Die Bibel - Mythos oder Wahrheit? David Gooding

  • Die Bibel - Mythos oder Wahrheit? David Gooding

gebraucht
Bestell-Nr: BN1516
Autor/in:    David Gooding
Titel:    Die Bibel - Mythos oder Wahrheit?
Preis:    2,90 €
ISBN:    9783893977116 (früher: 3893977112)
Format:    18 x 11 cm
Seiten:    91
Gewicht:    102 g
Verlag:    CLV
Erschienen:    1992
Einband:    Taschenbuch
Sprache:    Deutsch
Zustand:    wie neu

- Paßt die Bibel in die heutige Welt und ist sie glaubwürdig?
- Kann man mit ihr als moderner Mensch etwas anfangen?
- Ist die Person Jesu nur eine Erfindung?
- Was ist mit seinen Ansprüchen?
- Bin ich persönlich davon betroffen?

Das sind einige der Themen, auf die der Autor in erfrischender Art und mit bestechender Logik eingeht. Professor David Gooding; behandelte diese Fragen vor Naturwissenschaftlern an der Universität in Belfast, Irland

Inhalt
Sind die Berichte des Neuen Testaments verlässlich? 7
Ist die Person Jesus eine Erfindung? 10
Jesus Christus:
Stellt man sich so einen Helden vor? 13
Jesus Christus:
menschgewordener Gott? 17
Jesus Christus:
Werden seine Ansprüche bestätigt? 27
Was hat das alles mit mir zu tun? 32
Gibt es eine echte Erfüllung? 39
Warum geschieht das dann nicht? 40
Die Erfüllung, in der richtigen Beziehung
zu Gott zu stehen 42
Die Erfüllung, das zu werden,
was wir sein sollten 48
Die Erfüllung, so zu wirken,
wie wir wirken sollten 53
Die Erfüllung zu wissen, was geschieht 58
Wie finde ich den Weg zur Erfüllung? 62

Sind die Berichte des Neuen Testaments
verlässlich?
Ich nehme an, dass Sie die Antwort schon erraten haben,
die ich auf die mir gestellte Frage geben werde. Wie
dem auch sei – sie lautet: Ich glaube wirklich an die Bibel
und denke, dass ich dabei keinen intellektuellen Selbstmord
begangen habe. Natürlich kann es sein, dass Sie
– nachdem Sie dieses Buch gelesen haben – vom Gegenteil
überzeugt sein werden. Aber dieses Risiko muss ich
auf mich nehmen.
Aus Erfahrung weiß ich, dass es verschiedene Gründe
dafür gibt, dass Menschen denken, der Bibel sollte und
könne man nicht glauben. Ein von vielen Menschen angegebener
Grund ist die Möglichkeit von Fehlern und
Änderungen durch handschriftliche Vervielfältigung des
Neuen Testaments bis etwa 1500 n.Chr. Sie meinen deshalb,
dass wir beim jetzigen Lesen nicht sicher sein können,
ob wir den von seinen Verfassern geschriebenen
Originaltext vor uns haben.
Dieser Einwand wird häufig von Menschen vorgebracht,
die sich nicht bewusst sind, wie überwältigend
der Beweis für die Originaltreue des Neuen Testaments
ist.
Erstens gibt es viele Manuskripte, die das ganze Neue
Testament oder Teile dessen beinhalten. Insgesamt existieren
über 5000 davon. Natürlich gibt es in all diesen
Manuskripten Abschreibfehler, da es praktisch unmöglich
ist, ein ganzes Dokument ohne zufällige Fehler
handschriftlich zu vervielfältigen. Deshalb enthalten
zwei Handschriften nie die gleichen Fehler. Wenn man
jetzt alle Manuskripte miteinander vergleicht, ist es möglich, den Originaltext so zu rekonstruieren, dass weniger
als 2% unsicher sind. Bei diesen 2% geht es überwiegend
um geringfügige linguistische Besonderheiten, die keinen
Einfluss auf die Bedeutung des Textes haben. Außerdem
wird keine Lehre des Neuen Testaments durch diese kleinen
Unsicherheiten infrage gestellt, da keine diesbezüglichen
Lehraussagen auf einzelnen Versen oder Absätzen
beruhen.
Als Nächstes ist noch das große Alter einiger
Handschriften des Neuen Testaments zu nennen. Ein wesentlicher
Teil des Neuen Testaments ist in einem Manuskript
enthalten, das um 200 n.Chr. geschrieben wurde.
Die älteste uns erhalten gebliebene Handschrift, die das
ganze Neue Testament umfasst, stammt etwa aus dem
Jahre 360 n.Chr.
Wir wollen überlegen, was das bedeutet. Nehmen wir
das Manuskript, das um 200 n.Chr. geschrieben wurde.
Es ist heute etwa 1800 Jahre alt. Wie alt wird das Original
gewesen sein, von dem es abgeschrieben wurde? Wir
wissen es natürlich nicht. Es könnte aber ohne Weiteres
140 Jahre alt gewesen sein. Wenn das zuträfe, wäre es
geschrieben worden, als viele Autoren des Neuen Testaments
noch lebten.
Ein Vergleich wird uns helfen. Einige Werke der berühmten
lateinischen und griechischen Autoren der Antike
– und ich spreche hier als ein Wissenschaftler, der
sein ganzes Berufsleben der antiken klassischen Literatur
gewidmet hat – sind uns nur in Form einiger später
Manuskripte (d.h. aus dem 7. -9. Jh.) überliefert. Trotzdem
würde kein Kenner der klassischen Literatur auch
nur daran denken, ihre Gültigkeit als zuverlässige Darstellung
dessen, was die ursprünglichen Verfasser schrieben,
anzuzweifeln. Im Vergleich dazu ist der Nachweis
für die Zuverlässigkeit des Textes des Neuen Testaments
überwältigend. Wir können deshalb die Gewissheit haben,
dass wir beim Lesen praktisch genau das erfahren,
was uns die Autoren des Neuen Testaments mitteilen
wollten. Wenn Sie das Beweismaterial näher untersuchen
möchten, empfehle ich das Buch von Prof. F. F. Bruce:
»Das Neue Testament, glaubwürdig, wahr, verlässlich?«
(Lahr: Verlag der Liebenzeller Mission, 4. Aufl. 1997).
Das mit Abstand größte Problem, das Menschen bezüglich
der Glaubwürdigkeit der Bibel haben, sind aber
ihre Behauptungen, insbesondere der Anspruch, dass Jesus
der Sohn Gottes, der fleischgewordene Schöpfer ist,
der zu uns auf die Erde kam, um mit uns Gemeinschaft
zu haben und uns Gott zu offenbaren. Viele Menschen
halten es für unmöglich, einem Buch mit solchen Behauptungen
Glauben schenken zu können. Sie lehnen
ohnehin den Glauben an einen Schöpfer ab. Ohne das
Neue Testament selbst gelesen und untersucht zu haben,
nehmen sie deshalb von vornherein an, dass es unmöglich
historische Tatsachen beschreiben könne, solange
der Anspruch erhoben wird, dass Jesus Mensch und Gott
in einem war. Dabei verfallen sie dem alten Gedanken,
dass Jesus Christus, so wie er im Neuen Testament beschrieben
wird, eine Erfindung der Verfasser der Evangelien
sei. 

