Gideon, Markus, Noah Wilhelm Busch Bibliothek 4

  • Gideon, Markus, Noah Wilhelm Busch Bibliothek 4

gebraucht
Bestell-Nr.: BN0303
Autor/in:    Wilhelm Busch
Gideon Markus Noah - Wilhelm Busch Bibliothek 4
Preis: 4,50 €
ISBN: 3893976817 (ISBN-13: 9783893976812)
Format: 170x115 mm
Seiten: 252
Gewicht: 234 g
Verlag: Christliche Literaturverbreitung
Erschienen: 2006
Einband: Hardcover/gebunden
Sprache: Deutsch
Zustand: wie neu

GIDEON
1. Die Zeit, in der Gideon lebte.......................14
Richter 6,1-10
2. Göttliche Berufung .......................................19
Richter 6,11-16
3. Eine heilige Stunde ......................................26
Richter 6,17-24
4. Erweckungszeiten ........................................31
Richter 6,25-32
5. Die Armee des Gottesfeindes und das Heer Gottes .................................................................40
Richter 6,33-35
6. Um Gewissheit .............................................44
Richter 6,36-40
7. Der Aufbruch ................................................50
Richter 7,1-2a
8. Ein merkwürdiger Befehl ............................53
Richter 7,2-3
9. Eine seltsame Prüfung .................................60
Richter 7,4-8
10. Geheime Kraftquellen ...............................63
Richter 7,9-15
11. Eine merkwürdige Schlacht ......................69
Richter 7,16-22
12. Wie Siege im Reiche Gottes zustandekommen .............................................76
Richter 7,22-25
13. Ein böser Streit ............................................80
Richter 8,1-3
14. Ein Gerichtstag Gottes ...............................82
Richter 8,4-21
15. Ein trauriges Ende ......................................88
Richter 8, 22-27
MARKUS
1. Ein nächtlicher Schrecken ...........................96
Markus 14,50-52
2. Ein gesegnetes Haus ..................................107
Apostelgeschichte 12,1-17
3. In des Königs Dienst ..................................123
Apostelgeschichte 13,1-5
4. Ein böser Entschluss ..................................135
Apostelgeschichte 13,13
5. Ein böser Streit ............................................144
Apostelgeschichte 15,36-41
6. Der Verwandelte .........................................149
1.Petrus 5,13
7. Nützlich zum Dienst ..................................154
Kolosser 4,10, 2.Timotheus 4,11
NOAH
1. Eine ganz besondere Familie ....................160
1.Mose 6,9-12
2. Gott fällt sich selber in den Arm ..............171
1.Mose 6,13-19
3. Gehorsam des Glaubens ...........................179
1.Mose 6,22 –1.Mose 7,6
4. Das Unmögliche wird möglich ................199
1.Mose 7,7-10
5. Gott macht wirklich ernst .........................202
1.Mose 7,11-24
6. Der Herr denkt an Seine Leute .................216
1.Mose 8,1-5
7. Vom Warten der Kinder Gottes ................226
1.Mose 8,4-14
8. Stammvater einer neuen Menschheit? ....231
1.Mose 8,15-17
9. Ein Freudentag ...........................................233
1.Mose 8,18 und 19
10. Ein liebliches Opfer ..................................235
1.Mose 8,20 und 21a
11. Der noachitische Bund ............................240
1.Mose 8,21-1.Mose 9,19
12. Herzen werden offenbar..........................246
1.Mose 9,20-23
13. Der Beschluss ............................................250
1.Mose 9,28 und 29
 
