Sag nicht Nein, wenn Gott dich ruft - Einführung ins Thema Weltmission, Kenneth Flemming

  • Sag nicht Nein, wenn Gott dich ruft - Einführung ins Thema Weltmission, Kenneth Flemming

gebraucht
Bestell-Nr.: BV10077
Autor/in:    Kenneth Flemming
Titel:    Sag nicht Nein, wenn Gott dich ruft - Einführung ins Thema Weltmission
Preis:    3,20 €
ISBN:    9783893972784 (früher: 3893972781)
Format:    20,5 x 13,5 cm
Seiten:    156
Gewicht:    225 g
Verlag:    CLV
Erschienen:    2000
Einband:    Taschenbuch
Sprache:    Deutsch
Zustand:    leichte Gebrauchsspuren

- biblische Motive für Mission 
- individueller Ruf 
- Eigenschaften des wirksamen Missionars 
- Ziel Gottes 
- Methoden 
- Rolle der örtlichen Gemeinde 
- Unterstützung 
- fremde Kulturen 
- Mission in der Geschichte 
- heutiges Umfeld der Mission 
- Kampf in der Mission 
- ragiere auf die Liebe des Sohnes Gottes

Die globale Sicht der Bibel
Mission ist das Eigentliche von Gottes Wirken heute. Gott wirkt unter den Nationen der Welt und beruft aus ihnen »ein Volk für seinen Namen« (Apg. 15,14). Gott wirkt ebenso unter Seinem ursprünglichen Volk, den luden, indem Er einen Überrest von ihnen für Seine zukünftigen Pläne aufbewahrt (Röm. 11,1-5). Und Gott wirkt in Seiner Gemeinde, deren Haupt Christus ist (Eph. 2 u. 3). Wir können sehen, dass sich Gottes Interesse nicht nur auf unser Zeitalter beschränkt. Er war immer um all Seine Geschöpfe bemüht, und diese Perspektive zieht sich ganz klar wie ein roter Faden durch die ganze Bibel - vom Anfang bis zum Ende. Angefangen vom 1. Buch Mose bis zur Offenbarung ist die Bibel ein Werk über Mission. Mission ist das herausragende Merkmal von Gottes Reden und Handeln in der Bibel.

Mission im Alten Testament
Es wird allgemein angenommen, dass das Alte Testament hauptsächlich vom Umgang Gottes mit Seinem auserwählten Volk, den Juden, berichtet. Aus dieser Annahme könnten wir schließen, dass Gott bis zum Missionsbefehl (Mk. 16,15) an keinem anderen Volk der Welt Interesse hatte. Beides, die Annahme und der daraus folgende Schluss, ist falsch. Gott hat sich immer schon als universeller Gott dargestellt, als Gott, der immer, für alle Menschen überall auf der Welt existiert. Vom allerersten Vers an bezeugt das Alte Testament das weltweite Interesse Gottes. Erlaube deinem Gedächtnis, kurz die Berichte des Alten Testaments durchzugehen, indem wir uns die folgenden Tatsachen vor Augen führen.
Bei der Schöpfung war der Befehl des Schöpfers: »Seid fruchtbar und vermehrt euch und füllt die Erde« (L Mo. 1,28). Nach der Sintflut gab Er Noah und seiner Familie denselben Befehl: »Seid fruchtbar und vermehrt euch und füllt die Erde« (1. Mo. 9,1). Später, als die Menschen Gottes Befehle missachteten und versuchten sich in Babel anzusiedeln, wurden sie durch die Verwirrung der Sprachen über die ganze Welt verstreut (L Mo. 11,9).

