Christsein, Spiros Zodhiates

  • Christsein, Spiros Zodhiates

gebraucht
Bestell-Nr:     BN0166
Autor/in: Spiros Zodhiates
Titel: Christsein - lebensnah
Preis: 4,00 €
ISBN: 3921292247 (ISBN-13: 9783921292242)
Format: 20,5 x 13,5 cm
Seiten: 92
Gewicht: 168 g
Verlag: Christliche Verlagsgesellschaft
Erschienen: 1981
Einband: Paperback
Sprache: Deutsch
Zustand: leichte Gebrauchsspuren
Beschreibung:
- Kraft des Gebets 
- Gott und das Steuersystem 
- exklusiver Klub ohne Eintrittsgeld 
- beste Art Rache zu nehmen 
- Wie man auf Verleumdung reagiert 
- Heilmittel für Angst 
- Schmerz 
- Wie gut bist du als Nachbar? 
- Wie man am meisten vom Leben haben kann Angst vor dem Alleinsein? 
- Gibt es den Teufel wirklich? 
und viele andere mehr

Die Kapitel nehmen von der Heiligen Schrift her Stellung zu diesen, viele Menschen bedrückenden Fragen und geben klare, hilfreiche Antworten.

I Lampen und Salzstreuer
Was bedeutet es wirklich, ein Christ zu sein? Bist Du einer? Ich frage Dich nicht, zu welcher Kirche oder Konfession Du gehörst, sondern nach Deinem persönlichen Verhältnis zu Christus. Um es klar auszusprechen: ein Christ ist der, der Christus als seinen Erretter angenommen und Ihn zum Herrn seines Lebens gemacht hat. Der Apostel Johannes sagt von Christus: »So viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden« Ooh. 1, 12).
Falls Du Christus aufgenommen hast, nicht nur mit dem Verstande, sondern mit Deinem ganzen Herzen, dann bist Du nach den Worten der Bibel Salz und Licht in dieser Welt (Matth. 5, 13 ff.). Der echte Christ, sagt Christus, ist wie eine Stadt, die auf dem Berge liegt. Sie kann nicht verborgen bleiben. Würdest du Athen besuchen, es würde unmöglich sein, daß der Berg Lykabetos Dir verborgen bliebe. Sein Licht ist meilenweit zu sehen.
Du hast vielleicht einige sehr komfortable Lampen in Deinem Heim; wenn sie aber nicht funktionieren, sind sie nutzlos. Der Zweck einer Lampe ist Licht zu geben. Du schaltest sie nicht ein, um sie unter einem Deckel zu verbergen. Doch gen au das tun Christen oft in dieser Welt. Sie verbergen ihr Licht unter einem Scheffel, wie die Bibel sagt. Deshalb ist es oft so dunkel in dieser Welt.
Vielleicht hast Du auch einige hübsche Salzstreuer in Deinem Haushalt. Wenn aber das Salz darin kraftlos geworden ist, wirfst Du es weg. Salz hat nur eine Aufgabe, nämlich die zu salzen.
Die heutige Kirche ist voll Menschen, die sich Christen nennen, aber weder Licht noch Salz sind. Wenn Lampen aber kein Licht geben und Salz keine Würze mehr hat, wozu kann man dann beides benutzen? Es ist besser, sie auf den Müllhaufen zu werfen. Viele Namenschristen sind ebenso untauglich. Frage Dich einmal selbst in aller Aufrichtigkeit: »Bin ich eine gute Werbung für Jesus Christus in dieser Welt?« Manchmal geben Leute als Grund für einen mangelnden Kirchbesuch an, daß so viele Heuchler dort sind. Ein scheinheiliger Christ ist ein Widerspruch in sich selbst.