Warum dies Buch geschrieben wurde
Dreißig Jahre lang war ich Jugendpfarrer in Essen. Da hatte ich jeden Sonntag Hunderte
von jungen Burschen im Alter von 14-20 Jahren vor mir, denen ich eine biblische Geschichte
erzählen musste. Das war keine leichte Aufgabe Denn viele kamen aus Familien, die dem
Christentum ganz entfremdet waren. Und außerdem ist dies junge Volk durch Filme, Fernsehen
und andre Sensationen verwöhnt und nur schwer zum Zuhören zu bringen.
Da habe ich gern biblische Lebensbilder vorgenommen. Und es war mir immer verwunderlich,
wie aufmerksam diese jungen Menschen zuhörten. Es ging uns über dem Erzählen
auf, dass diese Menschen der Bibel gar nicht sehr verschieden sind von dem so viel besprochenen »modernen Menschen«.
»Mein großer Landsmann Goethe« – wie ich zur Freude der Jungen gern zu sagen pflegte, denn ich bin wie Goethe in Frankfurt am Main
aufgewachsen – hat schon Recht, wenn er einmal sagte: »Die Menschheit schreitet immer weiter fort, aber der Mensch bleibt immer derselbe.
«
Ich habe dann solche Lebensbilder auch in der Erwachsenen-Bibelstunde, die von etwa 400 Leuten besucht war, besprochen. Die Zuhörer
waren Kaufleute, Menschen aus der Industrie, Rechtsanwälte, Hausfrauen und Arbeiter, kurz, allerlei Leute aus einer Großstadt. Auch
sie erlebten es, dass die Menschen der Bibel uns im Grunde sehr nahestehen. Daher der Titel: »Männer der Bibel – unsere Zeitgenossen.
«
An wen ist dies Büchlein gerichtet?
Zunächst an Menschen, die anfangen wollen, die Bibel zu lesen. Diese Lebensbilder sollen ein Einstiegschacht sein in die Bibel. Ferner denke ich an reife Bibelleser, die nicht dazu kommen, dicke Kommentare zu lesen. Die werden vielleicht dankbar sein, wenn sie hier auf leicht übersehene Seitenwege der Bibel geführt werden, auf denen wir herrliche Entdeckungen machen können. Weiter denke ich an Leute, die in Jugendkreisen oder Gemeinschaften Bibelstunden halten sollen und dankbar sind für Material dafür. Nun noch ein Wort zu den beiden alttestamentlichen Lebensbildern, die im Licht des
Neuen Testaments gesehen sind. Ich habe mir oft die Frage vorgelegt: »Wie sahen die Stunden der ersten Christen aus?« Sie hatten doch das Neue Testament noch nicht. Sie lasen das Alte Testament und fanden überall Jesus. Sie hielten es mit dem Wort Jesu: »Suchet in der Schrift (des Alten Testaments) … sie ist‘s, die von mir zeugt.« So suchten und fanden sie im Alten Testament den Herrn Jesus. Mir scheint es eine wichtige Aufgabe zu sein,
so in das Alte Testament einzuführen. Denn wie wenig Christen finden sich in diesem Buch zurecht.
Nun möge unser Herr den Weg dieses Bändchens segnen an manchen Herzen und Gewissen. Wilhelm Busch
 
Gideon
1. Die Zeit, in der Gideon lebte Richter 6,1-10:
Und da die Kinder Israel übel taten vor dem Herrn, gab sie der Herr unter die Hand der Midianiter sieben Jahre. Und da der Midianiter Hand zu stark ward über Israel, machten die Kinder Israel für sich Klüfte in den Gebirgen und Höhlen und Festungen. Und wenn Israel etwas säte, so
kamen die Midianiter und Amalekiter und die aus dem Morgenlande herauf über sie und lagerten sich wider sie und verderbten das Gewächs auf dem
Lande bis hinan gen Gaza und ließen nichts übrig von Nahrung in Israel, weder Schafe noch Ochsen noch Esel. Denn sie kamen mit ihrem Vieh und
Hütten wie eine große Menge Heuschrecken, dass weder sie noch ihre Kamele zu zählen waren, und fielen ins Land, dass sie es verderbten. Also ward
Israel sehr gering vor den Midianitern. Da schrien die Kinder Israel zu dem Herrn. Als sie aber zu dem Herrn schrien um der Midianiter willen, sandte
der Herr einen Propheten zu ihnen, der sprach zu ihnen: So spricht der Herr, der Gott Israels: Ich habe euch aus Ägypten geführt und aus dem
Diensthause gebracht; und habe euch errettet von der Ägypter Hand und von der Hand aller, die euch drängten, und habe sie vor euch her ausgestoßen
und ihr Land euch gegeben und sprach zu euch: Ich bin der Herr, euer Gott; fürchtet nicht der Amoriter
 
Götter, in deren Lande ihr wohnet. Und ihr habt meiner Stimme nicht gehorcht. Gott erwählt sich ein Volk »Sie taten übel.« Es war böse Zeit: Ungerechtigkeit,
Gewalt, Götzendienst, Lüge, Unkeuschheit und Zügellosigkeit verdarben das Leben des Volkes. »Sie taten übel vor dem Herrn.«
Hier müssen wir uns zunächst einmal deutlich machen, dass Israels Lage eine andere war als die aller andern Völker. Wir verstehen das
ganze Alte Testament nicht, wenn wir nicht begreifen, dass Gott sich aus der gefallenen Welt ein Eigentumsvolk erwählen will. Darum
hat Er zunächst einen Bund geschlossen mit Israel. An diesem Volk hat Er sich wunderbar und herrlich gezeigt. Aber Israel hat den Bund
nicht gehalten. Trotz aller Rufe und Warnungen Gottes durch die Propheten, ja schließlich durch den Sohn Gottes selbst, hat Israel
den Bund mit Gott mit Füßen getreten. Doch von Gottes Seite bleibt der Bund bestehen. Das wird Israel noch erfahren nach allen schweren Wegen. 
 
