Glaube ist kein Gefühl, Ney Bailey

  • Glaube ist kein Gefühl, Ney Bailey

gebrauchte Bücher
Autorin:       Ney Bailey
Titel:     Glaube ist kein Gefühl
ISBN:     3884040219

Ney Bailey
Glaube ist kein Gefühl ist ein persönliches Buch und aus dem Herzen heraus geschrieben. Kapitel um Kapitel schildert Ney Bailey, wie Gott ihr, teils auf ganz normalem Wege, teils durch außergewöhnliche Führungen, gezeigt hat, was es heißt, aus Glauben zu leben.

Ney Bailey ist Mitarbeiterin bei Campus für Christus und arbeitet als Reisesekretärin in den USA. In diesem warmherzigen Bericht über ihre persönlichen Erfahrungen weist sie immer wieder auf die vollkommene Vertrauenswürdigkeit Gottes hin. Hier geht es nicht um schöne Worte, sondern um die tiefe, bleibende Schlussfolgerung: Der Glaube geht oft über unsere Gefühle hinaus und verlangt eine Entscheidung.
Verlag:     Hänssler
Jahr:     1980
Einband:     Taschenbuch
Seitenzahl:     158
Format:     18x11cm
Zustand:     leichte Gebrauchsspuren
Gewicht:     130 g
Bestell-Nr:     BN0925

VORWORT
Ich traf Ney Bailey zum erstenmal 1961, als sie ihren Heimatstaat Louisiana verlassen und ihren Beruf als Sozialarbeiterin aufgegeben hatte, um sich Campus für Christus anzuschließen. Seit dieser Zeit gehört sie zu unseren Mitarbeitern, zunächst an der Universität von Arizona, dann als Leiterin unserer Personalabteilung, an deren Aufbau sie maßgeblich beteiligt war. Ihr persönlicher Einsatz trug mit dazu bei, daß in unserer Bewegung der einzelne in seinem Stand - sei er ledig oder verheiratet - ernst genommen und gefördert wird. Außerdem war sie seit 1969 eine unserer leitenden Mitarbeiterinnen im Reisedienst und besuchte und beriet die weiblichen Mitarbeiter unserer Bewegung in den Vereinigten Staaten. Ney hat einen wichtigen Beitrag zur Förderung unserer Mitarbeiter geleistet durch ihre selbstverständliche Frage: »Was kann ich tun, damit die Dinge positiv verändert werden?«
Wohin Ney auch geht, gibt sie zwei Dinge: ihr Herz und ihre Kenntnis des Wortes Gottes. Die biblischen Grundgedanken, über die sie spricht, gründen sich auf persönliche Erfahrung, und es zeigte sich oft genug, daß dadurch Menschenleben verändert wurden.
Immer wieder höre ich von den positiven Auswirkungen, die Neys Dienst hat; so war ich persönlich sehr erfreut, als ich erfuhr, daß sie ein Buch schreibt. Glaube ist kein Gefühl gibt einen guten und klaren Einblick in das, was die Bibel uns über das Leben aus dem Glauben sagt. Da ich erlebt habe, wie das Verständnis einer solchen Glaubenshaltung mein eigenes Leben und meinen Dienst beeinflußt hat, halte ich ein Buch wie das vorliegende für notwendig.
Unsere Gefühle und Gottes Wort stimmen nicht immer überein. Ney versucht aufzudecken, warum das so ist und wie sich der Konflikt lösen läßt. Sie bietet sehr praktische Hilfe an, ganz gleich, an welchem Abschnitt seines Weges mit dem Herrn sich jemand befindet.
Dies ist ein sehr persönliches, interessantes und flüssig geschriebenes Buch. Es verbindet Tragisches, Humorvolles und Dramatisches auf eine solche Weise, daß der Leser gefesselt bleibt. Ich könnte mir vorstellen, daß Sie dieses Buch immer wieder lesen und auch andere darauf aufmerksam machen werden. Ich kann es Ihnen nur bestens empfehlen.
Bill Bright
 
