Brockhaus Rudolf

Brockhaus Rudolf

Rudolf Brockhaus (1856-1932) wurde als fünftes der dreizehn Kinder seiner Eltern Carl Brockhaus und Emilie 
 am 13. Februar 1856 in Elberfeld geboren. Er besuchte dort eine höhere Schule und wandte sich dann dem Baufach zu. 
Bei der Firma Scheidt hatte er wohl seine spätere Frau, Therese Scheidt, die einzige Tochter seines Chefs, kennengelernt. 
Die beiden heirateten im Jahre 1881; Aus ihrer Ehe gingen zwölf Kinder hervor.
Im elterlichen Hause hatte er schon früh Bekanntschaft mit den vielfältigen Aufgaben gemacht, die sein Vater in seinem Verlag 
und in seiner Tätigkeit im Evangelium und unter den Gläubigen zu erfüllen hatte. So begann er, sich in die Pflichten und Aufgaben des 
väterlichen Verlages einzuarbeiten. 
Er begann mit der Über nahme der Schriftleitung der „Samenkörner", einer Zeitschrift mit vorwiegend erwecklichem und evangelistischem Inhalt.
Später kam dann die Arbeit am „Botschafter des Heils in Christo" hinzu. Gemeinsam mit dem Altphilologen Dr. Alfred Rochat aus Stuttgart 
begann er auch, bei der Überarbeitung des alttestamentlichen Textes der „Elberfelder Bibel" mitzuhelfen. Mit der Verbesserung des Neuen Testaments beschäftigte sich auch Dr. Emil Dönges der von 1884 bis 1886 im Elberfelder Verlag tätig war. Im Jahre 1894 übertrug Carl Brockhaus den Verlag seinem Sohn Rudolf ganz. Brockhaus Verlag" in Elberfeld.

Er erwies sich als ein Schriftsteller, bei dem sich ein großes Verständnis der Wahrheit mit der Fähigkeit zu klarer Darstellung verband und 
der sich dadurch als großer Lehrer auszeichnete. Dabei folgte er immer dem Grundsatz, daß keine Weissagung der Schrift von eigener Auslegung 
ist und erklärte das Wort Gottes mit dem Worte Gottes (2. Petrus 1,20). Seine„ Gedanken über den Brief an die Römer" erschienen zuerst 
im „Botschafter" (1929-1931), ebenso seine Betrachtung über den Brief an die Galater (Jahrgang 1931-1932). Von der Vielzahl seiner übrigen 
Schriften, die zumeist auch im „Botschafter" erschienen, seien nur einige zum Teil noch heute erhältliche erwähnt:
 „Ein Wort über die christliche Taufe", „Gethsemane", „Die Gabe des Heiligen Geistes", „Das Reich Gottes" usw. _
Auch als Dichter ist Rudolf Brockhaus hervorgetreten. Neben manchen Gedichten stammen auch Lieder  
in dem Buch „Kleine Sammlung geistlicher Lieder" von ihm.

Am 19. September 1932 ging Rudolf Brockhaus in Frieden heim zu seinem Herrn. Weit über tausend Geschwister erschienen zu seiner Beisetzung. 
Bei der anschließenden Nachfeier hielt sein Freund J. N. Voorhoeve aus Holland die Ansprache. Quelle: Gedenket eurer führer


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