Der kniende Christ Psalm 107, 13-15

  • Der kniende Christ Psalm 107, 13-15

gebraucht
Bestell-Nr.: BN2584
Autor/in: unbekannt
Der kniende Christ Psalm 107, 13-15
Preis: 5,50 €
ISBN: 3889360084 (ISBN-13: 9783889360083)
Format: 18 x 11 cm
Seiten: 127
Gewicht: 87 g
Verlag: Herold
Erschienen: 1998
Einband: Taschenbuch
Sprache: Deutsch
Zustand: leichte Gebrauchsspuren
Beschreibung:
- Gottes große Not
- beinahe unglaubliche Verheißungen
- bittet, so wird euch gegeben
- die Frage nach Zeichen
- was ist das Gebet?
- wie soll ich beten?
- müssen wir uns abquälen?
- erhört Gott immer unsere Gebete?
- Gebetserhörungen
- wie erhört Gott Gebet?
- Gebetshindernisse
- wer darf beten?
- Gebet ist eine große Macht

2. Kapitel
BEINAHE UNGLAUBLICHE VERHEISSUNGEN
Wenn wir einst mit Christus in der Herrlichkeit stehen und zurückschauen werden über die beendete Geschichte unseres Lebens, wird der erstaunlichste Zug dieses an uns vorüberziehenden Lebens seine Gebetslosigkeit sein.
Wir werden fast außer uns sein vor Staunen darüber, daß wir so wenig Zeit in wirklicher Fürbitte verbracht haben. Dann wird es an uns sein, »uns zu verwundern«.
Während des letzten Gesprächs unseres Herrn mit Seinen Jüngern, gerade vor dem wundervollsten aller Gebete, streckte der Meister wieder und wieder Sein königlich goldenes Szepter aus und sagte gleichsam: »Was ist eure Bitte? Es soll euch gewährt werden bis hin zur Fülle meines Reiches!«
Glauben wir dies? Wir müssen es, falls wir unsere Bibel ernst nehmen. Sollten wir nicht einmal recht still und nachdenklich eine der Verheißungen unseres Herrn durchlesen, die Er so oft wiederholt? Hätten wir sie nie zuvor gelesen, so würden wir unsere Augen voller Verwunderung öffnen, denn diese Verheißungen sind ganz unglaublich. Von den Lippen irgendeines gewöhnlichen Menschen wären sie ganz unglaubwürdig. Aber es ist der Herr Himmels und der Erde, der spricht; Er spricht im feierlichsten Augenblick Seines Lebens. Es ist am Vorabend Seines Leidens und Sterbens. Um eine Abschiedsbotschaft handelt es sich. Nun hört!
»Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, denn ich gehe zum Vater. Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun« (Joh. 14, 12.13). Nun, können Worte einfacher und klarer sein als diese? Kann ein Versprechen größer oder wichtiger sein? Hat jemand irgendwo oder zu irgendeiner Zeit mehr angeboten?
Wie bewegt müssen die Jünger gewesen sein! Sie konnten kaum ihren Ohren trauen. Aber diese Verheißung gilt genauso dir und mir.
Und, damit kein Zweifel aufkommen konnte, weder bei ihnen noch bei uns, wiederholte der Herr diese Verheißung einige
Augenblicke später noch einmal. Ja, und der Heilige Geist trieb Johannes, diese Worte nochmals aufzuzeichnen. »Wenn ihr in mir bleibet und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren. Darm wird mein Vater verherrlicht, daß ihr viel Frucht bringet und werdet meine Jünger« (Joh. 15, 7.8).
Diese Worte sind von solch tiefgreifender Wichtigkeit und so bedeutungsvoll, daß der Heiland der Welt sich nicht einmal mit einer dreifachen Wiedergabe begnügt. Er ermahnt Seine Jünger eindringlich, Seinem Befehl »zu bitten« gehorsam zu sein. Ja, Er weist sie darauf hin, daß ein Kennzeichen »Seiner Freunde« der uneingeschränkte Gehorsam gegen Seine Gebote sei (Vers 14). Dann wiederholt Er nochmals Seine Wünsche: »Ihr habt mich nicht erwählt, sondern ich habe euch erwählt und gesetzt, daß ihr hingeht und Frucht bringet und eure Frucht bleibe, damit, wenn ihr den Vater bittet in meinem Namen, er's euch gebe« (Joh. 15, 16).
Man sollte meinen, unser Herr hätte es nun deutlich genug gemacht, daß Er das Gebet Seiner Jünger wünscht; daß Er ihre Gebete braucht und sie ohne Gebet nichts vermögen. Aber zu unserer größten Überraschung kehrt Er nochmals zum selben Gegenstand zurück, indem Er ziemlich dieselben Worte sagt. »An demselben Tage werdet ihr mich nichts fragen.« - »Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr den Vater etwas bitten werdet, so wird Er's euch geben in meinem Namen. Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen. Bittet, so werdet ihr nehmen, daß eure Freude vollkommen sei« (Joh. 16, 23.24). Nie zuvor hat unser Herr solchen Nachdruck auf eine Verheißung oder ein Gebot gelegt - nie! Diese wirklich wunderbare Verheißung wird uns sechsmal gegeben. Sechsmal befiehlt uns unser Heiland, fast im gleichen Atemzug, zu bitten, um was wir wollen. Dies ist die größte - die wundervollste - Verheißung, die je Menschen gegeben wurde. Jedoch die meisten Menschen - christliche Menschen - mißachten sie praktisch. Ist es nicht so?
Die außerordentliche Größe dieser Verheißung scheint uns zu überwältigen. Aber wir wissen, daß Er »überschwenglich tun kann über alles, was wir bitten oder verstehen« (Eph. 3, 20). Die letzte Ermahnung aber, die unser himmlischer Meister gibt,
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