Ist die Person Jesus eine Erfindung?
Wir wollen als Argumentationshilfe einmal davon ausgehen,
dass die Autoren der Evangelien nicht einen Jesus
beschrieben, der tatsächlich lebte, sondern diese
Persönlichkeit erfanden. Dazu benutzten sie als Ausgangsmaterial
vielleicht einen bäuerlichen »Weisen«, den
sie jedoch durch gewisse Hinzufügungen, Umformungen
und Übertreibungen frei rekonstruierten, sodass ein
übermenschliches, aber fiktives Ideal daraus entstand,
das in dieser Form nie existierte. Lassen Sie uns einmal
von dieser Annahme ausgehen und die Folgerungen unserer
Theorie herausarbeiten.
Die erste Folgerung aus dieser Annahme, Jesus sei
eine literarische Erfindung, ist, dass wir dann schon fast
ein Wunder vor uns hätten. Wir kennen heute viele fiktive
literarische Gestalten und wissen, wie schwierig es
ist, eine wirklich überzeugende zu schaffen. Die Weltliteratur
ist voll von solchen Romanhelden, die manchmal
besser und manchmal schlechter dargestellt werden.
Auch wenn Jesus als Person eine literarische Erfindung
ist, dann hat er doch ohne Zweifel weltweiten Ruhm erlangt.
Um eine solch berühmte fiktive Gestalt schaffen zu
können, hätten die Autoren der Evangelien literarische
Genies höchsten Ranges sein müssen. Nun gedeihen aber
literarische Genies dieses Niveaus ausgesprochen selten.
Hier würden jedoch gleich vier auf einmal sprießen. Wer
waren diese Männer? Was waren sie von Beruf? Einer
war jedenfalls Fischer, ein anderer Steuereintreiber, einer
war Arzt und einer, ein junger Mann, wird nicht näher
beschrieben. Ist es denkbar, dass alle vier Männer durch
Zufall literarische Genies von Weltrang waren? 

