Das Geheimnis einer guten Ehe und Familie, Gerhard Bergmann

  • Das Geheimnis einer guten Ehe und Familie, Gerhard Bergmann

gebraucht

Bestell-Nr.: BN5259
Autor/in: Gerhard Bergmann
Titel: Das Geheimnis einer guten Ehe und Familie
Preis: 2,99 €
ISBN: 9783795803322 (früher: 3795803322)
Format: 12 x 19 cm
Seiten: 40
Gewicht: 53 g
Verlag: Schriftenmissions Verlag
Auflage: 9. Auflage
Erschienen: 1976
Einband: Heft/Zeitschrift
Sprache: Deutsch
Zustand: leichte Gebrauchsspuren
Kurzinfo:
- glückliche oder gute Ehe? 

- Familienkrise wurzelt in Ehekrise 

 

 

- wichtige Frage 
- Abwehr eines Missverständnisses 
- die Industrialisierung 
- die Gesellschaftsveränderung 
- die Subjektivierung der Ehe 
- die Verselbständigung der Frau 
- Mangel an Zeit 
- Folgeerscheinungen des Krieges 
- die Mischehe 
- Mangel an Verstehen 
- mangelnder Wirtschaftssinn 
- die Verweltlichung 
- zwei Folgerungen 
- was will Gott in beug auf die Ehe? 
- was heißt, eine christliche Ehe zu führen? 
- die Säule der Liebe 
- die Säule des Opfers 
- die Säule der Treue 
- die Säule der Ehrfurcht 
- die Säule der Vergebung 
- die Säule des Gebets 
- Jesus Christus: das Fundament einer rechten Ehe 
- das eigentliche Geheimnis 
- die Familie als Bauzelle des Reiches Gottes 
- das junge Mädchen 
- der junge Mann 
- die Kriegerwitwe 
- die unverheiratete Frau
 