(Gründer und Leiter der
 
internationalen Campus-für-Christus-Arbeit)
 
EINLEITUNG
»Was würdet ihr tun, wenn ihr nur noch ein Jahr zu leben hättet?« fragte mein Teamleiter, Paul Eshleman, einige von uns bei einer Mitarbeiterbesprechung.
Ich dachte: »Ich würde einige meiner Ansprachen in Buchform herausbringen wollen, weil sie im Leben vieler Menschen so positive Auswirkungen zu haben scheinen.« Bald darauf sagte Judy Downs Douglass aus der Verlagsabteilung von Campus für Christus zu mir: »Ney, wir hätten gern ein Buch von dir über den Inhalt deiner Vorträge.«
Etwas später meinte Sharon Fischer, ebenfalls aus unserer Verlagsabteilung, zu einer gemeinsamen Freundin: »Ich habe einige von Neys Tonbändern gehört. Das, worüber sie spricht, geht uns alle an, ob Mann oder Frau, ob verheiratet oder unverheiratet. Wenn sie jemals ein Buch schreiben sollte, würde ich sehr gern mit ihr daran arbeiten. «
Und so fing Gott an, alles zusammenzufügen.
Jeder von uns hat Gefühle. Sie können uns zu Freunden oder zu Feinden werden, je nachdem, wie wir mit ihnen umgehen. Ich möchte Ihnen von einigen Kämpfen und Prüfungen berichten, die ich bestehen mußte, bis ich lernte, meine Gefühle zu bändigen und zu meistern. Ich möchte Ihnen erzählen, wie ich es lernte, sie als einen Zugang zu Gottes Wort zu gebrauchen.
Hunderte von Menschen, die gehört haben, was auf den folgenden Seiten berichtet wird, haben angerufen, geschrieben oder sind zu mir gekommen, um mir zu sagen, daß ihr Leben dadurch anders geworden ist. Es ist
mein Wunsch, daß jeder, der dieses Buch liest, ermutigt und herausgefordert wird. Ich bete, daß Gott in unseren Herzen »ein Feuer anzünde«, daß Menschenleben verändert werden und daß jeder, der dieses Buch gelesen hat, sagen kann: »Jetzt verstehe ich, was es heißt, aus Glauben zu leben und Gott beim Wort zu nehmen. Jetzt verstehe ich, daß Glaube kein Gefühl ist, sondern eine Entscheidung. «
 
