Bild über den König nach Gottes Gedanken ab (V. 26). Seine Regierung soll ausgewogen sein, wie schon David, schreibt: „Bestelle Güte und Wahrheit, dass sie ihn behüten!" (Ps 61,8).

Kapitel 17
Sprüche Salomos Teil II (Kapitel 10-22,16)
17,6 „Kindeskinder sind die Krone der Alten, und der Schmuck der Kinder sind ihre Väter?
So sollte es in einer gläubigen (Groß-)Familie sein: Die Großeltern können „stolz" auf ihre Enkelkinder sein und die Kinder „stolz" auf ihre Eltern (und möglichst auch umgekehrt). Dann hat sich offensichtlich jeder durch die Furcht des Herrn leiten lassen (Ps 103,17; 128,3.4). Die Eltern haben ihre Kinder „in der Zucht und Ermahnung 1 des Herrn" erzogen (Eph 6,4), und andererseits haben die Kinder die Unterweisung ihrer Eltern angenommen. Eine solche Familie findet (Be-)Achtung.
Über seine geistlichen Kinder sagt Paulus: „Ihr seid unsere Herrlichkeit und Freude" (1. Thes 2,20). Beide, Paulus und die Thessaloni-cher, sind für uns ein großes Vorbild. Denn Paulus hat sie gut belehrt und sie haben gut gelernt
17,7 „Vortreffliche Rede schickt sich nicht für einen gemeinen Menschen; wie viel weniger Lügenrede für einen Edlen!"
Unsere Worte müssen zu unserer Stellung passen. Als gläubige Christen tragen wir hierin eine große Verantwortung. „Kein faules Wort gehe aus eurem Mund hervor" (Eph 4,29), geschweige denn „Lügenrede"! Wir würden Schmach auf den Namen des Herrn Jesus bringen, wenn man uns der Unwahrheit bezichtigen müsste. Wenn man sich nicht mehr auf unsere Worte verlassen kann, trägt dies zu Misstrauen und Unfrieden bei.
Auf der anderen Seite sollten wir skeptisch sein, wenn ein „gemeiner Mensch" - also ein Mensch in seiner alten Natur - überaus fromm redet. Denn das Normale ist: „Ein gemeiner Mensch redet Gemeinheit und sein Herz sinnt auf Frevel" (Jes 32,6).
17,8 „Das Geschenk ist ein Edelstein in den Augen des Empfängers; wohin er sich wendet, gelingt es ihm?'
Es geht hier um ein Bestechungsgeschenk (FuBEÜ), wovor Gott eindringlich warnt (Spr 17,23). Doch wird hier eigenartigerweise keine der beiden beteiligten Personen verurteilt Salomo beschreibt lediglich die Wirkung der Bestechung. Und was für eine Wirkung! Der Empfänger reibt sich die Hände. Er hat nun das Geschenk und den Schenkenden in der Hand. Denn ob und wann er die jdem Gq schenk verbundene Zusage erfüllt, bleibt ihm überlassen. So kann er immer mehr fordern. Es ist tatsächlich wie ein „Edelstein"!
Lass dich nie verleiten, jemand auf irgendeine Weise zu bestechen! Abgesehen davon, dass es böse ist, hast du auch keine Garantie, dass der andere sein Versprechen einhält.
17,9 „Wer Liebe sucht, deckt die Übertretung zu; wer aber eine Sache immer wieder anregt, entzweit Vertraute?'
Wer Liebe sucht, muss nicht bestochen werden (V. 8), um eine Übertretung zuzudecken. „Die Liebe bedeckt eine Menge von Sünden" (1. Pet 4,8; vgl. Spr 10,12). Wenn jemand seine Sünde verurteilt und bekennt, sollte sie vergeben und bedeckt werden. Auch Gott „deckt" sie dann zu. Die Liebe verbreitet das Böse nicht So kann ein Streit dauerhaft beigelegt werden.
Wenn wir dagegen immer wieder auf eine alte Sache zurückkommen, die längst bereinigt wurde, sorgen wir für Streit und „entzweien Vertraute' „Du sollst ... den Kindern deines Volkes nichts nachtragen, sondern sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst" (3. Mo 19,18). Gott ist unser großes Vorbild: „Ihrer Sünden und ihrer Gesetzlosigkeiten werde ich nie mehr gedenken" (Heb 10,17).
Der Ruf unseres Bruders, seine Nützlichkeit im Dienst und sein Glück liegen sozusagen in unserer Hand. Ein Wort kann dies alles verderben!
17,10 „Ein Verweis dringt bei einem Verständigen tiefer ein als hundert Schläge bei einem Toren:'
Es braucht Weisheit, die passende Methode für eine Zurechtweisung zu finden. Beim Toren hilft ein Verweis wenig, er braucht „Schläge" (Spr 15,5; 19,29), d. h., er muss durch schmerzliche Ereignisse zur
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