Gottes Brünnlein hat Wassers die Fülle, Helmut Spörl

  • Gottes Brünnlein hat Wassers die Fülle, Helmut Spörl
gebraucht
Bestell-Nr.: BN7532
Autor/in: Helmut Spörl
Titel: Gottes Brünnlein hat Wassers die Fülle und weitere 33 Kurzgeschichten
Preis: 3,60 €
Format: 18 x 11 cm
Seiten: 124
Gewicht: 130 g
Verlag: Selbstverlag
Einband: Taschenbuch
Sprache: Deutsch
Zustand: leichte Gebrauchsspuren
Helmut Spörl, geboren 1914, erlebte als Lehrer und Sonderschuirektor auf vielfältige Weise, 
wie wertvoll und frohmachend es ist, Gott im Alltag zu bezeugen. Dies galt für seine aktive Berufszeit genauso wie heute im tätigen Ruhestand, den er in Ennepetal verbringt.
 

Der Teufel geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht welchen er verschlinge (1. Petrus 5,8)
In meinem Terminkalender steht unter dem 10. Oktober: Dinslaken, 9.30 Uhr. Daß ich dort die frohmachende Botschaft von Jesus Christus verkündigen darf, freut mich insofern besonders, da der Älteste dieser Versammlung als gläubiger Lehrer noch im Schuldienst tätig ist und da auch seinen Heiland bekennt. Wo gibt es das heute noch! Ich kenne die Gemeinde noch nicht. Wohin mich aber Jesus, mein Herr, ruft, dahin gehe ich. Vorher bete ich immer um das rechte Wort, daß ich das sage, was Er will. Diesmal bekomme ich die Freudigkeit über den barmherzigen Samariter zu sprechen, der uns in Lukas 10, Verse 25-37 in eindrucksvoller Weise dargestellt wird.
Ein treues, gläubiges Ehepaar fährt mich in seinem Auto in den sonnigen Sonntagmorgen hinein, von meinem Wohnort Ennepetal aus in nördlicher Richtung. Der Herbst zeigt sich in seinen schönsten Farben. Wieder bin ich auf Streifzügen für Jesus und stimme das mir so lieb gewordene Paul-Gerhardt-Lied „Befiehl du deine Wege ..." während der Fahrt an. Besonders der fünfte Vers hat es mir angetan, wo es heißt: „Und ob gleich alle Teufel hier wollten widerstehn, so wird doch ohne Zweifel Gott nicht zurücke gehn; was Er sich vorgenom men und was Er haben will, das muß doch endlich kommen zu seinem Zweck und Ziel."
Lothar und seine Ellen singen mit. Wir haben eine sehr gute Fahrt bis Dinslaken und erreichen auch durch Gottes Gnade rechtzeitig den Gemeindesaal. Fröhliche, singende Gotteskinder sind aber dem Satan von jeher zuwider. Und so schlägt er auch jetzt zurück. Er will nicht, daß ich vom barmherzigen Samariter spreche. Etwa eine Viertelstunde vor Beginn des Gottesdienstes setzt bei mir ganz plötzlich ein schlimmes Nasenbluten ein, so, wie ich es noch nie erlebt habe. Meine Hände sind voll Blut, mein Gesicht ist verschmiert. Mit Taschentüchern sause ich an Lothar und Ellen vorbei und rufe ihnen zu: „Betet!", betet!" Sie sehen mein blutverschmiertes Gesicht - und ich bin schon in der Toilette, wasche mich ab, aber das Bluten hört nicht auf, es fließt, es fließt. In meiner Not gehe ich auf meine Knie und schreie: „Herr Jesus, hilf mir! Du siehst die Geschwister drüben im Saal. Sie erwarten deine Botschaft, das Brot des Lebens soll ich austeilen. Wenn es dein Wille ist, daß ich hier in dieser Gemeinde dienen soll, so mußt du jetzt eingreifen. Herr Jesus, die Zeit ist da, daß ich in den Saal gehe. Ich danke dir, daß du mich nicht im Stich läßt. Amen." Ich stehe auf. Das Nasenbluten ist weg. In der Kraft und unter dem Schutz meines Heilandes gehe ich durch den Saal. Keiner weiß, was mit mir passiert ist. Ich begrüße die Gemeinde mit Jesaja 41, Vers 10. Ein Vers der Bibel mit fünf Verheißungen, den ich in meinem Fall für mich ganz in Anspruch nehme. Erstens: „Fürchte dich nicht! Ich bin mit dir!" Zweitens: „Weiche nicht! Ich bin dein Gott!" Drittens: „Ich stärke dich!" Viertens: „Ich helfe dir auch!" und fünftens: „Ich erhalte dich durch die Rechte meiner Gerechtigkeit." Ich spüre deutlich, wie der Heilige Geist in mir wirkt und über der Gemeinde liegt. Nun darf ich den Geschwistern den barmherzigen Samariter, Jesus, der sich schon so oft in meinem Leben wie auch in dieser Stunde offenbart hat, vorstellen. Das Nasenbluten ist nicht mehr wiedergekommen. Mein Glaubensbruder Franz, der Älteste der Gemeinde, bedankt sich nach der Versammlung bei mir mit den Worten: „So, wie heute morgen, habe ich den barmherzigen Samariter auch noch nicht erlebt. Bruder Helmut, wie danke ich Dir! Komm bald wieder!" Ich: „Mein lieber Franz, Du weißt ja gar nicht, was vorher passiert ist." Jetzt erst erfährt er von meinem heftigen Nasenbluten und dem gnädigen Einschreiten des Herrn. Da stehen auch schon Lothar und Ellen bei uns, und sie sagt: „Helmut, wir haben ohne Unterlaß während Deiner Predigt für Dich gebetet." Ich: „Wie danke ich Euch Lieben! Ja ja, der Teufel geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht welchen er verschlinge. Er kann es aber nicht. Jesus ist da! Wir stehen unter Seinem Schutz!"
Als ich dann mit meinen lieben Geschwistern nach Hause fahre, kann ich mit Frohsinn das Lied anstimmen: „Sollt ich meinem Gott nicht singen, sollt ich Ihm nicht dankbar sein? Denn ich seh' in allen Dingen, wie so gut er's mit mir meint. Ist doch nichts als lauter Lieben, das Sein treues Herz regt,
Jas ohn' Ende hebt und trägt, die in Seinem Dienst
sich üben. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb'
in Ewigkeit."
Jesus ist Sieger und lebt! Er ist auch Herr über ein
schlimmes Nasenbluten und stoppt es zur rechten Zeit.

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