Welt in Flammen, Billy Graham #

  • Welt in Flammen, Billy Graham #

gebraucht

Bestell-Nr.: BN1240-1
Autor/in: Billy Graham
Titel: Welt in Flammen
Preis: 2,90 €
Format: 11 x 18 cm
Seiten: 159
Gewicht: 147 g
Verlag: R. Brockhaus
Auflage: 1. Auflage
Erschienen: 1966
Einband: Taschenbuch
Sprache: Deutsch
Zustand: deutliche Gebrauchsspuren
Kurzinfo:
Billy Graham gibt mit diesem Buch eine verblüffend einfache Antwort, die verstehen läßt, warum Tausende in aller Welt seine Vorträge hören wollen. 
Er verkehrt.. mit Politikern, Industriellen, Atomphysikern, Geisteswissenschaftlern, Gewerkschaftsführern, Menschen aus allen Ständen. Er ist in der technischen Welt zu Hause und holt aus ihr seine Beispiele. . Er kennt die moderne Literatur und zeigt in der Zeitdiagnose am Anfang dieses Buchs, wie sehr er unsere Zeit begreift - nicht nur die Zeit, sondern auch den Menschen. 
Billy Graham sagt das biblische Evangelium ohne Abstriche und Zugeständnisse. Er sagt es so, daß ein 16jähriger es versteht und der Gebildete gepackt 
wird." Wllhelm Busch, Essen
 

FLAMMEN AUSSER KONTROLLE
Vor ein paar Jahren fing der Wald hinter unserem Haus Feuer. Die Flammen wurden von Waldarbeitern entdeckt, die auf einem nahegelegenen Berge Tag und Nacht Wache halten. Das Feuer hatte sich aber bereits menschlicher Kontrolle entzogen und näherte sich schnell unserem Hause, so daß man uns aufforderte, uns zur Räumung bereitzuhalten. Feuerwehrleute kamen, und mit ihrer Hilfe bekämpften wir alle die ganze Nacht hindurch das Feuer, bis wir es schließlich wieder unter Kontrolle hatten.
Auch unsere Welt steht in Flammen, und Menschen ohne Gott werden niemals in der Lage sein, diese Flammen zu zügeln. Die Dämonen der Hölle sind losgelassen. Leidenschaften, Habsucht, Hals und sexuelle Begierden greifen auf der ganzen Welt wie Feuer um sich. Wie im Wahn scheinen wir Harmagedon entgegenzutaumeln (Offb. i6, s6).
Vor mehreren Jahren besuchte ich kurz vor seinem tödlichen Flugzeugabsturz Dag Hammarskjöld in seinem Büro im Haus der Vereinten Nationen. Er machte einen sehr niedergeschlagenen Eindruck. Aus seinem Fenster New York überschauend, sagte er ruhig: »Ich sehe keine Hoffnung für einen dauerhaften Weltfrieden. Wir haben uns so angestrengt und haben so jämmerlich versagt.« Dann hielt er einen Augenblick inne, blickte mich an und sagte: »Wenn die Welt nicht in den nächsten Jahren eine geistliche Neugeburt erlebt, wird die Zivilisation untergehen.«
Wir sind die Generation, die durchs Feuer gehen wird. Es ist die Generation »unterm Gewehr«, wie die Zeitschrift Holiday schreibt. Es ist eine gequälte Generation, vom Schicksal dazu bestimmt, in Krisen, Gefahr, Angst und Tod zu leben. Wir gleichen alle einem zum Tode Verurteilten, der auf den Tag der Hinrichtung wartet. Wir spüren, daß etwas geschehen wird. So kann es einfach nicht weitergehen. Die Geschichte ist in eine Sackgasse geraten. Wir befinden uns auf einem Kollisionskurs. Irgend etwas wird passieren.
Teen Paul Sartre, der französische Existentialist, sagte: »Aus dem menschlichen Dilemma gibt es keinen Ausweg.« Sir Winston Churchill sagte: »Unsere Probleme überschreiten unsere Grenzen.« Überall in der Welt züngeln die Flammen. Das Dach droht einzustürzen. Der Mensch ist von allen Seiten von einem Feuer umgeben, über das er die Kontrolle verloren hat.
Was sind es für Flammen, die uns von allen Seiten bedrohen und vernichten wollen?

