Ist der Friede noch zu retten? Gerhard Bergmann

  • Ist der Friede noch zu retten? Gerhard Bergmann
gebraucht
Bestell-Nr.: BN5886
Autor/in: Gerhard Bergmann
Titel: Ist der Friede noch zu retten?
Preis: 2,90 €
ISBN: 9783795839024 (früher: 3795839025)
Format: 11 x 19 cm
Seiten: 81
Gewicht: 80 g
Verlag: Schriftenmissions Verlag
Erschienen: 1981
Einband: Taschenbuch
Sprache: Deutsch
Zustand: leichte Gebrauchsspuren
 
Wir befinden uns in einem Rüstungswahnsinn
 
Die Dritte Welt
Der Rüstungswettlauf ereignet sich schon seit Jahren. Dies nicht nur im Blick auf die beiden großen Rivalen Warschauer Pakt und NATO, sondern auch im Blick auf die Dritte Welt, die Entwicklungsländer.
Nun hätten die jungen Staaten z. B. in Afrika weiß Gott andere Aufgaben zu erfüllen, um der dringendsten Not Herr zu werden, nun müßten und sollten sie Millionen ins Schulwesen hineinstecken, Millionen in das Gesundheitswesen - in Krankenhäuser und medizinische und ärztliche Versorgung -, Millionen und Abermillionen in den Straßenbau, in den Aufbau einer einigermaßen gehenden Industrie - und was tun sie? Bei aller anerkennenswerten Mühe um sozialen Aufbau stecken sie Millionen, Abermillionen, ja Milliarden von DM und sFr in die Rüstung. In den Jahren zwischen 1960 und 1978 stiegen die afrikanischen Rüstungsausgaben um das Vierzehnfache - einschließlich Südafrika. Südafrika ausgenommen stiegen sie um das Zwölffache. In welch atemberaubendem Tempo schwarzafrikanische Länder rüsten, zeigt in extremer Weise Somalia. Es hat eine Rüstungssteigerung von 1960 bis 1978 um 1872 %. Und Kenia sogar um 5370 %.
Schauen wir ferner auf den Nahen und Mittleren Osten. Auch er befindet sich in einem Rüstungswettlauf. Durch die enormen Oleinnahmen kann er mühelos eine teure Rüstung finanzieren. In Prozenten ausgedrückt: Die Militärausgaben des Nahen und Mittleren Ostens stiegen von 1960 bis 1978 um 1272 %. Obwohl es sich um eine fast 13 fache Steigerung handelt, die die Kriegsgefahr anheizt, sieht dennoch der Westen diese Entwicklung gar nicht so ungern. Denn durch die hohen Rüstungsausgaben bekommt er einen Teil der für Öl ausgegebenen sogenannten Petrodollars wieder in die Industrieländer zurück. Dadurch kann er das Gleichgewicht der Weltwirtschaft in etwa wieder ausgleichen, was sonst noch mehr bedroht wäre. Allerdings ein zweifelhafter Trost. Nun noch ein Blick auf den Fernen Osten.
Im Fernen Osten wird die Rüstung besonders durch Südkorea angeheizt. Südkorea ist ein Militärstaat. Er hat sich besonders mit Hilfe der USA mit modernsten Waffen ausgestattet. Im
Fernen Osten stiegen die Militärausgaben insgesamt um 319%.
Was die Dritte Welt insgesamt betrifft, so stiegen ihre Militärausgaben in den 18 Jahren von 1960 bis 1978 um 650 %, also um das 61/2-fache.
Im Blick auf die Dritte Welt ist es leicht, den Rüstungsstand zu ermitteln, aber im Blick auf die Großmächte ist es sehr schwer.
 
Die Schwierigkeit der Wahrheitsfindung
Immer wieder hören wir in Radio und Fernsehen und lesen in den Zeitungen von der Notwendigkeit der „Nachrüstung". Im Blick auf dieses Stichwort können Sie mir die Frage stellen: „Handelt es sich wirklich um eine Na c h rüstung? Handelt es sich nicht vielmehr um eine A u f rüstung im eigentlichen Sinn?" Das ist allerdings eine entscheidend wichtige Frage. Denn eine reine Aufrüstung würde das ohnehin heiße und gefährliche Klima zusätzlich aufheizen. Ich muß zugeben, daß es uns als Normalbürgern schwer gemacht wird, diese Frage zu beantworten. Diese Frage stellt sich sogar für den allergrößten 'I'cil unserer Parlamentarier bis hinauf in die höchsten Parlamentc. Woher sollen wir Normalbürger einschließlich der wohl 90 '%, aller Parlamentarier wissen, ob die uns vorgesetzten Zahlen der vorhandenen Raketen, Atombomben und sonstigen Massenvernichtungswaffen stimmen? Ich meine, besonders im Blick auf den „Gegner", der ja an einer Geheimhaltung des tatsächlichen Waffenbestandes sehr interessiert ist. Um zu wissen, was die andere Seite sagt, höre ich auch oft Sender der DDR und Sendungen aus den sozialistischen Ländern. In diesen Sendungen wird wie selbstverständlich behauptet, es handele sich um „imperialistische Lügenpropaganda" des Westens, wenn behauptet werde, die „Nachrüstung" sei durch die Aufrüstung des Ostblocks notwendig geworden. In Wirklichkeit handele es sich um „fieberhafte Vorbereitungen" eines neuen Krieges durch „Kriegstreiber" im „imperialistischen Westen". Diese Ausdrücke waren z. B. am 20. Februar 1981 in Radio Tirana/Albanien zu hören. So ist es ja dauernd zu hören. Stimmt das nun?
Uns Normalbürgern wird es im Blick auf den östlichen Rüstungsstand auch dadurch sehr schwer gemacht, den wahren Tatbestand zu erfahren, daß ein seriöser Spitzenpolitiker wie

 

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