Inzwischen aber hat Gott sich in Jesus Christus ein neues Eigentumsvolk erwählt: Das ist die Gemeinde Jesu Christi. Diese Gemeinde liest das Alte Testament mit  besonderen Augen. Sie sieht im alttestamentlichen Gottesvolk das Abbild ihrer Erwählung. Sie weiß: Was hier geschrieben ist, ist uns zur
Lehre und zur Warnung geschrieben. So wie Gott mit Israel handelte, so handelt Er mit Seiner Gemeinde. Sünde und ihr Lohn
In diesem Licht lesen wir die Gideongeschichte. Wenn es nun hier heißt: »Israel tat übel«, dann ist das Furchtbare eben dies, dass sie übel
taten »vor dem Herrn«. Die Sünde des Volkes Gottes wiegt schwerer und wiegt furchtbarer als das Sündigen der Welt. Denn es ist ein Sündigen
ins Angesicht Gottes hinein. Gottes Volk kennt ja den Herrn und Seinen heiligen Willen. So ist alles Sündigen in der Gemeinde des
Herrn ein böses Trotzen wider Ihn. »Was der Mensch säet, das wird er ernten.« Darum gab der Herr sie hin (V. 1). In China
galt es früher als ein großes Unglück, wenn ein Mädchen geboren wurde. Da kam es oft vor, dass ein Vater sein neugeborenes Kind so
hasste, dass er es im Walde oder an einem Flussufer aussetzte. Er tötete es nicht. Er zog nur die Hand von ihm ab. Das war für das
Kind das sichere Verderben. Nun taten der Hunger und die wilden Tiere das ihrige.
 
So handelt Gott schließlich auch, wenn man Seine Gnade mit Füßen tritt. Gewiss, das Bild hinkt. Denn Gott ist nicht ein harter Vater. Und wenn Er so handelt, bricht Ihm das Herz darüber. Aber das ist eben das Gericht Gottes, das furchtbarste Gericht über die, die Seine Gnade geringachten, dass Er die Hand von ihnen abzieht. Nun ist man all den andern Mächten der Welt ausgeliefert. Nun ist man in Wahrheit »gottverlassen«. Die Welt und der Teufel besorgen den Rest. »Gott gab sie hin«, das heißt:
Gott überließ das alttestamentliche Gottesvolk sich selbst und seinen Feinden. Unstet und flüchtig sind sie nun geworden. »Die Gottlosen haben keinen Frieden« (Jes. 48,22). »In Klüften in den Gebirgen, in Höhlen und Festungen« müssen sie sich bergen. Ihr Gejagtwerden und ihre Ruhelosigkeit sind ein
Spiegelbild ihres inneren Unfriedens und ihrer inneren Ruhelosigkeit. »... und ließen nichts übrig.« Statt dem lebendigen Gott zu dienen, hat Israel sich von den
Midianitern und den andern Nachbarvölkern, kurz, von der Welt, die Gott nicht kennt, in die Lehre nehmen lassen. Aus diesem freiwilligen
Hinneigen zu dem Geist der heidnischen Völker wurde schließlich eine schreckliche Knechtschaft.
 