Die Flamme der Bevölkerungszunahme
Die gegenwärtige Bevölkerungsexplosion erschreckt jeden Einsichtigen. Das Anwachsen der Bevölkerung ist beängstigend. Der britische Historiker Arnold Toynbee kennzeichnete dieses Dilemma folgendermaßen: »Sollte ein Atomkrieg ausbrechen, dann werden zu wenig Leute übrigbleiben, um die Zivilisation aufrechtzuerhalten- sollte ein solcher Krieg aber nicht ausbrechen, dann wird es zu viele Menschen geben, sie werden das Leben auf diesem Planeten unerträglich und unmöglich machen.« Die Statistiken zeigen unerbittlich, mit welcher Geschwindigkeit die Geburtenrate die Todesrate übersteigt.
Am Anfang der uns bekannten Geschichte betrug die Weltbevölkerung etwa 125 000 Menschen. Zur Zeit Christi lebten auf der ganzen Welt nur zweidrittel so viel Menschen, wie heute allein in den USA. Am Ende dieses Jahrhunderts, also um das Jahr 2ooo, wird die Weltbevölkerung mehr als 61/z Milliarden betragen. Vom Jahr 2ooo an beginnen sich die Statistiken zu überschlagen.
Die Ergebnisse dieser Explosion sind ungeheuerlich. Wenn die augenblickliche Zuwachsrate weiter anhält, dann werden in 6 Generationen allein in den Vereinigten Staaten g Milliarden Menschen leben, dreimal so viel wie die gesamte Weltbevölkerung heute. Dies bedeutet praktisch, daß die Vereinigten Staaten zu einer einzigen zusammenhängenden Riesenstadt werden. Die Wissenschaftler reden heute bereits von der Entwicklung einer Globalstadt, einer Wehmetropole. Wir können uns eine Vorstellung davon machen, welche erschreckenden Aussichten wir haben, wenn diese Bevölkerungsexplosion weiter anhält.
Die Welt steht vor einem biologischen Problem genauso wie vor einem politischen. Werden wir in der Lage sein, genügend Einsatzbereitschaft, Weisheit und Mitgefühl zusammenzubringen, um mit diesem ständig wachsenden Problem der Überbevölkerung fertig zu werden? Kein gegenwärtiges oder zukünftiges, kein sozialistisches oder altruistisches Wohlfahrtssystem kann viel ausrichten, wenn es mehr Menschen gibt, als Güter zur Verteilung vorhanden sind. So sind die Menschen zu einer Waffe geworden, die sie einst selber zu zerstören droht. Die Sexualkraft ist eine der Flammen, die außer Kontrolle geraten sind.
Die Flamme der Gesetzlosigkeit
Die Bibel sagt, daß Sünde Unrecht sei (1. Joh. 3, 4). Jesus wies darauf hin, daß sich am Ende der Geschichte in der ganzen Welt Rebellion gegen Gesetz und Ordnung ausbreiten werde. Rebellion und Gesetzlosigkeit herrschen jetzt bereits auf der Erde, wie es die Welt bisher noch nie gekannt hat. Kinder rebellieren gegen ihre Eltern, so daß manche Eltern tatsächlich vor ihren eigenen Kindern Angst bekommen. Junge Leute rebellieren gegen ihre Lehrer. Studenten rebellieren gegen die Universitätsleitung. Es gibt organisierte Versuche, den Dienst der Polizisten lächerlich und verächtlich zu machen. Doch ist all dies nur ein Teil der allgemeinen Mißachtung von Gesetz und Ordnung.
Es muß erschrecken, daß organisiertes Verbrechen in vielen Ländern das größte Geschäft ist. Einer der größten Schieber Amerikas brüstete sich damit, »das organisierte Verbrechertum sei größer als die Regierung der Vereinigten Staaten«.
Das Verbrechertum hat einen Bruttoverdienst von fast 10 Prozent des amerikanischen Volkseinkommens aufzuweisen und bildet praktisch einen Staat innerhalb des Staates. Es kostet uns mehr als alle unsere pädagogischen und sozialen Bemühungen zusammengenommen. Mit all seinen Geheimbünden, der Unterwelt, den Schiebern und der Mafia beherrscht das organisierte Verbrechertum beinahe schon einige der großen Weltstädte. Darüber hinaus gibt es noch unorganisierte Verbrecher, was genauso schlimm, wenn nicht noch schlimmer ist.
In fast jeder Stadt Amerikas ist es heutzutage gefährlich, nach Einbruch der Dunkelheit durch die Straßen zu gehen. Es ist, als sei eine finstere, übernatürliche Macht losgelassen. Die Straßen wurden förmlich zu Dschungeln der Raubüberfälle, der Vergewaltigungen und des Mordes. Der Pesthauch der Kriminalität droht unsere Gesellschaft zu verschlingen; in dem gleichen Maße, in dem die Zahlen des Verbrechens zunehmen, stürzen die moralischen Fundamente unserer Nation zusammen. Der Polizeichef einer unserer großen Städte behauptete, daß mehr als die Hälfte aller Verbrecher in seiner Stadt am Ende unbestraft ausgehen. Die meisten von ihnen würden gar nicht entdeckt. Wird aber einmal jemand gefangen, dann fällt es der Polizei sehr schwer, ihm irgend etwas vor Gericht nachzuweisen.
Was ist die Antwort auf dieses Problem? Noch mehr Polizeikräfte, mehr Erziehung, schärfere Bestrafung? Wie kommt es, daß unsere Nation als die wohlhabendste Gesellschaft der Geschichte die Welt im Verbrechen anführt?

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