Gnade, Josef Kausemann

  • Gnade, Josef Kausemann

gebraucht
Bestell-Nr:     BN1299
Autor/in:    Josef Kausemann
Titel:    Gnade
Preis: 3,20 €
ISBN:    9783894360450 (früher: 3894360453)
Format:    20,5x13,5cm
Seiten:    237
Gewicht:    360 g
Verlag:    Christliche Verlagsgesellschaft
Erschienen:    1993
Einband:    Paperback
Sprache:    Deutsch
Zustand:    leichte Gebrauchsspuren
Kurzinfo: 

Dieses Buch wurde mit dem Ziel geschrieben die alles überragende Gnade Gottes zu beleuchten. Eigentlich gehört "Gnade" zu den schönsten Worten in der Bibel. Ohne Gnade könnte kein Wesen in dieser gefallenen Welt existieren und weil sie allumfassend von Ewigkeit zu Ewigkeit einen großen Bogen spannt, finden wir sie auch auf fast jeder Seite der Bibel. 
Der bekannte Autor geht dem Prinzip der Gnade in der Bibel nach und zeigt was Gnade Gottes ist, wie sie sich im Handeln Gottes mit dem. Menschen zeigt und was sie im Menschen bewirkt.

Eine Vorbemerkung

Dieses Buch soll dem einzigen Zweck dienen, die alles überragende Gottesgnade zu beleuchten. Gnade ist eigentlich das schönste Wort in der Bibel. Ohne Gnade würde kein Wesen in dieser verderbten Welt existieren können. Darum strahlt sie auf vom ersten bis zum letzten Blatt der Bibel. Die Gnade vermittelt uns einen Einblick in das Herz des Gottes aller Gnade und schließt jegliche Mitwirkung des Empfängers der Gnade aus. Sie kann nur an Schuldiggewordenen, an Hilfs- und Hoffnungslosen, wirksam werden

Weil die Gnade allumfassend von Ewigkeit zu Ewigkeit einen großen Bogen spannt, begegnen wir ihr fast auf jeder Seite der Bibel. Es war deshalb auch nicht möglich, die vielen Stellen zu zitieren und in erschöpfender Weise zu behandeln. Wir haben uns deshalb darauf beschränkt, nur die wichtigsten Aussagen, die eine grundlegende Bedeutung im Alten und Neuen Testament haben, kurz aufzuzeigen.

Um die Tiefen der Gottesgunst recht verstehen zu können, ist es notwendig, die zum Teil benannten Bibelstellen nachzulesen. Denn nur im Worte Gottes hat sich der Allgütige geoffenbart und mitgeteilt. Wer die Gnade recht erfaßt und verstanden hat, kommt zum seligen Ruhen in den oft seltsamen, aber heiligen und gerechten Führungen und Wegen Gottes.

So wünschen wir allen Lesern viel Segen und ein vertieftes Erlebnis mit dem wunderbaren Gott, mit unserem Vater in Jesus Christus, verbunden mit dem aussagestarken Bibelwort: "Die Gnade des Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen" (2. Korinther 13, 13)!

Josef Kausemann

 

Teil I

Volles Genüge in der grenzenlosen Gottesgnade

Die Gnade ist ein Wesenszug Gottes. Die Erkenntnis des Menschen: ich brauche Gnade, ich benötige die besondere Zuneigung Gottes, ist schon Gnade Gottes. Gott muß nämlich immer den ersten Schritt tun. Der in Sünden und Übertretungen lebende Mensch ist tot für alle geistlichen Regungen. Die Gnade beginnt ihr Wirken, wenn jemand unter die Verkündigung des Evangeliums kommt, unter die herrliche Botschaft von der Gottesgunst. Der Glaube, das kostbare Gottesgeschenk, kommt aus der Predigt. Mit dem Hören des Gnadenangebotes beginnt das Wirken Gottes durch den Heiligen Geist. Dieser führt zu der wichtigen Erkenntnis: ich muß umdenken lernen, ich bin ein Sünder, der Gnade braucht, denn ich bin verloren! So ist es die wirkende Gnade Gottes, die durch die Erleuchtung des Heiligen Geistes überhaupt erst eine Umkehr des Sünders möglich macht. Darum ist es auch absurd, an den Willen eines in Sünden toten Menschen zu appellieren. Gott beginnt Sein Werk, und was Er beginnt, wird Er auch zu Seinem ewigen Ruhm vollenden. Was zu geschehen hat, ist die Verkündigung der wunderbaren Gnadenbotschaft.