Als Gott sein Handeln mit der Menschheit auf einen einzelnen Menschen konzentrierte, auf Abraham, sagte er zu ihm: »...in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde!- Als das Volk Israel aus Ägypten auszog, erinnerte Gott den Pharao durch Mose daran, dass man den Namen des Herrn auf der ganzen Erde verkünden würde (2. Mo. 9,16). Immer und immer wieder werden wir in den Psalmen darauf hingewiesen, dass die ganze Erde von Seiner Macht und Herrlichkeit erfüllt sein wird (Ps. 72,17-19). In Psalm 19 sagt David, dass die Himmel Gottes Herrlichkeit auf der ganzen Erde verkünden (Ps. 19,14). Auch die hebräischen Propheten bezogen ihre Prophetien auf die ganze Welt. »Die Völker der Erde werden Rechtschaffenheit lernen« (Jes. 26,19; 14,22). Diese Beweisführung könnte noch fortgesetzt werden, aber wir können bereits anhand dieser Beispiele sehen, dass Gott schon im Alten Testament die ganze Erde ein Anliegen war. Sowohl Einzelpersonen, als auch ganze Völker, die nichts mit dem Bund, den Gott mit Israel geschlossen hatte, zu tun hatten, erhielten die Botschaft von der Güte und Gnade Gottes. Erinnern wir uns an Melchisedek, den kanaanitischen König, der Priester Gottes, des Allerhöchsten, war und Abraham traf. Oder Hiob, der womöglich der allererste Schreiber im Alten Testament war. Sogar Jetro, der Schwiegervater von Mose, kannte Gott (2. Mo. 18, i). Ebenso hatte Rahab aus Jericho die gute Nachricht von den hebräischen Spionen gehört (los. 2,8-15) und Ruth, die Moabiterin, erfuhr durch Naomi von Gott (Ruth 1,16.17). Naaman, der Syrier, wurde von einer hebräischen Sklavin zu dem Propheten geführt (2. Kö. 5,3). Außer zu diesen Einzelpersonen stellte Gott Beziehungen zu den großen heidnischen Königreichen her, die das kleine Israel umgaben. Sowohl Mose, als auch Josef hatten in Ägypten unauslöschliche Spuren ihres Zeugnisses hinterlassen (1. Mo. 41,25 ff; 2. Mo. 5, lff). Jona war als Missionar nach Assyrien geschickt worden, und seine Botschaft hatte eine durchschlagende Auswirkung auf das ganze Land, denn die Menschen kleideten sich in Sack und Asche, um ihre Reue zu zeigen (Jon. 3,1-10). Gott hatte in Daniel und seinen drei hebräischen Freunden Sadrach, Mesach und Abednego einige besondere Zeugen für das große Königreich Babylon ausersehen (Dan. 3,1-30; 4,1-37). Das nächste große Königreich war Persien. Hier gebrauchte Gott Daniel als er schon alt war (Dan. 6,1-28) und später Königin Esther um den Namen des lebendigen Gottes zu verkündigen (Est. 7,1-10). An diesem Punkt schließt der historische Bericht des Alten Testaments. Aber es ist wohl für jeden, der die Bibel studiert, offen

sichtlich, dass Gott sich große Mühe gab, sein Zeugnis in allen großen Nationen der Welt zu hinterlassen. Aus den Berichten von dem Gericht über diese heidnischen Nationen können wir ersehen, dass Gott die Menschen dafür verantwortlich hielt, Gott zu kennen und Ihm zu gehorchen.
Mission irn Neuen Testament
Wenn wir nun das Neue Testament betrachten, dann gewinnen wir einen umfassenden Überblick zu dem Thema. Niemand kann das missionarische Bild übersehen, das von den Evangelien, der Apostelgeschichte, den Briefen und der Offenbarung klar hervorgehoben wird. In den Evangelien wird die Darstellung lebendig und offenbar. Bei der Geburt Christi verkündeten die Engel den Hirten: »Denn siehe, ich verkündige euch große Freude, die für das ganze Volk sein wird« (Lk. 2,10; im engl. »für alle Völker«). Als Christus als kleines Kind im Tempel dargebracht wurde, sagte der alte Prophet: »... denn meine Augen haben dein Heil gesehen, das du bereitet hast im Angesicht aller Nationen« (Lk. 2,30-31). Als er dann von Johannes dem Täufer dem Volk Israel vorgestellt wurde, hörte man die eindrucksvollen Worte: »Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt« (Job. 1,29). In seiner allerersten Predigt wurde schon das hauptsächliche Anliegen Gottes offenbar: »Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab« (Joh. 3,16). Bereits im ersten Gleichnis wird derselbe Aspekt hervorgehoben. Im Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen, stellt der Acker die Welt dar (Mt. 13,38). Später verkündete der Herr Jesus: »Und ich, wenn ich von der Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen« (Joh. 12,32). Am ersten Tag nach seiner Auferstehung befahl er seinen Jüngern: »Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung« (Mk. 16,15). Ein paar Tage später, in Galiläa, wurde ihnen befohlen, dass sie »alle Nationen zu Jüngern machen« sollten (Mt. 28,19). Kurz vor Seiner Himmelfahrt sprach er diese Abschiedsworte zu seinen Jüngern: »... und ihr werdet meine Zeugen sein, ... bis an das Ende der Erde« (Apg. 1,8). Wir können also sehen, dass das Leben unseres Herrn Jesus Christus auf der Erde, von Anbeginn, also von der Verkündigung bei Seiner Geburt durch die Engel, bis zu Seinem letzten Befehl vor Seiner Himmelfahrt, ein globales Ziel und eine weltweite Perspektive hatte.

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