Glückliche oder gute Ehe?
Ist uns eigentlidi verheißen, eine glückliche Ehe zu führen? Diese sehr berechtigte Frage stellte mir jemand. In einem vordergründig glücklichen, kinohaften und eudämonistischen Sinn ist uns Menschen jedenfalls solch eine Ehe nicht versprochen. Gleichwohl sagt Gottes Wort: „Wünschet Jerusalem Glück" (Psalm 122, 6). Das schließt natürlich seine vielen Ehen nicht aus, sondern ein. Nicht nur von der Schöpfung allgemein, sondern auch direkt von der Stiftung des Ehestandes heißt es: „Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut" (1. Mose 1, 31). Von dorther verstehen wir, daß in Rückerinnerung an den Schöpfungszustand es zu einer der elementaren Sehnsüchte des Menschen gehört, sich glückliche Ehen und Familien zu wünschen. Und doch müssen wir den Unterschied zwischen glücklicher und guter Ehe einsehen. Damit wir wissen, was gemeint ist:
Ich kenne eine Ehe gläubiger Christen, in welcher der rund 40jährige Mann nun schon jahrelang ohne Aussicht auf durchgreifende Besserung mit einer heimtückischen Krankheit darniederliegt. Man wird schwerlich sagen wollen, daß dies eine glückliche Ehe sei. Dafür hat die Frau zuviel Tränen geweint. Aber alle, die diese Eheleute kennen, bezeugen: diese beiden haben eine gute, ja, eine sehr gute Ehe. - Gerade, wo die Wellen des Unfriedens und Streites in dieser Welt so hoch gehen, begehren wir um so mehr, daß unsere Ehen und Familien zu Inseln der Geborgenheit werden, an denen sich diese Wellen brechen. Aber wer von uns möchte leugnen, daß nicht über viele dieser kleinen Inseln die Wogen hinweggespült sind? Mehr noch: unsere Ehen und Familien gleichen weniger einer Insel inmitten allgemeiner Brandung, sondern sie gleichen einem Boot, das dieser brandenden See ausgeliefert ist. Ringsum ist das Boot von gefährlichen Klippen umgeben, an denen es zerschellen kann.
Aus dieser Situation ergeben sich jetzt zwei entscheidende Fragen, die ich Ihnen ganz persönlich stellen muß:
ser aufgewühlten See und den lauernden Klippen brauchen Sie einen erfahrenen Lotsen an Bord. Ich frage Sie: Haben Sie ihn?
Wir müssen feststellen:
Obwohl es gottlob manche intakten und gesunden Familien gibt, sind doch nicht wenige offenkundig gescheitert. Eine vielgelesene Zeitung unserer Tage schreibt sogar in großer Schlagzeile: „Die meisten deutschen Ehen sind krank." Ob es nun die meisten sind, werden wir hier nicht entscheiden, können es wohl auch nicht. Fest steht jedenfalls, daß viel Herzeleid verborgen bleibt. Wie viele Tränen werden heimlich in stillen Nachtstunden geweint. In der Bundesrepublik Deutschland sollen eins bis vier Millionen Frauen von ihren Männern geschlagen werden. Wieviel Familienstreit dringt nicht an die Uffentlichkeit.
Familienkrise wurzelt in Ehekrise
Nun ist es wichtig, zu wissen: Die Familienkrise hat in den meisten Fällen ihre Ursache in der Ehekrise. Wenn Vater und Mutter miteinander in tiefem Zerwürfnis liegen, wie kann dann die Sonne des Friedens und der Freude in der Familie leuchten? Kinder leiden an ihrer zarten Seele, wenn Vater und Mutter sich miteinander streiten. Den Beweis dafür erbrachte u. a. eine Umfrage bei Schulkindern. Sie wurden gefragt: „Was wünscht ihr euch am liebsten?" Sie waren darauf vorbereitet, sich nun etwas Geistiges und nicht irgend - einen Gegenstand zu wünschen. Erschütternd zu erfahren, daß über 50 °/o der Kinder schrieben: „Ich wünsche mir am liebsten, daß sich Vater und Mutter vertragen." Ob das auch wohl Ihr Kind hätte schreiben können? Denken Sie daran, Mutter und Vater, schon allein um Ihres Kindes willen.
Wie sehr unsere Familienkrise in der Ehekrise wurzelt, mögen Sie aus folgendem erkennen: Von 300 „schwierigen Kindern" einer Erziehungsberatungsstelle stammen nachweisbar 38 °/o aus geschiedenen und 27 % aus stark gestörten Ehen. Das sind 65 °/a, die unter der Ehekrise der Eltern seelisch schweren Schaden genommen haben. Ich frage Sie: Womit haben es unschuldige Kinder verdient, daß allein in drei Jahren bei uns in der Bundesrepublik nicht weniger als 208 000 Kinder in Erziehungs- und Waisenhäuser eingeliefert werden mußten, nicht weil die Eltern gestorben wären, sondern weil Vater und Mutter sich
hatten scheiden lassen?! Wie kann eine seelische Schädigung der Kinder ausbleiben, wenn z. B. in den USA jede fünfte Ehe geschieden wird? Dies ist die eine Seite.
Und die andere? Ein amerikanischer Polizeibericht stellt fest, daß in einem einzigen Jahr 385 000 Jugendliche vor den Schranken des Gerichts gestanden haben. Im darauffolgenden Jahr waren es sogar 500 000 Jugendliche. Warum? Der Bericht sagt, daß einer der Hauptgründe dieser war: die Familien waren zerrüttet. Zu Hause mußten die Kinder die Nestwärme und das gute Beispiel entbehren. Dies trieb sie auf die schiefe Bahn.
Während meiner Zeit als Gemeindepfarrer in Remscheid war ich gleichzeitig Seelsorger an der dortigen Jugendarrestanstalt. Ich treffe bei meinen Gängen durch die Zellen den verantwortlichen Amtsgerichtsrat. Wir kommen ins Gespräch. Er sagt zu mir: „Heute morgen mußte ich wieder 5 Jugendliche verurteilen. Von den fünfen hatten vier keinen Vater." Zerrüttete Familienverhältnisse! 600 Akten stapeln sich auf den Schreibtischen. Die Jugendarrestanstalt ist mit einer Belegungsstärke von 95 Personen bereits 7 Monate im voraus bis zur allerletzten Zelle überfüllt. Ein weiteres sogenanntes „Lager" mußte hinzugenommen werden. Ein Erweiterungsbau ist dringend erforderlich. Haben die jugendlichen schuld? Natürlich. Dem Paragraphen nach. Aber es ist beschämend, wenn Aufsichtsbeamte aus jahrelanger Erfahrung heraus sagen müssen: „Zu 80 °l° müßten die Eltern statt der Jugendlichen hier sitzen." Vernachlässigung der Aufsichtspflicht, nachteilige Auswirkungen des Doppelverdienens, schlechte Beispiele, keine religiöse Bindung sind die Hauptursachen, warum ihre heranwachsenden Söhne hier in der Anstalt hinter Eisenstäben und verschlossenen Türen sitzen müssen. Wer möchte sich diesen Zusammenhängen gegenüber verschließen?
In Frankreich ist die Zahl der Scheidungen seit 1880 um 800 % gestiegen. In der Bundesrepublik sind in den Jahren 1949 bis 1952 nicht weniger als 469 000 Ehen geschieden worden. Dabei handelt es sich aber keinesweg nur um leichtfertig vollzogene Kriegstrauungen. Es sollte jedem von uns zu denken geben, daß schon viele Jahre hindurch rund 40 % der Ehescheidungen nach rund 25 Ehejahren erfolgen. In der Regel sind dann die Kinder groß und selbständig geworden, und nun meint man, dem offenen oder schleichenden Dauermartyrium ein Ende machen zu können. Ende 1955 wurden 700 000 Frauen gezählt, die von ihren Männern getrennt

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