Rocky Der Mann mit der Maske, Michael Ackermann

gebraucht
Bestell-Nr.: BN1188
Autor/in:    Michael Ackermann
Titel:    Rocky Der Mann mit der Maske
ISBN:    9783417208122 (früher: 3417208122)
Format:    19 x 12 cm
Seiten:    96
Gewicht:    92 g
Verlag:    R. Brockhaus
Erschienen:    1987
Einband:    Taschenbuch
Sprache:    Deutsch
Zustand:    leichte Gebrauchsspuren
Beschreibung:
Rocky, der Irokese von der Reeperbahn suchte die Freiheit und rannte in immer neue Gefangenschaften. Er wollte Mensch sein und verbarg sich hinter der Maske seiner tätowierten Haut. Er suchte Freunde und gesellte sich zu Schlägern; und als er es im Showgeschäft versuchte, wurde die Einsamkeit zur Qual. Eine gescheiterte Existenz? Beinahe. Seine Geschichte wäre eine von vielen, hätte es da nicht eine Gruppe von Pantomimen am Altonaer Bahnhof gegeben - Laienschauspieler, die sich von Rockys exotischer Aufmachung nicht täuschen ließen . . . 

 

INHALT
1. Die Weichen sind gestellt
Wie bei Preußens 9
Als Nazikind im roten Wedding 10
Der Musterschüler 11
Der Haß bekommt ein Ziel 12
Nichts als weg - zum Militär 13
... in Krieg und Gefangenschaft 14
... und dann doch noch Liebe 15
 
2. Ein Versuch zu leben - mißglückt
Fluchthelfer - ohne Chance 17
Lebenslänglich 18
Einer unter vielen 20
Die Mutter stirbt 20
Zuchthauslehren 23
Das Ende der Hoffnung 24
 
3. Ein neuer Versuch 
- und neue Erfahrungen; Die christlichen Versager; Ein Doppelleben beginnt; Der Ausstieg 
 
4. In Satans Bann
Die Maske 31
Der Rocker schlägt zurück 31
»... aus Satans Kraft« 33
Rocky, der Irokese 34
Ein Mann der Gewalt 35
 
5. Der Abschied von der Gewalt
»Alle Christen sind Heuchler« 37
»Falsche Instrumente« 38
Kurt und der NDR 38
»Schluß mit 'm Stuß« 39
6. Hinter der perfekten Maske - im Showgeschäft 1976-85
 
Vermarktet
Abhängig zum Nulltarif ....................... 44
Und weiter allein auf der Welt ........ . .
Der Exhibitionist .... . . 47
Götterhämmerung 48
 
7 Umkehr zum Lebendigen: Juni-September 1985
Bleib stehen! ....................... . ...... ........
Die neue Verwandlung ....................... 52
Angenommen ............................ ............. 55
Ein neues Zuhause ........................
Eine neue Familie ......................... 56
Ein neuer Mensch .................... 57
 
8. Beziehungsfragen
Auch die andern ändern sich .......... . .
Er befreit aus allen Ängsten ....62
Rocky ist tot ............................
 
9. Der Gerettete hilft retten
Wieder im Krankenhaus - und doch ganz anders! . . . ; Die Wohngemeinschaft ................;Sie brauchen kein Sidol ...................
Zweimal Bernd ........................... ;Schüler wundern sich ............ ..... ........ ;Masken ........................ ;Schülereindrücke .......................
Im alten Milieu ........................... ;Das Festival .............................;Sterbenskrank im Dienst
Elli Pirelli u.a . ............................. 84
 
10. Hilft für Helfende - an Stelle eines Nachworts
Umgang mit Maskenträgern .................; Eine Anfrage an Jünger.................. ..; Die Voraussetzungen.. . ........; Stimmt das Bild?................ ..
Radikalkur und Gnade ...................., 11 Daheim - Februar 1987 ............ . ...... 94
 
Sonntagmorgen, 7.00 Uhr auf dem Hamburger Fischmarkt.
Mitten im Gedränge erscheint ein exotisches Gesicht, mehrfarbig und fast ganzflächig tätowiert.
In den Ohren stecken diverse Ringe und sogar der sprichwörtliche Ring durch die Nase fehlt nicht. Das ganze wird gekrönt vorn Irokesenhaarschnitt, der seinem Besitzer den Namen gegeben hat.
Dann gibt die Menge den Blick auf die ganze Person frei: Auf ROCKY, DEN IROKESEN.
Die Marktbesucher wissen nicht so recht, was sie von dieser in nietenbeschlagenes Leder gekleideten Type zu halten haben. Nur ein älterer Herr mit Fotoapparat wagte sich vor:
»Darf ich mal 'ne Aufnahme von Ihnen machen?« Seine Frau ist vorsichtiger:
»Lag uns gehen, bevor es zu spät ist!«
Und da geht ROCKY auch schon auf die beiden zu: »Klar dürfen Sie 'n Foto machen.«
»Siehste«, sagte der Mann, »ist doch'n ganz netter Kerl . . .«
Recht hat er.*
Inzwischen hat Rocky, der Irokese von St. Pauli, seine alte Ledermontur abgelegt. Kaum einer weiß, warum - wieso, doch alle spüren, daß da etwas geschehen sein muß. Seine alte Lederjacke, seine Ketten waren ja nicht nur Sinnbild für Gewalt und Brutalität - sie waren auch sein Markenzeichen. Überall in Hamburg - und nicht nur dort - kannte man Rockys Jacke mit den langen Fransen und Hunderten
* Zitiert aus: TELDEC » TELEFUNKEN-DECCA« Schaliplatten-Gesell-
schaftmbH. Presse-Abteilung Pop, Heußweg 25,2000 Hamburg 19
 

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