Ney Bailey
Lake Arrowhead, Kalifornien
10
1 Die Flut
»Alarm! Flutkatastrophe! Alarm! Flutkatastrophe!«
Die Schreckensworte der letzten Nacht dröhnten mir
noch in den Ohren, während ich gespannt die Fernseh
nachrichten verfolgte.
»31. Juli 1976. Der Big Thompson führt Hochwasser. Alles überflutet. Einhundert Menschen wurden getötet, achthundert werden noch vermißt; der Sachschaden geht in die Millionen; die größte Katastrophe in der Geschichte des Staates Colorado. Wolkenbruchartige Regenfälle am Osthang der Wasserscheide des Kontinents brachten innerhalb von sechs Stunden fünfunddreißig Zentimeter Regen pro Flächeneinheit mit sich und überschwemmten das Gebiet zwischen Estes Park und Loveland, genau nördlich von Denver. Eine Wasserwand wurde von einem heulenden, peitschenden Sturmwind den Canyon hinuntergetrieben. Bäume wurden entwurzelt, Häuser verwüstet und Autos zerstört. Alle Bergungsaktionen scheinen unmöglich. Rettungsflugzeuge suchen verzweifelt nach Vermißten. Die Luft selbst ist erfüllt von einer Mischung aus Abwasser- und Dieselölgeruch und menschlichen Hilfeschreien. Am 1. August ist alles vorüber, nur die Suche geht weiter . . . Die Flut, von Experten für unmöglich gehalten, kam dennoch: Reißende Wasser verwandelten eine friedliche Landschaft in ein Schreckensbild. Was bleibt, sind die Dankgebete für die Überlebenden und die Erinnerung an jene, die nicht mehr unter uns sind ... «
Meine Gedanken wanderten von der Stimme des Fernsehsprechers zurück zu dem schrecklichen Erlebnis. Wenige Stunden vorher hatte ich selbst noch zu den Vermißten gehört. Bald darauf sollte ich erfahren, daß sieben Menschen, die mir sehr viel bedeuteten, unter den Toten waren.
Wir - das waren fünfunddreißig langjährige Mitarbeiterinnen von Campus für Christus - hatten uns auf das Freizeitwochenende auf der Sylvan-Dale-Ranch riesig gefreut. Wir wollten Zeit zusammen verbringen und einander erzählen, was wir inzwischen erlebt hatten, ehe wir zu unserer alljährlichen Mitarbeiterkonferenz an der Staatsuniversität von Colorado nach Fort Collins fuhren.
Es war wie ein Familientreffen. Unsere verschiedenen Aufgaben hatten uns im Lauf des vergangenen Jahres in alle Teile der Vereinigten Staaten geführt, und einige von uns kamen aus dem Ausland zurück. Wir trafen am 31. Juli mittags auf der Ranch ein; am Eingang begrüßte uns ein Schild: »Erholsame, kühle Übernachtungen weit weg von lärmenden Autostraßen.«
Das Wetter war unvergleichlich schön. Herber Tannenduft erfüllte die Luft der Berge. Die warme Sonne strahlte aus dem tiefblauen Himmel über die Rocky Mountains auf die Ranch, die sich in etwa eintausendfünfhundert Metern Höhe harmonisch in das Tal einfügte. Durch die Narrows, eine Felsenschlucht gleich oberhalb der Ranch, floß reißend der Big Thompson.
Nach einem gemütlichen Mittagessen im Speiseraum mit Blick auf den Fluß gingen wir reiten und schwimmen. Wir kletterten auf einen beladenen Heuwagen und sangen, lachten und unterhielten uns, während der Wagen uns einen schmalen Weg durch den Canyon hinauf zu
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einem Wasserfall brachte und dann wieder zurück zur Ranch zum Abendessen.
Während des Abendessens fesselte eine silberhaarige Dame meine Aufmerksamkeit; durchs Fenster beobachtete ich sie beim Angeln. Sie stand auf ein paar Steinen im Flußbett und hatte die Hosenbeine hochgekrempelt. Ihre Freunde standen in der Nähe und ermunterten sie. Ich fragte mich, wie sie erwarten konnte, in einem so reißenden und flachen Wasserlauf überhaupt etwas zu fangen.
Nachdem wir unser Hähnchen nach Hausfrauenart verspeist hatten, sammelte sich unsere Gruppe beim Kamin in dem geräumigen Aufenthaltsraum der »People's Barn«, einem alten Gebäude mit Blick auf den Fluß, das an den Außenwänden mit vielen alten Wagenrädern verziert war.
Freude erfüllte den Raum, als wir unsere Erinnerungen laut werden ließen über all das, was Gott im vergangenen Jahr für uns getan hatte. Dann bat ich Carol Rhoad, uns zu erzählen, wie sie den Nachmittag verbracht hatte. Sie war nämlich müde gewesen und hatte sich schlafen gelegt und deshalb die Fahrt auf dem Heuwagen nicht mitgemacht. Nach ihrem Mittagsschlaf war sie mit dem Besitzer der Ranch ins Gespräch gekommen.
»Wir haben ständig Leute hier, aber noch nie habe ich eine so fröhliche und harmonische Gruppe gesehen«, meinte er. »Wer seid ihr?«
Carol nahm die Gelegenheit wahr, ihm etwas über die Quelle unserer Freude zu sagen und daß auch er Jesus Christus als seinen Erlöser finden könne. Carol konnte an jenem Abend, als sie uns von diesem Gespräch berichtete, nicht ahnen, daß sie schon Stunden später bei Jesus Christus sein würde - für immer.

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