Sieg des Gebets - David Brainerd, Oswald Smith

  • Sieg des Gebets - David Brainerd, Oswald Smith

 

Beschreibung:

- Vorbereitung zum Dienst 

- under den Indianern 

- große Erweckung 

- letzte Krankheit und Tod 

Der Einfluss David Brainerds auf mein Leben war in den ersten Jahren meines Dienstes so stark, dass ich meinen jüngsten Sohn nach ihm nannte. Als ich gerade achtzehn Jahre alt war, befand ich mich 3000 Meilen von zu Hause entfernt als Missionar unter den Indianern. Kein Wunder, dass ich Brainerd liebe! Es war Brainerd, der mich Fasten und Beten lehrte. Ich lernte, dass durch den täglichen Kontakt mit Gott größere Dinge bewältigt werden können, als durch die Predigt. Wenn ich verspüre, dass mein Eifer erkaltet, wende ich mich zu Brainerd, und immer erwärmt er mein Herz.

VORBEREITUNG ZUM DIENST

David Brainerd wurde am 20.April 1718 in Haddam, Grafschaft Hertford/Connecticut, Amerika, geboren. Sein Vater, Hesekiel Brainerd, starb, als David neun war, und seine Mutter, eine Tochter des Rev. Jeremia Hobart, ließ ihn als Waise zurück, als er gerade vierzehn wurde. Er war der dritte Sohn von insgesamt fünf Brüdern und vier Schwestern.

Den folgenden Bericht gibt er selbst von seinen frühen Jahren.

Überführt

Von Jugend auf war ich nüchtern und neigte zur Melancholie. Von Sünde war ich jedoch nicht überführt. Als ich sieben Jahre alt war, geriet ich erstmals um mein Seelenheil in Sorge, und der Gedanke an den Tod erschreckte mich und verdarb mir die Freude am Spielen. Doch diese Besorgnis war nur von kurzer Dauer. Immerhin betete ich manchmal im Stillen. So ging es fort bis ich dreizehn Jahre alt war. Dann, im Winter 1732, wurde ich durch eine Epidemie, die in Haddam um sich griff, aus meiner fleischlichen Sicherheit aufgeschreckt. Ich ging eifrig meinen Verpflichtungen nach und las sehr gerne. Manchmal glaubte ich, bekehrt oder doch wenigstens auf dem Wege zum Himmel und zur Glückseligkeit zu sein, dabei wußte ich nicht einmal, was Bekehrung war. Für weltliche Dinge interessierte ich mich erstaunlich wenig, und meine Gedanken waren meistens vollauf mit der Sorge um meine Seele beschäftigt; ja, ich kann sagen, ich war nahezu überzeugt, ein Christ zu sein. Der Tod meiner M utter i m März 1732 erschütterte mich und machte mich sehr niedergeschlagen. Aber bald danach begann meine Unruhe wieder abzuklingen, und ich fiel in Sorglosigkeit zurück, obwohl ich weiterhin häufig in der Stille betete. Gegen den 15. April 1733 verließ ich dann mein Vaterhaus und zog nach Ost-Haddam, wo ich vier Jahre wohnte - in der Welt, immer noch ohne GOTT. Ich machte mir nicht allzuviel aus geselligen Zusammenkünften der Jugend, weil ich wußte, daß ich von den Vergnügungen nie mit dem gleichen guten Gewissen zurückkehrte, mit dem ich hingegangen war. Jedesmal häufte sich eine neue Schuld an, die mir Furcht einflößte, vor den Gnadenthron zu treten, und mir jenen guten Rahmen verdarb, in dem ich mich hin und wieder so gerne wohlgefällig betrachtete. 

Aber ach, diese meine gute Verfassung war nichts als Selbstgerechtigkeit und nicht auf das Verlangen nach GOTTES Verherrlichung gegründet.

Im April 1737, als ich neunzehn war, zog ich nach Durham, um auf meiner Farm zu arbeiten. Dort blieb ich, bis ich fast zwanzig Jahre alt war.

Oftmals verspürte ich das Verlangen nach einer gründlichen Ausbildung. Als ich dann etwa zwanzig war, entschloß ich mich für das Studium. Ich wurde nun sehr streng gegen mich und meinte, ich müsse besonders genau sein, da ich mich dem geistlichen Dienst zu widmen gedachte.

Im April 1738 zog ich zu Mr. Fiske und wohnte bis zu seinem Tode mit ihm zusammen. Er riet mir, mich von dem Umgang mit der Jugend gänzlich fernzuhalten und mich älteren, ernsthaften Leuten anzuschließen. Ich folgte seinem Rat, und mein Leben wurde nun erfüllt von Religiosität. Ich betete täglich viele Stunden und brachte auch viel Zeit mit anderen frommen Verrichtungen zu. Das gepredigte Wort beachtete ich sehr genau. Ich war mit so viel Interesse bei der Sache, daß ich mit einigen jungen Leuten übereinkam, Sonntag abends noch privat zu frommen Übungen zusammenzukommen. Anschließend an die Versammlung ging ich die Predigten des Tages noch einmal durch, soweit ich sie zusammenbekam. Ich genoß gutes Ansehen, und obwohl es mir nicht recht bewußt war, vertraute ich völlig auf meine Werke. Nach dem Tode von Mr. Fiske setzte ich mein Studium zusammen mit meinem Bruder fort. Ich blieb meinen religiösen Verpflichtungen weiterhin treu und wunderte mich oft über die Leichtfertigkeit meiner Professoren. Ihre Nachlässigkeit auf religiösem Gebiet machte mir geradezu Sorgen. So ging es weiter auf einem Fundament der Selbstgerechtigkeit. Dann, eines Sonntags im Winter 1738, ich befand mich gerade auf einem Spaziergang, gab mir GOTT plötzlich einen solchen Eindruck von der Gefahr, in der ich stand, und von seinem Zorn, daß ich erschrocken innehielt. Alle meine geleisteten guten Werke waren auf einmal dahin. Die Erkenntnis meiner Sünde und Unwürdigkeit lastete schwer auf mir, und ich fürchtete den ganzen Tag über, daß mich die Rache GOTTES bald ereilen würde.lch war niedergeschlagen und suchte die Einsamkeit. Manchmal neidete ich Vögeln und wilden Tieren ihre gelassene Fröhlichkeit, waren sie doch nicht der ewigen Trübsal preisgegeben, wie ich es offenbar war. So lebte ich oft tagelang in großer Bedrängnis. Vor mir türmten sich Berge auf, die mir die Hoffnung auf Gnade versperren wollten. Dann erschien mir das Werk
 

gebraucht

Bestell-Nr: BN2883-40

Autor/in: Oswald Smith

Titel: Sieg des Gebets - David Brainerd

Preis: 3,60 €

Format: 20,5 x 13,5 cm

Seiten: 125

Gewicht: 160 g

Verlag: Brendow

Erschienen: 1972

Einband: Taschenbuch

Sprache: Deutsch

Zustand: leichte Gebrauchsspuren

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Verfügbarkeit: Ausverkauft

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