Er gehört weder zur Welt noch zu Christus. Ein Künstler versuchte solche Scheinheiligkeit zu porträtieren. Aus einer gewissen Entfernung betrachtet, schien der Dargestellte ein Heiliger in einem priesterlichen Gewande zu sein, seine Hände gefaltet zum Gebet, als ob er in einem offenen Buche läse. Bei näherer Betrachtung war jedoch erkennbar, daß er eine große Flasche Alkohol verbarg. Er war ein Trinker, der sich als Heiliger ausgab.
Welchen Nutzen haben derart salzlose, lichtlose Menschen für Christus? Sie bringen das Christentum nur in Verruf! Was sollen wir tun mit einer Kirche, die nicht mehr das reine Evangelium der Errettung in Christus predigt?
Einmal gab es eine wirksame Kirche in Nordafrika. Wo ist sie heute? Ihr Licht hörte auf, Licht zu sein, ihr Salz wurde salzlos, bis sie schließlich verschwand. Weder Salz noch Licht existieren um ihrer selbst, sondern um anderer Ziele willen. Salz gibt dem Essen Geschmack und Licht vertreibt die Dunkelheit. Verbindest Du beides in Deinem Leben als Christ vor Deinen Mitmenschen? Falls nicht, dann bist Du unbrauchbar.
Ein anderer Künstler wurde gebeten, eine untergehende Kirche zu malen. Er malte nicht ein altes,vernachlässigtes Gebäude, sondern er malte eine große Kathedrale. Das Innere war eindrucksvoll in allen Einzelheiten dargestellt mit einer Ausnahme: In der Nähe der Tür war ein Kollektenkasten an einem ornamentalen Pfeiler angebracht mit einem Hinweis darüber: »Für die Mission.« Über dem Kasten lag ein unzerstörtes Spinnennetz. Das ist ein realistisches Bild einer verfallenden Kirche. Sie kann denen nichts geben, die in der Finsternis leben.
Die Welt um uns her hat Salz und Licht nötig. Viele sind sich bewußt, daß ihr Leben geschmacklos, eintönig und dunkel ist. Zu Dir und mir sagt Jesus Christus: »Laßt euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater, der in den Himmeln ist, verherrlichen« (Matth. 5, 16). Wenn wir das tun, werden sie es sehen. Dann können sie nicht irregehen.
Dabei aber muß Christus der einzige Orientierungspunkt bleiben.
Einige von uns tun gute Werke nur deshalb, um damit zu prahlen. Wenn uns die Leute für das, was wir tun, nicht loben, werden wir ärgerlich und unwillig,
weiter Gutes zu tun. Das beweist doch, daß der Grund unseres Dienstes nicht göttlich, sondern menschlich
war. Ob Werke gut oder schlecht sind, entscheidet sich an ihren Beweggründen. Die Werke des Herrn Jesus Christus dienten nur
zur Verherrlichung Gottes, der Errettung der Sünder und Bedürftigen. Christus wollte, daß die Menschen unsere guten Werke sehen
und dadurch Gott verherrlichen. Worte sind billig. Sie können nie
als Ersatz für Werke des Glaubens dienen. Christus wählte Symbole _ Salz und Licht -, um zu zeigen, was ein Christ tun und sein
soll. Ein Waisenkind z. B. braucht mehr als Worte. Es braucht Kleidung, Lebensmittel, etwas Greifbares, um überzeugt zu sein,
daß es einen Gott gibt, der es liebt, und daß dieser Gott in den
Herzen der Christen wohnt, die sagen, daß sie das Licht der Welt
sind. Christentum muß praktisch sein.

Zwei Kinder hatten Angst, daß sie zu spät zur Schule kommen. Eins sagte: »Laß uns niederknien und beten, daß Gott uns hilft, damit
wir nicht zu spät kommen!« Das andere Kind schlug eine praktischere Lösung vor: »Nein, laß uns rennen und beten zugleich!«
Tu Du Deinen Teil, und Gott wird Seinen tun. Erwarte nie von Gott, das zu tun, was Du für Dich und andere hättest tun sollen.
Aber denke daran, Du kannst nichts zur Ehre Gottes tun, wenn nicht erst Christus, das Licht der Welt, in Deine sündige, verfinsterte Seele eingezogen ist und Dich errettet und hell gemacht hat.
Es gibt Werke der Finsternis, die versuchen, ihr eigenes Licht zu erzeugen. Und es gibt Werke des Lichtes, die das Ergebnis des Lichtes des innewohnenden Christus sind. Von welcher Art sind Deine Werke?

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