Doch weiter: Selbst die brillantesten und höchst lebensecht
dargestellten fiktiven Gestalten bleiben für die Leser,
was sie sind: erfundene Personen. Sie fangen sozusagen
nicht an, sich zu bewegen, indem sie vor den Lesern lebendig
und für sie wirklich existierende Persönlichkeiten
werden, die man wie einen Menschen neben sich kennen
kann und mit denen man eine persönliche Beziehung aufbauen
kann. Verständlicherweise nicht! Aber gerade das
ist es, was mit dieser als fiktiv angenommenen Gestalt, Jesus
Christus, geschehen ist. Er ist für Millionen von Menschen
seit etwa 2000 Jahren zu einer Person geworden,
die wirklich lebt. Sie konnten und können behaupten, dass
sie mit ihr eine persönliche Beziehung haben: eine Person,
die sie liebten und lieben bis hin zur Bereitschaft, für
sie zu sterben, wie es Tausende tatsächlich getan haben.
Nun kann man diese Menschen für Spinner halten, weil
sie so über Jesus dachten, wobei ich an dieser Stelle nicht
Ihre Zustimmung haben will. Es geht mir darum, folgende
unbestreitbare Tatsache darzulegen: Wenn Jesus wirklich
eine fiktive, von den Verfassern der Evangelien erfundene
Gestalt war, dann haben diese Autoren das Bild einer Persönlichkeit
geschaffen, die für Millionen zu einer lebendigen
Person wurde, von der sie meinten, dass sie ihre Liebe,
Hingabe und Opfer verdient hat. Damit haben sie eine literarische
Meisterleistung vollbracht, die in der gesamten
Weltliteratur beispiellos ist. Diese Tatsache ein »Wunder«
zu nennen, wäre nicht zu viel.
Es gibt natürlich einige (wenn auch außergewöhnlich
wenige) Gestalten in der Literatur, auf die wir als
reale Personen stoßen und von denen wir uns ein Bild
machen können. Eine davon ist Sokrates, wie ihn Plato
darstellt. Platos Dialoge sind nicht nur philosophische
Werke, sondern zählen auch zur Weltliteratur. 

Dennoch hat der darin erscheinende Sokrates Generation um Generation
von Lesern als reale Person beeindruckt, deren
Charakterzüge sie überall erkennen würden, und zwar
dahingehend, dass sie beim Lesen einer Darstellung über
Sokrates in einem anonymen und weniger bekannten
Werk sofort sagen würden: »Nein, so hätte der wahre
Sokrates nicht reagiert oder gesprochen.« Vergleichen Sie
dazu C.S. Lewis: »Was der Laie blökt. Christliche Prognosen«
(Johannes Verlag, Einsiedeln, S. 20).
Doch der Grund dafür, warum uns der Sokrates in den
Dialogen Platos so wie oben dargestellt beeindruckt, besteht
darin, dass Plato ihn nicht erfunden hat. Er war
eine reale, historische Person, die tatsächlich lebte. Platos
Vorstellung von Sokrates mag in hohem Maße verfeinert
sein, doch die Person und Wesensart des Sokrates hat
Plato nicht erfunden. Vielmehr verhielt es sich so: Es war
die vom Charakter des Sokrates ausgehende Wirkung,
die dazu beitrug, Plato zu dem Philosophen und hervorragenden
Literaten zu machen, als den wir ihn kennen.
Das trifft auch auf Jesus Christus zu, und zwar bei ihm
in stärkerem Maße. Obwohl die ganze Welt anerkennt,
dass der Sokrates in den Dialogen Platos eine reale historische
Person ist, würde nur ein Geisteskranker behaupten,
ihn heute als wirklich existierende Person zu kennen
bzw. zu ihr eine persönliche Beziehung zu haben.
Heutzutage stirbt keiner für Sokrates. Doch für den Jesus
des Neuen Testaments gehen Menschen in den Tod!
Denn er ist keine literarische oder religiöse Fiktion, die
sich die Autoren der Evangelien ausgedacht haben. Die
Evangelien beschreiben 

Neue Bewertung

Bitte anmelden oder registrieren um Bewertung zu verfassen


Verfügbarkeit: noch 5 Exemplare

Bestseller

Der Weg nach Luv Band 3, Eugen Kunz

Der Weg nach Luv Band 3, Eugen Kunz

gebraucht Bestell-Nr.: Luv03 Autor/in: Eugen Kunz Der Weg nach Luv ..

5,00€ Netto 4,67€

Jesu Name nie verklinget 2 vierstimmig 350 Lieder mit Gitarrenbegleitung

Jesu Name nie verklinget 2 vierstimmig 350 Lieder mit Gitarrenbegleitung

gebraucht Bestell-Nr.: BN8124 Jesu Name nie verklinget 2 vierstimmig..

4,50€ Netto 4,21€

Einer den die Gnade fand - Jakob ein Lebensbild, Josef Kausemann

Einer den die Gnade fand - Jakob ein Lebensbild, Josef Kausemann

gebraucht Bestell-Nr:     BN0305 Autor/in:    Josef Kausemann Einer..

3,50€ Netto 3,27€

Verschlungene Wege H3, Hübener Helene

Verschlungene Wege H3, Hübener Helene

gebraucht Bestell-Nr.: BN5003 Autor/in:    Hübener Helene Titel:   ..

4,50€ Netto 4,21€