Sobald ein Mensch diese rettende Gnade erfährt, der Vergebung und des Heils gewiß wird, macht er eine wichtige Entdeckung. Er erkennt die grenzenlose Gunst Gottes. Er sieht: mein ganzes Leben ist in die Gnade eingebettet. Sie reicht bis in die ferne Ewigkeit. Darüber schreibt Paulus: "... der uns errettet und berufen hat mit heiligem Ruf, nicht nach unseren Werken, sondern nach seinem eigenen Vorsatz und der Gnade, die uns in Chri

stus Jesus vor ewigen Zeiten gegeben, jetzt aber geoffenbart worden ist durch die Erscheinung unseres Heilandes Jesus Christus, der den Tod zunichte gemacht, aber Leben und Unvergänglichkeit ans Licht gebracht hat (2. Timotheus 1, 9-10).

Die Gnade begann ihr Werk in den fernen Äonen (Zeitaltern); damals fing die Wirkung der vorlaufenden Gnade an, die mich für das Heil zubereitete und mich hinüberleitete in die tragende, bewahrende, zurechtbringende und vollendende Gnade.

Gnade, Barmherzigkeit, Liebe, Güte und Huld reichen sich in dem Leben eines Gotteskindes die Hand und werden im Heils- und Gnadenhandeln Gottes sichtbar wirksam. Diese Wesenszüge des Allgütigen finden wir vom ersten bis zum letzten Blatt der Bibel. Darum ist es lehrreich und gesegnet, diesen Liebesspuren zu folgen. Wir finden sie in der ganzen Menschheitsgeschichte und dürfen ihnen begegnen vom Garten Eden bis zur Vollendung aller Dinge.

Gnade auf Kosten der Heiligkeit und Gerechtigkeit Gottes kann es jedoch unmöglich geben. Um der Gnade zum Erfolg verhelfen zu können, plante der Ewige ebenfalls die Erlösung vor Grundlegung der Welt mit ein. Das flekkenlose Lamm war schon längst vor dem Fall des Menschen zum Erlöser bestimmt. In den Gedanken und im Willen Gottes war die Erlösung auf Golgatha seit jeher eine beschlossene Tatsache. Nur der Gekreuzigte und Auferstandene bildete die Grundlage des Heilshandelns des Gottes aller Gnade. Paulus erklärt dies mit den Worten: "Ihn hat Gott dargestellt zu einem Gnadenstuhl durch den Glauben an sein Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit wegen des Hingehenlassens der vorher geschehenen Sünden unter der Nachsicht Gottes; zum Erweis seiner Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit, daß er gerecht sei und den rechtfertige, der des Glaubens an Jesus ist" (Römer 3, 2526). Somit sind alle Sünden vor und nach Golgatha, vor und nach dem Tod und der Auferstehung des Herrn Jesus eingeschlossen, und durch die Vergebung beweist Gott, daß Er absolut gerecht ist. Die Buße und Annahme des

Menschen erfolgt in den einzelnen Haushaltungen der Bibel auf Grund verschiedener Ereignisse, auf die wir später noch im einzelnen eingehen werden.

Um nur etwas vorzugreifen, möchten wir hier noch kurz auf das Hochziel Gottes hinweisen. Paulus beschreibt den Grundsatz Gottes mit den bedeutsamen Worten: "Denn wie ihr einst Gott nicht gehorcht habt, jetzt aber unter die Begnadigung gekommen seid durch ihren (d. h. der Juden) Ungehorsam, so sind jetzt auch sie (die Juden) eurer Begnadigung gegenüber ungehorsam gewesen, damit auch sie nun unter die Begnadigung kommen. Denn Gott hat alle zusammen in den Ungehorsam eingeschlossen, damit er alle begnadige. 0 Tiefe des Reichtums, sowohl der Weisheit als auch der Erkenntnis Gottes! Wie unausforschlich sind seine Gerichte und unausspürbar seine Wege! Denn wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer ist sein Mitberater gewesen? Denn von ihm und durch ihn und für ihn sind alle Dinge! Ihm sei die Herrlichkeit in Ewigkeit! Amen" (Römer 11, 30-36).

Wir sehen: nur im Blick auf den Erlöser konnte der Gerechte die Gnade erstrahlen und zum Tragen kommen lassen.

Ehe wir auf die allumfassende Gnade in unseren Tagen eingehen, wollen wir zuerst aus der Urgeschichte der Menschheit einige Beispiele aufzeigen, die beweisen sollen, daß die Gottesgunst vom Paradies an wirksam gewesen ist. Wenn auch das Wort "Gnade" zunächst nach dem Sündenfall noch fehlt - wir finden es erst bei Noah -, so zeugen doch die Handlungen Gottes von der großen Gottesgunst gegen unsere Vorfahren. Wer nun die Tiefen der Gedanken Gottes recht verstehen und einordnen will, muß einen wichtigen Hinweis beachten.

Beim Lesen der Bibel müssen wir genau den

"geoffenbarten Willen Gottes" und Seine "geheime Absicht" auseinanderhalten und unterscheiden. Man könnte

nun meinen, "Wille" und "Absicht" sagten dasselbe aus.

Doch beim Überdenken und Nachsinnen erkennt man, daß

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