Ich hörte von einer jungen russischen Atheistin, die eifrig im »Bund der Gottlosen« mitkämpfte. Als sie die Öde und Trostlosigkeit ihres Lebens erkannte, versuchte sie, sich das Leben zu nehmen. Die schwache Frauenhand aber zitterte, der Schuss ging fehl, und sie schoss sich beide Augen aus. Im Krankenhaus
kam die Blinde mit einem jungen Mädchen zusammen aus der Bewegung der Evangeliums Christen. Dieses junge Mädchen wies der Elenden den Weg zu Jesus und zum Frieden mit Gott. Sie wurde eine eifrige Zeugin. Ein Augenzeuge berichtet: »Es war erschütternd,
als sie einst ihre schwarze Brille abnahm, auf ihre verwüsteten Augenhöhlen zeigte und mit großem Ernst sagte: ›So lohnt der Teufel seine Leute‹!«
Ja, so lohnt der Teufel seine Leute. Wie schrecklich musste das erst Israel empfinden, in dem man doch etwas wusste von den Wohltaten,
die Gott für die Seinen bereithält. Unter diesem Elend wachte die Erinnerung daran auf. »Da schrien die Kinder Israel zu dem Herrn.« Das
ist noch keine rechte Buße, wo man nur über die Folgen der Sünde traurig ist. Erst da ist rechte Buße, wo man in seiner Sünde selbst die Wurzel des Übels erkennt. Und weil unser Gott ein Gott der Wahrheit ist, lässt Er es nicht  einfach gut sein. Er sendet Sein Wort, das unsern Ungehorsam aufdeckt. So kam zu Israel
ein Prophet Gottes (V. 8). Was er zu sagen hat, muss die Gemeinde des Herrn sich immer wieder sagen lassen: Gott ist treu; wir aber
sind untreu. Gott hat uns geliebt; wir aber haben Ihn nicht geliebt. Gott hat uns geholfen und wollte uns auch weiterhin helfen. Wir aber wollten uns selbst helfen.
 
2. Göttliche Berufung
Richter 6,11-16: Und der Engel kam und setzte sich unter eine Eiche zu Ophra, die war des Joas, des Abiesriters, und sein Sohn Gideon drosch Weizen
in der Kelter, dass er ihn bärge vor den Midianitern. Da erschien ihm der Engel des Herrn und sprach zu ihm: Der Herr mit dir, du streitbarer
Held! Gideon aber sprach zu ihm: Mein Herr, ist der Herr mit uns, warum ist uns denn solches alles widerfahren? Und wo sind alle seine Wunder, die
uns unsre Väter erzählten und sprachen: Der Herr hat uns aus Ägypten geführt? Nun aber hat uns der Herr verlassen und unter der Midianiter Hände
gegeben. Der Herr aber wandte sich zu ihm und sprach: Gehe hin in dieser deiner Kraft, du sollst Israel erlösen aus der Midianiter Händen. Siehe,
ich habe dich gesandt. Er aber sprach zu ihm: Mein Herr, womit soll ich Israel erlösen? Siehe, meine Freundschaft ist die geringste in Manasse, und ich
bin der Kleinste in meines Vaters Hause. Der Herr aber sprach zu ihm: Ich will mit dir sein, dass du die Midianiter schlagen sollst wie einen einzelnen Mann.
 
Warum beruft Gott?
Die ganze Furchtbarkeit der Lage Israels wird deutlich in Vers 11c: »… dass er ihn bärge vor den Midianitern.« Gott will Seinem Volke helfen.
Es wäre Ihm gewiss ein Geringes, selber einzugreifen. Aber Er will Seine Wunder durch Menschenkinder tun, die Er zu Seinen Werkzeugen
beruft. Gott beruft uns also, damit an uns Seine Kraft offenbar werde, damit Sein Werk durch uns getan werde, »auf dass wir etwas
seien zum Lob seiner Herrlichkeit« (Eph. 1,12).

Neue Bewertung

Bitte anmelden oder registrieren um Bewertung zu verfassen


Verfügbarkeit: noch 1 Exemplar

Bestseller

Jesus unser Schicksal, Wilhelm Busch #5

Jesus unser Schicksal, Wilhelm Busch #5

gebraucht Bestell-Nr.: BN0580-20 Autor/in:    Wilhelm Busch Jesus u..

2,85€ Netto 2,71€

Leid Warum lässt Gott das zu? Peter Hahne #

Leid Warum lässt Gott das zu? Peter Hahne #

gebraucht Bestell-Nr.: BN1244 Autor/in:    Peter Hahne Leid - Warum..

2,85€ Netto 2,71€

Wir loben dich - Bunte Liederreihe 1, Ruth Frey 84 Lieder

Wir loben dich - Bunte Liederreihe 1, Ruth Frey 84 Lieder

gebraucht Bestell-Nr.: BV12972 Autor/in:    Ruth Frey Wir loben dic..

2,85€ Netto 2,71€

Ich komme aus dem Siegerland, A. Wunderlich

Ich komme aus dem Siegerland, A. Wunderlich

gebraucht Bestell-Nr:     BN1324 Autor:       Adolf Wunderlich Tite..

3,83€ Netto 3,64€